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Forschung und Technik für das 21. Jahrhundert [---------------------------------------------------]

Aus dem Inhalt 4/1998


[FUSION 4/98]

 

EDITORIAL

Rot-grüner Traumtanz ins 21. Jahrhundert

 

Zum Titelbild:
Die neue internationale Raumstation ist das größte zivile Projekt der Geschichte. Hier ein Computermodell des Komplexes, wie er nach dem Zusammenbau aller Teile aussehen wird.
Foto: NASA

 


KURZNACHRICHTEN

Mehr Eis an den Mondpolen als bisher angenommen - Umstrittene Versuche mit menschlichen Stammzellen - Erste Sonde mit Ionenantrieb - Treibhauseffekt: Tendenz stark fallend - Eurasisches Glasfaserkabel in Betrieb


RAUMFAHRT

Das größte zivile Projekt der Geschichte stößt das Tor zu einer neuen Ära der Menschheit auf [Raumstation]

Raumstation: Eine neue Epoche der Erkundung des Weltalls beginnt
Die neue internationale Raumstation dient nicht nur der Erforschung des erdnahen Weltraums, der Erdbeobachtung und der Forschung in Schwerelosigkeit, sondern sie wird auch als Sprungbrett zu weiteren Eroberungen des Universums dienen.

 


Der russische Beitrag zur Raumstation: Das Modul Sarja, von dem russischen Raumfahrtunternehmen Chrunitschew in der Nähe von Moskau gefertigt.
Foto: NASA

 

Die Anthropologie der Raumfahrt
Wenn in diesen Monaten mit dem Zusammenbau der internationalen Raumstation begonnen wird, macht der Mensch einen weiteren entscheidenden Schritt zur Eroberung des Weltraums. Dauerhaft werden Menschen im Weltraum arbeiten und forschen und sich ein Sprungbrett für Reisen zu noch ferneren Welten schaffen. Die folgende grundlegende Betrachtung über die Rolle des Menschen im All hat der Weltraumpionier Krafft Ehricke bereits 1957 geschrieben; sie klingt auch heute noch wie ein Vermächtnis, auf das sich zu besinnen lohnt, bevor man sich zu sehr in technischen (und politischen) Einzelheiten der heutigen praktischen Probleme der Raumfahrt verliert. Krafft Ehricke war schon mit 12 Jahren von der Raumfahrt begeistert, forschte dann in Peenemünde und gelangte nach dem Krieg wie viele seiner Kollegen nach Amerika, wo er sich vor allem mit neuartigen Raketenantrieben beschäftigte. [Ehricke]
Seine "Anthropologie der Raumfahrt" erschien in dem Magazin Astronautics. Jg.2, Nr.4, 1957.
Von Krafft A. Ehricke

 


Krafft Ehricke (links), der nach seinem Vortrag auf einer Konferenz über die Besiedlung des Mondes 1984 von Dr. Michael Duke ein Bild über die industrielle Nutzung des Mondes erhält.
Foto: Marsha Freeman


PHYSIK

Kernfusionslaser revolutioniert Werkzeugmaschinenbau
Ein in den USA entwickelter Laser, der aus der Kernfusionsforschung stammt, hat aufgrund seiner extrem kurzen Pulsdauer und hohen Leistung ideale kommerzielle Einsatzmöglichkeiten.


ALTERTUMSFORSCHUNG

Eratosthenes und die versuchte Weltumsegelung 232 v.Chr.

Weg mit den üblichen akademischen Unwahrheiten:

"Mit dem Strom schwimmen" - Warum Gelehrte Odysseus' Atlantik-Fahrt bestreiten
Von Lyndon H. LaRouche, jr.


SERIE

Vom gesunden Ungleichgewicht
Ein Dialog über Wissenschaft und Leben
Wir setzen unsere Serie "Mit Mathematik schöpferisch denken lernen" auf einem Gebiet fort, das auf den ersten Blick nichts mit Mathematik zu tun zu haben scheint - der Biologie. Doch wird schnell deutlich werden, daß sich gerade hier, bei der Wissenschaft des Lebens, die methodischen Grundfragen der Wissenschaft noch sehr viel deutlicher stellen. Dr. Jonathan Tennenbaum wählte dieses Mal die Dialogform, wie sie Platon zur Darstellung wichtiger Ideen entwickelt hat.

 

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