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Aus dem Inhalt 3/2000

Aus dem Inhalt 3/2000


 


[FUSION 3/2000]

 

EDITORIAL

Gegen die Ölpreisexplosion helfen keine populistischen Sprüche

 

Zum Titelbild:
"Jede lebende Materie kann sich mit einer bestimmten Rate über den gesamten Planeten ausbreiten, die für jede Lebensform anders ist, und auf diese Weise theoretisch den gesamten Planeten besiedeln. Durch Bakterien kann dies innerhalb von ein bis eineinhalb Tagen geschehen; während ein Elefant - eines der Lebewesen, die sich am langsamsten reproduzieren - dazu 1000 bis 1100 Jahre brauchen würde."

Wladimir Iwanowitsch Wernadskij


Foto: NASA



KURZNACHRICHTEN

Warnung vor Grippe-Pandemie - Internet anfälliger als gedacht? - Braucht man überhaupt embryonale Stammzellen? - Bessere Krebsbestrahlung - China droht rapide Ausbreitung von AIDS


GENFORSCHUNG

Hysterie um das Genomprojekt:
Alles nur ein Riesengeschäft?

Nach der Entschlüsselung des menschlichen Genoms haben die Forscher wahre medizinische Wunder in Aussicht gestellt, ohne dazu zu sagen, wie diese erreicht werden sollen.


KERNENERGIE

Konferenz über Kernfusion in Lausanne

Nachrichten aus der Fusionsforschung

"Ausstieg aus der Kernenergie in 5 oder 30 Jahren" ist keine Alternative, sondern Selbstaufgabe.

Atomkraft: Alle setzen darauf, nur wir steigen aus


AIDS

AIDS kann besiegt werden
Selbst in dem fortgeschrittenen Stadium der HIV/AIDS-Pandemie ist Schwarzmalerei keineswegs angebracht. Noch ist Zeit, mit einer weltweiten Mobilisierung wirtschaftlicher Ressourcen und der Anwendung bewährter Methoden der Seuchenbekämpfung die tödliche Bedrohung vor allem für Afrika zu überwinden.

Das AIDS-Desaster: Schlamperei oder Massenmord?
Die internationale AIDS-Konferenz von Durban am 9.-14. Juli 2000 hat einen Einblick in das katastrophale Ausmaß der HIV/AIDS-Ausbreitung gegeben und damit das menschheitsbedrohende Potential dieser Seuche unterstrichen. Wer nur auf die Rate der HIV-Infektionen in den westlichen Ländern schaute, konnte sich bisher vormachen, alles sei gar nicht so schlimm, denn die AIDS-Zahlen stagnierten oder waren teilweise sogar rückläufig. Aber seit einiger Zeit explodieren die HIV/AIDS-Raten jetzt auch im Westen wieder, und ganz besonders rasant ist die Entwicklung in Afrika, wofür in Durban erschreckende Zahlen vorgelegt wurden.

Es stellt sich die Frage, wie es soweit kommen konnte, daß heute bereits einige sagen, die Entvölkerung ganzer Kontinente durch HIV/AIDS sei nicht mehr aufzuhalten. Einige nachdenkenswerte Antworten in dieser Beziehung fanden wir in einer Schrift aus dem Jahre 1989 "The AIDS Disaster: Negligence, or Mass Murder" von Dr. Bernhard Godot, in der der damalige Stand der Diskussion vieler umstrittener Probleme in bezug auf AIDS dokumentarisch - und heute noch aktuell - dargestellt ist.

Es folgen einige Passagen aus diesem Bericht. Zunächst geht es um die kritische Periode 1984-1987, in der die gesamte AIDS-Forschung durch den unseligen Prioritäten- und Rechtsstreit um die Erstentdeckung des "AIDS-Virus" zwischen der Gruppe des Pasteur-Instituts um Luc Montagnier und Robert Gallos Gruppe an den National Institutes of Health in den USA praktisch lahmgelegt war. In einem zweiten Abschnitt wird der nach wie vor heiß debattierten Frage nachgegangen, ob HIV wissentlich oder unwissentlich im Labor künstlich erzeugt wurde.

 


BIOPHYSIK

Was die Biologie von Wernadskij zu lernen hat
Eine wissenschaftspolitische Einführung

Über die Unterschiede zwischen lebenden und nichtlebenden Naturkörpern in der Biosphäre
Von Wladimir Iwanowitsch Wernadskij

 


PHYSIK

Das Deutsche Elektronen-Synchrotron wurde 40 Jahre alt

DESY mit großen Zukunftsplänen

 


KLIMA

Der thermodynamische Atmosphäreneffekt Eine Erklärung in wenigen Schritten
Von Dipl.-Ing. Heinz Thieme

Mittels einer Folge von technischen Modellen von Planeten ohne und mit Atmosphäre werden die Ursachen des Unterschiedes der Oberflächentemperatur von Planeten ohne Atmosphäre gegenüber der Temperatur in Bodennähe von Planeten mit Atmosphäre erklärt. Die Unterschiede sind begründet durch die thermodynamischen Eigenschaften von Gasen, welche die Bestandteile der Atmosphäre sind, und die atmosphärischen Druckverhältnisse, für welche die Gravitation des Planeten ursächlich ist.

 

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