NEUE SOLIDARITÄT 36/2008

Neue Solidarität

Nr 36, 3. September 2008

„Jedoch der schrecklichste
der Schrecken...“
Weltkrieg aus Fehlkalkulation?

Von Helga Zepp-LaRouche

In Rußland mehren sich die Stimmen, die die gegenwärtige Lage zu Recht mit der Kubakrise von 1962 oder den georgischen Präsidenten Saakaschwili mit Gavrilo Princip, dem Sarajewo-Schützen von 1914, vergleichen. Wie bei der Reaktion auf die Tet-Offensive in Vietnam unterschätzt der Westen die Kräfte, mit denen er es zu tun hat. [weiter]

"Einheit" der Demokraten - um welchen Preis?

Die folgende Einschätzung beruht auf einem direkten Bericht vom Demokratischen Parteitag in Denver. In einer Abstimmung nach Bundesstaaten ("Roll-call") ohne jede Spannung wurde Senator Barack Obama aus Illinois als demokratischer Präsidentschaftskandidat nominiert. Das ganze geschah unter enormem Druck gegen die Kampagne von Hillary Clinton, wobei einer der Hauptgeldgeber der Obama-Kampagne, George Soros, die bestimmende Rolle bei diesem erfolgreichen Coup spielte, der seinerseits für die Interessen der City of London agiert. [weiter]



   DOSSIER

Menschheit in existentieller Gefahr!
Verdoppelt die Nahrungsmittelproduktion!

Wenn nicht umgehend Sofortmaßnahmen zur massiven Steigerung der Nahrungsmittelproduktion ergriffen werden, sind Milliarden von Menschen vom Hunger bedroht. Aufruf von Helga Zepp-LaRouche mit zahlreichen Unterschriften weltweit. [weiter]

Showdown in Rom: Klare Fronten beim Gipfel der FAO

Beim FAO-Gipfel kam es zu einer Konfrontation zwischen den Verfechtern des Freihandels und Vertretern des Souveränitätsprinzips unter Führung einer Reihe lateinamerikanischer Delegationen. [weiter]

Weg mit der WTO! Nahrungsmittelproduktion verdoppeln!

Der folgende Text ist Teil der Kampagne der LaRouche-Bewegung im Vorfeld der Konferenz der Welternährungsorganisation (FAO) am 3.-5. Juni in Rom. [weiter]

Mexikanische und ägyptische Unterstützung
der Aufrufe der LaRouche-Bewegung

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LaRouche-Bewegung mobilisiert weltweit
für die Lösung der Nahrungsmittelkrise

Angesichts der Preisinflation bei Nahrungsmitteln und der Hungeraufstände in 40 Ländern trifft sich die Welternährungsorganisation FAO vom 3.-5. Juni in Rom. Die Vorsitzende des Schiller-Instituts hat einen Aufruf an die Konferenz erlassen, die „weltweite Nahrungsmittelproduktion zu verdoppeln“ und sowohl die WTO als auch den Mißbrauch von Nahrungsmitteln als Treibstoff zu beseitigen. [weiter]

„Verdoppelung der Nahrungsmittelproduktion
muß auf die Agenda der FAO!“

Ein Gespräch mit Alberto Cantero, Abgeordneter und Vorsitzender des Ausschusses für Landwirtschaft und Viehzucht in der argentinischen Deputiertenkammer. [weiter]

Die Welt kann 650 Mrd. Menschen ernähren!

Der Ökonom Fritz Baade wies schon in den fünfziger Jahren nach, daß weltweit sehr viel mehr Menschen ernährt werden können, wenn man nur die bekannten Techniken systematisch zum Einsatz bringt. [weiter]

Die wirkliche Grüne Revolution

Das Beispiel der von Mexiko ausgehenden „grünen Revolution“ in den vierziger Jahren zeigt, daß die Nahrungsmittelproduktion deutlich gesteigert werden kann, wenn die Politik die Voraussetzungen dafür schafft. [weiter]

FAO: Hunger bekämpfen oder Hunger fördern?

Angesichts von weltweitem Mangel und Verteuerung von Nahrungsmitteln wollen viele Beteiligte auf dem Welternährungsgipfel im Juni die verrückte Propaganda über Freihandel und Biotreibstoff nicht mehr mitmachen. [weiter]

Der Kampf um Europas Nahrungsmittel

Großbritanniens unermüdlicher Krieg gegen die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) von de Gaulle und Adenauer [weiter]

Nahrungsmittelkrise:
Londoner City fürchtet politischen Dammbruch

Die Nahrungsmittelkrise hat die bisherigen Denkverbote erschüttert und veranlaßt weltweit etliche führende Politiker, mit dem Freihandeldogma zu brechen. [weiter]

Anstieg der Nahrungsmittelpreise:
verantwortlich sind WTO und Spekulanten

Von einem hochrangigen französischen Agrarexperten. [weiter]

Um den Hunger zu besiegen, muß man die WTO abschaffen!

Die Erfolge der weltweiten Entwicklung in der Landwirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in den vergangenen drei Jahrzehnten vorsätzlich zunichte gemacht. [weiter]

Jean Ziegler: WTO, IWF und Biotreibstoffe
für Hungerkatastrophe verantwortlich

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Prinz Philips WWF und ein neuer Völkermord

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Agrarexperte warnt vor neuer Kartoffel-Hungersnot

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Eine weltweite Massenbewegung für Nahrungsmittel!

Lyndon LaRouches Rede in Monterrey. [weiter]

„Die Produktivität der gesamten Bevölkerung vergrößern“

An LaRouches Vortrag schloß sich ein Dialog. [weiter]

WWF eskaliert seinen Krieg gegen die Entwicklung

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Saatgut: Kartelle weiten Kontrolle aus

Nahrungsmittelkartell kontrollieren weltweit die Produktion. [weiter]

Stoppt Gores Biotreibstoffpolitik,
sonst gibt es ein Massensterben!

LaRouches Notmaßnahmen gegen das Massensterben. [weiter]

Eine Nahrungsmittel-Tragödie

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Hunger: die Völkermord-Politik des Empire

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Der Hunger sucht Zentralasien und Pakistan heim

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Hungertod: Al Gores Biotreibstoffe sind schuld

Biotreibstoff als Methode zur Bevölkerungsreduktion. [weiter]

Kissingers NSSM 200

"Überbevölkerung" als Problem der nationalen Sicherheit. [weiter]


Afrika braucht 25 Millionen Tonnen Nahrungsmittelhilfe!

Angesichts der Fakten, die auf dem Tisch liegen, gibt es überhaupt keinen Grund mehr, nach neuen Studien zur Nahrungsmittelkrise zu rufen. Wenn das dennoch von Seiten internationaler Hilfsorganisationen und offizieller Institutionen passiert, kann das nur als Sabotage der notwendigen Sofortmaßnahmen gewertet werden. [weiter]

Strategic Alert

Nr 36, 4. September 2008

Dritter Weltkrieg durch Fehlkalkulation?

Drei Wochen nach der strategischen Konfrontation, die vom Werkzeug des britischen Außenamts Micheil Saakaschwili provoziert worden war, ist die Welt eindeutig einen Riesenschritt näher an den Dritten Weltkrieg durch Fehlkalkulation herangerückt. Die Russen haben unmißverständlich klar gemacht, daß sie vor der seit 1989/91 aktiv betriebenen Einkreisungs- und Vernichtungskampagne des globalisierten Britischen Empire nicht kapitulieren werden. Trotzdem setzen die Briten ihre Mobilisierung gegen Rußland fort, das sie richtigerweise als wichtigstes Hindernis zur Konsolidierung ihres Empire ansehen.
     In einem Interview mit CNN am 27.8. hat der russische Ministerpräsident Putin die USA beschuldigt, hinter dem georgischen Angriff auf russische Friedenstruppen und die Zivilbevölkerung in Südossetien gestanden zu haben; er habe Beweise dafür, daß amerikanische Militärberater bei den Kampfeinsätzen beteiligt gewesen seien, und dies könne nur das Ergebnis von Befehlen von höherer Ebene gewesen sein. Das ist nicht sehr weit von einem Kriegsfall entfernt. Darüber hinaus ist es ziemlich leichtfertig, auch noch amerikanische Flottenverbände ins Schwarze Meer zu schicken, wo das Potential für Zwischenfälle mit der russischen Marine extrem hoch ist. [weiter]

Die SCO unterstützt "Rußlands aktive Rolle" im Kaukasus

Westliche Medien haben sich mächtig angestrengt, die Propagandalinie zu verbreiten, daß "Rußland isoliert" sei. Ein besonders krasser Fall sind die Berichte über das Treffen der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO), das am 27. und 28. 8.in Duschanbe, Tadschikistan, stattfand. Die Financial Times repräsentierte die Generallinie, die in den meisten westlichen Medien wiedergegeben wurde: Der Satz aus der Gemeinsamen Erklärung der SCO, der davon spricht, daß alle Seiten sich bemühen sollten, Probleme durch friedlichen Dialog zu lösen, wurde völlig aus dem Zusammenhang gerissen, so daß es so aussehen mußte, als handelte es sich dabei um chinesische Kritik an Rußland. In Wirklichkeit ließ der chinesische Botschafter in Moskau, Liu Guchang, bei seinem Treffen mit dem stellvertretenden russischen Außenminister Alexeij Borodawkin keinen Zweifel daran aufkommen, daß Peking Rußlands politische und legale Gründe für die Anerkennung der Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens versteht. [weiter]

Washington Insider

Nr 36, 4. September 2008

Parteitag in Denver: Einheit um welchen Preis?

Mit einer Wahl ohne jede Spannung wurde der Senator Obama aus Illinois zum demokratischen Kandidaten für die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten gewählt. Das war der Schlußstein eines erfolgreichen Putsches, den der Finanzhai Sorosos zugunsten der Finanzinteressen der Londoner City angestrengt hatte. Obamas Nominierung war zu dem Zeitpunkt gesichert, als Sen. Clinton in einer Nachricht ihren Delegierten mitteilte, daß sie sie von ihrer Abstimmungsverpflichtung entbinde und sie aufforderte, "nach ihrem Gewissen abzustimmen". Die namentliche Abstimmung, die an sich schon zweifelhaft war, weil der von Dean und Pelososi geführte DNC bis zum Schluß eine namentliche Abstimmung verhindern wollte, wurde beendet, als Sen. Clinton unter enormem Druck vorschlug, die Abstimmung auszusetzen und Obama durch Akklamation zu nominieren. [weiter]

McCains Manöver um die Vizepräsidentschaft

Die Theaterregie auf dem Nominierungsparteitag der Demokraten machte deutlich, daß die mit Obama verbundene Führungsriege weder willens noch in der Lage ist, sich mit der großen strategischen und wirtschaftlichen Krise, von der die Vereinigten Staaten und die Welt heimgesucht werden, zu befassen. Alles deutet darauf hin, daß auch die Republikaner auf ihrem Wahlparteitag die Wirklichkeit ignorieren werden.
     Die Gefahr, daß die Republikaner im November gewinnen werden, wurde am 29.8. unterstrichen, als Sen. McCain bekanntgab, daß er die unerfahrene Gouverneurin von Alaska, Palin, zu seiner Kandidatin für die Vizepräsidentschaft benannte. Vom Standpunkt der Wahlarithmetik aus betrachtet, sind ihre wichtigsten Fähigkeiten, die sie für diese Aufgabe mitbringt folgende: 1.) Sie ist eine Frau und wird deshalb wahrscheinlich Stimmen von enttäuschten Hillary-Anhängern bekommen, die den Ausschlag für die Wahl im November geben könnten. 2.) Sie ist eine eigenwillige Republikanerin, die die Gouverneurswahl gewann, weil sie gegen die "korrupte" republikanische Landespartei rebellierte. Und 3.) ist sie Mutter von 5 Kindern, was McCains Glaubwürdigkeit bei den Abtreibungsgegnern und den evangelikalen Aktivisten heben soll. [weiter]