EDITORIAL
Rot-grüner Traumtanz ins 21. Jahrhundert
Zum Titelbild:
Die neue internationale Raumstation ist das größte zivile
Projekt der Geschichte. Hier ein Computermodell des
Komplexes, wie er nach dem Zusammenbau aller Teile aussehen
wird.
Foto: NASA
Das größte zivile Projekt der Geschichte
stößt das Tor zu einer neuen Ära
der Menschheit auf
Raumstation: Eine neue Epoche der Erkundung des Weltalls beginnt
Die neue internationale Raumstation dient nicht nur der
Erforschung des erdnahen Weltraums, der Erdbeobachtung und der
Forschung in Schwerelosigkeit, sondern sie wird auch als
Sprungbrett zu weiteren Eroberungen des Universums dienen.
Die Anthropologie der Raumfahrt
Wenn in diesen Monaten mit dem Zusammenbau der internationalen
Raumstation begonnen wird, macht der Mensch einen weiteren
entscheidenden Schritt zur Eroberung des Weltraums. Dauerhaft
werden Menschen im Weltraum arbeiten und forschen und sich ein
Sprungbrett für Reisen zu noch ferneren Welten schaffen. Die
folgende grundlegende Betrachtung über die Rolle des Menschen im
All hat der Weltraumpionier Krafft Ehricke bereits 1957
geschrieben; sie klingt auch heute noch wie ein Vermächtnis, auf
das sich zu besinnen lohnt, bevor man sich zu sehr in
technischen (und politischen) Einzelheiten der heutigen
praktischen Probleme der Raumfahrt verliert. Krafft
Ehricke war schon mit 12 Jahren von der
Raumfahrt begeistert, forschte dann in Peenemünde
und gelangte nach dem Krieg wie viele seiner
Kollegen nach Amerika, wo er sich vor allem mit neuartigen
Raketenantrieben beschäftigte.
Seine "Anthropologie der
Raumfahrt" erschien in dem Magazin Astronautics. Jg.2,
Nr.4, 1957.
Von Krafft A. Ehricke
Kernfusionslaser revolutioniert Werkzeugmaschinenbau
Ein in den USA entwickelter Laser, der aus der
Kernfusionsforschung stammt, hat aufgrund seiner extrem kurzen
Pulsdauer und hohen Leistung ideale kommerzielle
Einsatzmöglichkeiten.
Eratosthenes und die versuchte Weltumsegelung 232 v.Chr.
Weg mit den üblichen akademischen Unwahrheiten:
"Mit dem Strom schwimmen" -
Warum Gelehrte Odysseus' Atlantik-Fahrt bestreiten
Von Lyndon H. LaRouche, jr.
Vom gesunden Ungleichgewicht
Ein Dialog über Wissenschaft und Leben
Wir setzen unsere Serie "Mit Mathematik schöpferisch denken
lernen" auf einem Gebiet fort, das auf den ersten Blick nichts
mit Mathematik zu tun zu haben scheint - der Biologie. Doch
wird schnell deutlich werden, daß sich gerade hier, bei der
Wissenschaft des Lebens, die methodischen Grundfragen der
Wissenschaft noch sehr viel deutlicher stellen. Dr. Jonathan
Tennenbaum wählte dieses Mal die Dialogform, wie sie Platon zur
Darstellung wichtiger Ideen entwickelt hat.