Aus der Neuen Solidarität Nr. 19/1999:


Was die Amerikaner über den Kosovo wissen sollten


Mein Werdegang
Die Lage in Kosovo seit der Bombardierung durch die NATO

Die Lage in Kosovo seit 1989

Hintergründe der NATO-Bombardements

Das abgekartete Spiel von Rambouillet

Die neue NATO-Doktrin muß aufgegeben werden

Wir leben in historischen Zeiten. Die Möglichkeit, ein neues Bretton-Woods-System nach den Vorstellungen LaRouches einzurichten und die neue Seidenstraße zu bauen, ist jetzt, wo die Weltfinanzkrise, die Ende 1997 in Südostasien begann, sich inzwischen nach Rußland und Südamerika ausgebreitet hat, gegeben. Besonders in Asien sind diese Ideen fruchtbar. Es bahnt sich ein Bündnis zwischen China, Rußland und Indien an, das geeignet ist, diese Finanzkrise zu lösen. Man setzt wirtschaftliche und finanzielle Strategien mit dem Ziel ein, die Industrie, die Infrastruktur und die Landwirtschaft so aufzubauen, daß der Lebensstandard der einfachen Bürger verbessert wird.

Die reale Möglichkeit, daß Kontinentaleuropa und die Vereinigten Staaten sich zur Bildung eines neuen Bretton-Woods-Systems zusammentun und andere Länder sich diesem Entwicklungsbündnis anschließen, reizt die britische Oligarchie und ihre Freunde an der Wall Street zum Äußersten. Ihre Zeit ist abgelaufen, und sie wissen, daß ihr System von heute auf morgen zusammenbrechen kann.

In dieser unkontrollierten Lage brauchen sie einen Krieg, der die Möglichkeit einer Allianz zwischen Supermächten und anderen Ländern, die eine bessere Zukunft aufbauen wollen, zunichte macht.

Mein Werdegang

Ich stamme aus dem Kosovo, einer Provinz Serbiens, das - zusammen mit Montenegro - den Rest des alten Jugoslawien ausmacht. 90% der Einwohner Kosovos sind Albaner. Ich komme aus der Gegend von Drenice, einem von Landwirtschaft und Bergbau geprägten Bezirk. Als ich sechs Jahre alt war, zogen meine Eltern nach Deutschland, weil mein Vater dort eine Stelle als Schweißer bekam. Später wurde er zum hochqualifizierten Facharbeiter ausgebildet und arbeitet jetzt in Kernkraftwerken in ganz Deutschland. Da viele Albaner sehr kinderreich sind - ich habe fünf Geschwister - besuchten wir jeden Sommer meine große Verwandtschaft in Kosovo, was wir sehr gern taten, denn in Kosovo gab es etwas, das wir in Deutschland nicht hatten. Die Menschen fühlen sich eng verbunden und gehen sehr herzlich miteinander um. Seit unserer frühesten Kindheit fragten wir unsere Eltern: "Wann fahren wir wieder nach Kosovo? Dürfen wir nicht dort zur Schule gehen?" Meine Eltern versprachen uns die Rückkehr. Aber die albanischen Kinder in Kosovo fragten uns: "Warum hängt ihr so an Kosovo? Ihr habt doch in Deutschland ein so gutes Leben, ihr habt alles." Seit dieser Zeit fragte ich mich, wie es kommt, daß Deutschland entwickelt ist und meine Heimat nicht.

Meine ganze Familie hat immer sehr am Schicksal Kosovos teilgenommen. Alljährlich nahm meine Mutter Unmengen von Kleidungsstücken für die Menschen unseres Dorfes mit. Als die politische Situation ernst wurde, beteiligten wir uns in Deutschland an Demonstrationen für Kosovo. Die größte Demonstration, die ich mitmachte, fand 1990 in der Schweiz statt, wo 50000 Menschen zusammenkamen. Meine Schwester und ich nahmen 1991 an einer Demonstration von 20000 Menschen in Bonn teil, auf der die Wiedereröffnung der albanischen Schulen in Kosovo gefordert wurde. Dort traf ich an einem Büchertisch einen Vertreter des Schiller-Instituts, der gegen den Hunger in Afrika und für die Entwicklung der afrikanischen Wirtschaft demonstrierte. Sie hatten dort auch Plakate gegen die sowjetische Aggression gegen Georgien. Wir beschlossen, mit dem Schiller-Institut in Kontakt zu bleiben. Nach einer gewissen Zeit begriff ich, daß wir, um mein Vaterland zu retten, für die ganze Welt kämpfen müssen. Später traten meine Schwester und ich dem Schiller-Institut bei.

Die Lage in Kosovo seit der Bombardierung durch die NATO

Wenden wir uns jetzt dem gegenwärtigen Krieg zu. Der serbische Präsident Milosevic und seine serbischen Nationalisten vertreiben die Kosovo-Albaner und begehen Völkermord an ihnen.

Die NATO sagt, sie bombardiere Jugoslawien, um die Einwohner Kosovos zu retten. Die Berichte aus Kosovo sagen etwas anderes. Die serbischen Streitkräfte sind in voller Aktion bei der Durchführung ihrer "Endlösung". Sie morden, vergewaltigen, brennen Dörfer und Städte nieder, um alle Kosovaren aus dem Kosovo zu vertreiben. Wieviele Konzentrationslager es gibt, wieviele Menschen getötet und vergewaltigt wurden, ist noch nicht bekannt, aber der Völkermord muß unglaubliche Ausmaße haben. Über 850000 Menschen sind bereits aus dem Kosovo nach Albanien, Mazedonien und Montenegro geflüchtet.

Ich weiß, daß drei meiner Vettern aus Mitrovice am Leben sind. In diese Stadt entkam meine Großmutter im März, als eine neue Phase der Aggression begann. Man rief uns aus Mitrovice an, und wir erfuhren, daß meine Großmutter dort zurückgelassen wurde, weil sie nicht laufen kann. Über ihr weiteres Schicksal wissen wir nichts. Bis jetzt haben wir auch nur von einem Mitglied der Familie meines Vaters eine Nachricht erhalten.

Alle Flüchtlinge haben die gleiche schreckliche Erfahrung gemacht. Die Familien wurden getrennt, Menschen getötet, ihre Häuser abgebrannt, und die serbischen Streitkräfte verbrannten Geburtsurkunden und Pässe aller zurückgebliebenen Kosovaren und konfiszierten sogar ihre Nummernschilder. Es soll nichts bleiben, was ihr Recht auf Rückkehr untermauern könnte. Es ist eine menschliche und humanitäre Katastrophe. Es heißt, innerhalb Kosovos gäbe es etwa eine Million Flüchtlinge, die verzweifelt um ihr Leben kämpften, indem sie sich verstecken oder aus Kosovo zu fliehen versuchen. Nicht nur Mazedonien weigert sich, weitere Flüchtlinge aufzunehmen. Sogar einige NATO-Länder nehmen zwar unter dem Vorwand, die Kosovaren retten zu wollen, am Krieg teil, sind aber nicht bereit, Flüchtlinge aufzunehmen. Jetzt leben viele in Lagern, aber sie sollten auch das Recht haben, wie Menschen zu leben. Sie sollten einen geeigneten Platz haben, wo sie leben, zur Schule gehen und arbeiten könnten.

Trotz der Tatsache, daß die NATO-Operation in Albanien den Codenamen "Alliierter Hafen" und den ausdrücklichen Auftrag hat, die Kosovo-Flüchtlinge zu beschützen, sind die Flüchtlingslager völlig unzureichend. Die Bombardierung Jugoslawiens kann nicht das Ziel haben, Kosovo zu retten, sie vernichtet es. Man bombardiert serbische Fabriken, Raffinerien, Brücken und andere Infrastruktur. Wie kann das dazu beitragen, den Völkermord zu beenden?

Zu alledem schafft man eine direkte Konfrontation zwischen Rußland und den Vereinigten Staaten genau so, wie es die Briten und die Wall-Street-Oligarchie wünschten. Durch diesen Krieg wuchs der Anti-Amerikanismus in Rußland erheblich. Sofort nach dem Beginn der Luftschläge erschien Jelzin im nationalen Fernsehen und sagte: "Zwingt uns nicht, militärisch einzuschreiten, sonst gibt es einen europaweiten und möglicherweise auch einen Weltkrieg."

Die Luftschläge der NATO müssen sofort aufhören!

Die Lage in Kosovo seit 1989

Ich möchte nun ein bißchen über die Lage in Kosovo während des letzten Jahrzehnts berichten. Das Schiller-Institut und auch Ibrahim Rugova, der Führer der Kosovo-Albaner, bemühten sich seit Jahren, zu verhüten, daß Kosovo ein zweites Bosnien wird. Bis vor einem Jahr drängten wir vom Schiller-Institut die NATO, militärisch einzugreifen, um Milosevic das Handwerk zu legen. Ich werde darauf zurückkommen.

Der serbische Nationalismus gründet sich auf eine Niederlage, die die Serben im Jahre 1389 durch das Ottomanische Reich in Methohija südlich von Pristina erlitten haben. Deshalb betrachtet man diese Gegend als den Geburtsort der serbischen Nation. 1989 organisierte Milosevic ein großes Fest, zu dem die Serben aus dem ganzen Land nach Kosovo kamen, um des 600. Jahrestags zu gedenken. Bei dieser Zusammenkunft verkündete er, jetzt sei Kosovo als das Herz Serbiens ins Mutterland heimgekehrt. Kosovo sollte nicht nur dem Namen nach, sondern auch ethnisch wieder serbisch sein. Der Autonomiestatus innerhalb der serbischen Republik, den Kosovo bis dahin gehabt hatte, wurde in jenem Jahr aufgehoben. Das alles geschah sehr schnell!

Wie wollte man die fast zwei Millionen Kosovo-Albaner, die die Mehrheit in Kosovo bildeten, loswerden? Es war Milosevics Strategie, ihnen das Leben so unerträglich zu machen, daß sie sich von selbst zum Verlassen des Landes entschieden. Er fing sofort damit an. Ab 1990 wurden rund 20000 Mann Militär und paramilitärische Einheiten nach Kosovo entsandt. Die albanischsprachigen Oberschulen und die Universität wurden geschlossen. Die einzige Zeitung mit dem Namen Relindja, was "Renaissance" bedeutet, sowie der Fernsehsender wurden eingestellt. Alle albanischen Ärzte, Krankenschwestern, Bergleute und in der Produktion Beschäftigte wurden entlassen. Paramilitärische Truppen stürmten die Häuser der Kosovo-Albaner und schlugen sie mit der Behauptung, sie versteckten Waffen. Sie stürmten Grundschulen, warfen Tränengasgranaten auf die Schüler und schlugen die Lehrer im Angesicht der Kinder. Viele Lehrer kamen ins Gefängnis.

Wie meisterten die Kosovaren die Lage?

1991 gründeten die Intellektuellen eine Partei, die Demokratische Liga Kosovos (LDK), und 1992 wurden allgemeine Wahlen abgehalten, bei denen 97% der Bevölkerung den Historiker und Schriftsteller Ibrahim Rugova zu ihrem Führer wählten. Rugova versuchte, durch eine gewaltlose Bürgerrechtsbewegung die Freiheit für sein Volk zu erlangen. Die LDK organisierte eine Schattenregierung. Sie gründeten einen Fonds, in den alle im Ausland lebenden Kosovaren 3% ihres Einkommens zahlen sollten. Mit diesem Geld finanzierten sie Krankenhauseinrichtungen, kauften Lebensmittel und Medikamente und bezahlten die Gehälter der Ärzte, Krankenschwestern und Lehrer. Einen ununterbrochenen Schulunterricht zu garantieren, war eine der wichtigsten Aufgaben der LDK-Organisation für die allgemeine Bevölkerung. Zwar konnten die Serben uns ins Gefängnis sperren, hieß es, aber für jede gegründete Schule würde ein Gefängnis geschlossen werden!

Während des serbischen Krieges gegen Kroatien und Bosnien flohen 300000 junge Männer aus Kosovo, um nicht in die serbische Armee eingezogen zu werden. Nach dem schrecklichen Krieg in Kroatien und Bosnien bekam Milosevic weitreichende Unterstützung aus Großbritannien. Kissinger und Eagleburger ließen ihn seine Großserbien-Pläne ausführen. Von 1990 bis 1995 wurden die paramilitärischen Einheiten in Kosovo vervielfacht. Die serbische Bevölkerung in Kosovo bewaffnete sich ebenfalls, und der Terror gegen die Albaner in Kosovo verschärfte sich. Nach dem Ende des Bosnien-Krieges waren die Serben bereit, einen neuen Krieg zu beginnen. Die serbischen Nationalisten wollten Bosnien zu einem Beispiel des Schreckens machen. "Das wird auch euch zustoßen", war die Botschaft an die Kosovaren. Sie wollten den Kosovo-Albanern Angst machen und sie dazu bewegen, selbst mit der Gewalt zu beginnen.

Der Glaube an den Erfolg von Rugovas friedlicher Methode war sehr groß. Als die Medien 1997 begannen, von einer Befreiungsarmee der Kosovo-Albaner zu sprechen, war es den meisten Albanern in Kosovo klar, daß das eine abgekartete Sache der Serben sein mußte. Sie brauchten einen Vorwand für militärisches Eingreifen, und so schufen sie eine sogenannte Befreiungsarmee, die UCK. "Den Terrorismus in Kosovo bekämpfen" wurde dann zu ihrem Vorwand. Sie erhöhten die Zahl der militärischen und paramilitärischen Einheiten, danach schickten sie schwere Artillerie und Panzer nach Kosovo und begannen, Zivilisten zu töten. Ironischerweise war das Sprachrohr der Kosovo-Befreiungsarmee die BBC.

Am 28. Februar 1998 griff die serbische Armee Likosane an, wo mindestens 30 Zivilisten getötet wurden.

Die "Endlösung" begann am 5. März 1998. An diesem Tag begannen paramilitärische Einheiten mit Panzern und Kampfhubschraubern, kosovo-albanische Dörfer in der Gegend von Drenice anzugreifen. Als diese Operation am 9. März beendet war, waren mindestens 88 albanische Zivilisten tot und Hunderte verwundet. Zehntausende mußten aus ihren Dörfern in der Region von Drenice, vor allem aus dem Distrikt Skenderaj, flüchten, aus dem ich stamme.

Sowohl die Familie meines Vaters als auch die meiner Mutter stammen aus dieser Gegend. Meine Großmutter mütterlicherseits kommt aus dem Distrikt Skenderaj. Sie entkam mit ihrer Schwiegertochter und deren beiden Kindern in die Stadt Mitrovice, wo sie nun bei meiner Tante lebt.

Hintergründe der NATO-Bombardements

Wir forderten dann die NATO auf, militärisch zu intervenieren. In Dänemark fand im Juli die Konferenz der OSZE statt, wo wir im Parlament Demonstrationen durchführten, mit den Parlamentariern sprachen und ich direkt bei der OSZE-Konferenz intervenierte, daß wir nun eine militärische Intervention der NATO brauchten.

In einem EIR-Artikel vom 20. März warnte Konstantin George: "Es ist unbedingt notwendig, daß die Absichten der Clinton-Administration in die Tat umgesetzt werden. Man kann nicht zulassen, daß das von Britannien geförderte Blutbad in Kosovo weitergeht. Wenn man entschieden gegen Milosevic vorgeht, nimmt man den Briten die Möglichkeit, den Balkan dazu zu benützen, die Animosität zwischen den Vereinigten Staaten und Rußland und vielleicht auch China wieder aufleben zu lassen. Mitten in der globalen Finanzkrise und bei der dringenden Notwendigkeit, unter Führung der USA ein neues internationales Finanzsystem zu schaffen, ist eine solche Feindschaft zwischen führenden Weltmächten das Letzte, was sich dieser Planet leisten kann." In EIR forderten wir Präsident Clinton auf, gegen den Konsens des britischen Establishments, daß die NATO nicht intervenieren solle, zu handeln und die Militärmacht der NATO einzusetzen. Zu jener Zeit wäre das noch möglich gewesen, ohne eine größere Konfrontation mit Rußland zu riskieren.

Das war vor dem Finanzkollaps in Rußland und dem britisch-amerikanischem Bombardement Iraks ohne Zustimmung des UN-Sicherheitsrats, in dem Rußland sitzt. In beiden Fällen fühlte sich Rußland vom Westen gedemütigt, und damit stieg der Antiamerikanismus stark an.

Das abgekartete Spiel von Rambouillet

Zudem war die NATO noch nicht zu einer Institution geworden, deren Ziel es ist, die souveränen Nationalstaaten abzuschaffen und sie durch NATO-Diktaturen zu ersetzen, wie es nach Tony Blairs Geschmack wäre. Das heutige Vorgehen der NATO in Kosovo dient Blairs Plänen für eine Diktatur, denn die britische Oligarchie und ihre Freunde in der Wall Street sind verzweifelt. Ihr Finanz- und Bankensystem ist am Zusammenbrechen. Sie brauchen einen Krieg, der das Potential einer Allianz zwischen Rußland, China, Indien und den Vereinigten Staaten zunichte macht, so daß sie die Kontrolle behalten können, selbst wenn das System untergeht.

Während Präsident Clinton mit dem Amtsenthebungsverfahren beschäftigt war, konnte Außenministerin Madeleine Albright die Kontrolle über Amerikas Balkanpolitik übernehmen. Sie und ihre Verbündeten taten alles, um Rußland und die UNO daran zu hindern, eine politische Lösung für die Kosovo-Krise herbeizuführen.

Der Inhalt des vorgeschlagenen Friedensvertrags von Rambouillet macht es ganz deutlich, daß eine Friedensvereinbarung mit diesen Bedingungen unmöglich hätte erreicht werden können. Zuerst wurden die Vertreter von Präsident Rugovas LDK beiseite geschoben und die Vertreter der UCK von Madeleine Albright hofiert und aufgewertet. Dann brachte Frau Albright in den militärischen Teil des Dokuments die Klausel ein, daß ganz Jugoslawien unter NATO-Kontrolle gestellt werde. Der NATO sollte es erlaubt sein, überall auf serbischem Gebiet einschließlich des Luftraums und der Gewässer präsent zu sein, seine Flughäfen zu benützen usw. Wie sollte jemand erwarten, daß Milosevic das unterschreiben würde? Wie sollte jemand erwarten, daß dies Kosovo den Frieden brächte? Man hätte sich darauf konzentrieren sollen, das serbische Militär zum Verlassen Kosovos zu veranlassen und ein UN-Protektorat zu schaffen, so daß den Serben innerhalb Kosovos Einhalt geboten werden konnte.

Es war eine abgekartete Sache, um einen Krieg vom Zaun zu brechen.

Die neue NATO-Doktrin muß aufgegeben werden

Wir dürfen es nicht zulassen, daß die Vereinigten Staaten mit der neuen NATO-Doktrin weitermachen. Die Vereinigten Staaten müssen der Allianz zwischen Rußland, China und Indien beitreten, damit es zu einem neuen Bretton-Woods-System und zu der Eurasischen Landbrücke kommen kann. Ohne die Russen können wir den serbischen Völkermord nicht unterbinden und ein Übergangs-Protektorat für Kosovo einrichten. Diese Phase muß mit einem intensiven Wiederaufbauplan gekoppelt sein als Basis dafür, daß Kosovo wieder ein Land wird, in dem es sich leben läßt. Schon jetzt müssen wir einen Marshallplan für die ganze Balkan-Region ins Werk setzen, auch in Verbindung mit der Eurasischen Landbrücke, wodurch die Industrialisierung der ganzen Weltwirtschaft erreicht würde.

Präsident Clinton sollte auf Lyndon LaRouche hören und das neue Bretton-Woods-System errichten, so daß wir all dieses möglich machen können.