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Aus der Neuen Solidarität Nr. 45/2001:

Aus Wirtschaft & Finanzen


Geldmenge steigt weltweit steil an
Neue Wirtschaftszeitschrift in Moskau mit LaRouche-Feature

Geldmenge steigt weltweit steil an

Die Zentralbanken der Welt drucken derzeit Geld in Rekordgeschwindigkeit. Das beispiellose Liquiditätspumpen der letzten Jahre - das sich jetzt im September nochmals massiv beschleunigte - drückt sich zwar noch nicht sichtbar in der offiziellen Verbraucherpreisinflation aus, aber die Geldmenge steigt in allen G-7-Nationen mit atemberaubendem Tempo:

Neue Wirtschaftszeitschrift in Moskau mit LaRouche-Feature

Am 30. Oktober wurde in Moskau die erste Ausgabe der neuen Wirtschaftszeitschrift Russkij Predprinimatel ("Der russische Unternehmer") vorgestellt. Zu der Veranstaltung in der großen, neu renovierten Kathedrale Christus des Erlösers kamen 400 Gäste, darunter Unternehmer, Wirtschaftswissenschaftler und Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche. Die Herausgeber der Zeitschrift erklärten, sie wollten mit Der russische Unternehmer vor allem wieder Moral in die Wirtschaftspolitik und in die unternehmerische Praxis zurückbringen. Der stellv. Herausgeber Andrej Kobjakow sagte in seiner Rede, angesichts dieses Zieles einer moralisch engagierten Wirtschaft sei es nur angemessen, daß die erste Nummer der Zeitschrift ein langes Interview mit Lyndon LaRouche enthalte.

Der Themenschwerpunkt von Russkij Predprinimatel Nr. 1 heißt "Die Krise der unmoralischen Ökonomie". Chefredakteur Andrej Tschernakow erinnerte das Publikum daran, daß in der Wirtschaft "Geld nicht das Wichtigste ist". Das Blatt werde sich auf religiöse und moralische Vorgaben für den Wirtschaftsbereich konzentrieren, fuhr er fort. Die erste Ausgabe enthält auch einen Artikel über Präsident Putin - der zusammen mit dem Patriarchen der russisch-orthodoxen Kirche, Alexej, abgebildet ist - , worin gelobt wird, daß Putin damit begonnen habe, die russische Wirtschaft "aus der Intensivstation" herauszuholen, wenn sie auch noch nicht wieder gesund sei. In diesem Zusammenhang werden die Medien aufgefordert, nicht mehr eine destabilisierende Rolle in der Gesellschaft zu spielen, sondern ein stabilisierender, konstruktiver Faktor zu werden.

Andrej Kobjakow führte in seiner Rede aus, eine Wirtschaftspolitik und -aktivität ohne Moral müsse in einer Katastrophe für die Wirtschaft enden. Der russische Unternehmer werde eine "leidenschaftliche" Publikation sein, die Stellung bezieht und sich für bestimmte Werte einsetzt. Man wolle eine breite, hochkarätige Debatte über diese Fragen befördern. Deshalb enthalte die Erstnummer auch ein Interview mit dem "universellen Geist" Lyndon LaRouche, der einer der tiefschürfendsten Denker der Gegenwart sei.

Der Titel des Features mit LaRouches Interview, "Ein Titan von einem Mann", solle an die Bezeichnung der Renaissancezeit für herausragende Menschen als "Titanen" erinnern, erläuterte Kobjakow. Das Interview selbst, das mit einem Farbfoto LaRouches illustriert ist, trägt die Überschrift "Der Motor des Fortschritts ist das Streben, Gutes zu tun".

Die Zeitschrift bringt auch einen Artikel von Kobjakow über den Zusammenbruch der Finanzblase in den USA, worüber er auch am 29. Juni vor dem Wirtschaftsausschuß der Duma gesprochen hatte. LaRouche hatte an dem Tag die Hauptrede vor dem Duma-Ausschuß gehalten. Mehrere Beteiligte dieser Anhörung vom 29. Juni waren auch bei der Vorstellung der neuen Zeitschrift zu Gast. Jonathan Tennenbaum vom Schiller-Institut sprach kurz im Namen von LaRouches Bewegung.

 

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