Aus der Neuen Solidarität Nr. 44/98:

[Buergerrechtsbewegung]

Kurznachrichten: Bürgerrechtsbewegung International


LaRouches Konzepte in Rußland debattiert
Zweiter internationaler Aktionstag: "Clinton muß LaRouche zum Wirtschaftsberater berufen"

LaRouches Konzepte in Rußland debattiert

Am 15. Oktober berichtete die Wochenzeitung Ekonomitscheskaja Gaseta über ein internationales Seminar, das vom Institut für vergleichende politische Studien, der Russischen Akademie der Wissenschaften und dem Schiller-Institut am 8. Oktober in Moskau veranstaltet wurde. Autor des Artikels war der Präsident des Moskauer Schiller-Instituts Prof. Taras Muraniwskij. Auf dem Seminar sprach Prof. G.G. Prirogow über die "verschärfte Krise in Japan". Muraniwskij selbst erläuterte, warum Devisenkontrollen wie die in Malaysia eingeführten zur Wiederbelebung der russischen Realwirtschaft dem Modell eines "Währungsrates" wie in Argentinien unbedingt vorzuziehen seien. Dr. Jonathan Tennenbaum vom Schiller-Institut in Deutschland erläuterte ausführlich Lyndon LaRouches Acht-Punkte-Memorandum Was jede Nation jetzt unternehmen sollte. Auch LaRouches Schrift wurde in Ekonomitscheskaja Gaseta abgedruckt.

Zweiter internationaler Aktionstag:
"Clinton muß LaRouche zum Wirtschaftsberater berufen"

Am 20. Oktober fand ein zweiter internationaler Aktionstag des Schiller-Instituts und der Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo) statt. Wiederum wurde bei zahlreichen Aktionen, in Presseerklärungen und in Flugblättern die Forderung erhoben, Präsident Clinton müsse Lyndon LaRouche zu seinem Wirtschaftsberater berufen, wenn ein weltweiter Finanzkrach mit unabsehbaren Folgen verhindert werden soll. Wiederum sammelten Freunde und Mitglieder des Schiller-Instituts von Schweden bis Australien, von Kanada bis Peru mehrere tausend Unterschriften unter den entsprechenden Aufruf von Helga Zepp-LaRouche. Darin wird das beabsichtigte Amtsenthebungsverfahren gegen Clinton als britisch gesteuerter Coup d'Etat entlarvt, der sich nicht nur gegen Clinton persönlich, sondern vielmehr gegen die Institution des Präsidentenamtes und letztlich gegen die amerikanische Verfassung selbst richtet. (Kopien des Aufrufs sind beim Schiller-Institut und bei der BüSo erhältlich.)

Inzwischen haben auch prominente Politiker aus den USA und anderen Ländern Helga Zepp-LaRouches Aufruf an Präsident Clinton unterstützt. In den USA kommen täglich neue aktive und ehemalige Landtagsabgeordnete hinzu, ebenso Gewerkschaftsvertreter.

In einer Presseerklärung drückten mehrere Abgeordnete und ein ehemaliger Senator des Parlaments in Peru ihre Zustimmung zu dem Aufruf aus; ihre Unterschriften wurden der amerikanischen Botschaft in Lima übergeben. Zu den prominenten Unterzeichnern in Europa gehören u.a. der ehemalige Vizepremier der Tschechoslowakei, Dr. Jozef Miklosko, der ehemalige österreichische Justizminister Prof. Dr. Hans R. Klecatsky, der ehemalige Vorsitzende der italienischen und der internationalen Christdemokraten Senator Flaminio Piccoli und der Präsident der International Progress Organization (IPO), Prof. Dr. Hans Köchler.

Der ehemalige Parlamentspräsident Georgiens, Prof. Dr. Vakhtang Goguadze, veröffentlichte in Tiflis einen Offenen Brief an Präsident Clinton, in dem es heißt: "Wie viele meiner Landsleute bin ich von der Philosophie und Wirtschaftstheorie Lyndon LaRouches tief beeindruckt. Der bekannte Politiker und Wissenschaftler LaRouche genießt in Georgien hohes Ansehen... Wir glauben, daß es für die USA und deren neugewonnene Freunde von höchsten Nutzen wäre, wenn Sie LaRouche zu ihrem Wirtschaftsberater berufen."