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Forschung und Technik für das 21. Jahrhundert
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Aus dem Inhalt 3/2001

Aus dem Inhalt 3/2001

 

FUSION 3/2001


EDITORIAL

Berlin, von der Frontstadt zur Pionierstadt!



KURZNACHRICHTEN

  • Chinas HTR wird eingeweiht
  • Lindzen: Europa ist Opfer von Umwelthysterie
  • Magnetbahn-Projekt in Thailand geprüft
  • Neues Kunstherz verpflanzt
  • Neue Perspektiven für ein europäisches Transrapidnetz



    BIOPHYSIK

    Die Wissenschaft vom Leben aus der Sicht Keplers und Wernadskijs

    Die wissenschaftlichen Beiträge einer Konferenz des Schiller-Instituts am 4.-6. Mai 2001 in Bad Schwalbach

    Auf der jüngsten Konferenz des internationalen Schiller-Instituts, die vom 4.-6. Mai 2001 in Bad Schwalbach stattfand, beschäftigte sich einer der Themenkreise mit der Frage "Was ist Leben?" Da diese Frage in der heute vorherrschenden Molekularbiologie gar nicht mehr gestellt wird - Lebensvorgänge werden auf das komplizierte Zusammenspiel einzelner Bauteile reduziert - beleuchteten die Beiträge den genau umgekehrten Ansatz: Was sind die charakteristischen Merkmale, die lebende von nichtlebenden Prozessen unterscheiden. Ausgangspunkt hierfür waren die Hauptgedanken des russisch-ukrainischen Naturforschers Wladimir I. Werndadskij, der drei Bereiche der Natur unterschied: die nichtlebende Materie, die Biosphäre als Gesamtheit aller lebenden Prozesse und den Bereich der sog. "Noosphäre", der von der kognitiven Tätigkeit der Menschen geprägt ist.

    Dr. Jonathan Tennenbaum faßte in seinem Beitrag das Gesamtkonzept des Wernadskijschen Denkens zusammen, das auf der Wissenschaftsmethode von Leibniz und Keplers basiert. Laurence Hecht zeigte anhand von Ampères Entdeckungen auf dem Gebiet des Elektromagnetismus die gesetzmäßigen Wirkungszusammenhänge des nichtlebenden Bereichs. Dr. Wolfgang Lillge berichtete über nichtmolekularbiologische Ansätze bei der Erforschung des Lebens, besonders über das erst in Ansätzen verstandene Phänomen der Biophotonen. Dino De Paoli beschäftigte sich schließlich mit der Sphäre des menschlichen Geistes, der "Noosphäre" Wernadskijs, die ohne Energieaufwand im physikalischen Sinn im Laufe der Menschheitsgeschichte gewaltige materielle Veränderungen der natürlichen Umwelt bewirkt hat.

    Von Keplers Weltenharmonie zu Wernadskijs Noosphäre
    Von Dr. Jonathan Tennenbaum
    Dr. Jonathan Tennenbaum ist Europakoordinator des Fusions-Energie-Forums und hat wichtige Beiträge zu vielen grundlegenden Fragen der Naturwissenschaften geleistet.



     
    Ampères "Winkelkraft" als Beispiel der Entdeckung eines grundlegenden Naturprinzips
    Von Laurence Hecht
    Laurence Hecht ist Chefredakteur des amerikanischen Wissenschaftsmagazins 21st Century Science and Technology. Er gehörte zu jener Gruppe langjähriger Mitarbeiter Lyndon LaRouches, die in den USA aus politischen Motiven zu langjährigen Haftstrafen verurteilt wurden.



    Biophysik und das Leben
    Von Dr. Wolfgang Lillge
    Dr. Wolfgang Lillge ist Chefredakteur des Wissenschaftsmagazins FUSION - Forschung und Technik für das 21. Jahrhundert.


     

    Die Noosphäre oder Geheimnis des Denkens
    Von Dino De Paoli
    Dino De Paoli beschäftigt sich seit langem mit erkenntnistheoretischen Fragen im Bereich der Wissenschaft und veröffentlichte zahlreiche Artikel in Fusion, Ibykus und anderen Publikationen.


    Aus der Diskussion:

    Die Rolle des Menschen im Universum
    Im Anschluß an die wissenschaftlichen Beiträge auf der Konferenz des Schiller-Institutes in Bad Schwalbach bot sich viel Gelegenheit zur Diskussion. Eine Frage von Maria Channon, Mitglied der amerikanischen Delegation, griff Lyndon LaRouche auf, um in kondensierter Form darzustellen, wie man sich heute die Entstehung des Universums vorstellen kann.


    WISSENSCHAFTSDEBATTE

    Erziehung und eine wissenschaftliche Renaissance im 21. Jahrhundert
    Wir veröffentlichen im folgenden einen Beitrag Lyndon LaRouches bei einem "Round table" mit 20 polnischen Wissenschaftlern an der Polytechnischen Hochschule in Warschau am 24. Mai sowie die anschließende Diskussion.


    Im Anschluß an die Veranstaltung LaRouches im Warschauer Polytechnikum ging der Meinungsaustausch mit dem Publikum noch lange weiter.
    Foto: Christopher Lewis

    Großes Interesse an LaRouches Ideen in Rußland
    Der Ökonom Lyndon LaRouche wurde erstmals offiziell vom Parlament einer Weltmacht zu einer wichtigen Anhörung über den drohenden Weltfinanzkrach und die wirtschaftlichen Zukunftsperspektiven eingeladen. Seine Perspektive einer eurasischen Kooperation für einen weltweiten Wirtschaftsaufschwung trifft in Rußland auf immer mehr Zustimmung. Ausdruck dafür war auch, daß er im weltberühmten Lebedew-Institut einen wissenschaftlichen Vortrag halten konnte.


    PHYSIK

    Amplituden-Quantisierung als elementare Eigenschaft makroskopischer schwingender Systeme
    Von Dr. Jonathan Tennenbaum
    Bisher fast unbekannt ist das Phänomen der "Amplituden-Quantisierung", das in den sechziger und siebziger Jahren bei einer Vielzahl makroskopischer Schwingungssysteme entdeckt wurde. Diese Erscheinung und das zugrundeliegende Prinzip wurden ursprünglich von Danil Dubotschinskij und seinem Bruder Jakob während ihrer Studienzeit an der Universität von Moskau entdeckt. Kürzlich hat Danil Dubotschinskij, der jetzt in Paris arbeitet, auf die fundamentale Bedeutung seiner Entdeckung hingewiesen, weil sie eine "Brücke" von der sogenannten "klassischen" Physik zur "Quantenphysik" schlagen könne.

     

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