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Aus der Neuen Solidarität Nr. 31/2002

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BüSo-Wahlkampf: Amelia Boynton Robinson in NRW

Amelia Boynton Robinson, die große alte Dame der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, machte bei ihrem Deutschlandbesuch einen Zwischenstopp in Nordrhein-Westfalen. Sie sprach auf zwei Wahlkampfveranstaltungen der BüSo in Düsseldorf und Dortmund. Bei der Düsseldorfer Veranstaltung konzentrierte sie sich darauf, den Zuhörern zu vermitteln, warum es für das heutige Amerika unter der Regierung von George Bush nicht gut sei, daß die europäischen Regierungen "uneingeschränkte Solidarität" übten. Bush sei nicht mit demokratischen Mitteln an die Macht gekommen. Der Oberste Gerichtshof der USA habe im Rahmen des Wahlkampfs das so hart von der Bürgerrechtsbewegung für alle Amerikaner erkämpfte Wahlrecht unterhöhlt, indem er der Demokratischen Partei den Status einer privaten Vereinigung zubilligte.

Die Konsequenz sei gewesen, daß Hunderttausende von Stimmen, die für den Präsidentschaftskandidaten Lyndon LaRouche in den Vorwahlen abgegeben worden waren, von der korrupten Führung der Demokratischen Partei nicht anerkannt wurden. Der nächste Schritt des gleichen Verfassungsorgans war, daß trotz nicht zu Ende ausgezählter Wahlergebnisse Bush der Sieg zuerkannt wurde. Sie geißelte auch den angeblichen Anti-Terrorkampf nach dem 11. September, unter dessen Deckmantel Amerika Krieg in alle Welt trage und gleichzeitig nach innen mehr und mehr Bürgerrechte abbaue.

An der Dortmunder BüSo-Veranstaltung nahm Frau Boynton Robinson zusammen mit der Spitzenkandidatin und BüSo-Bundesvorsitzenden Helga Zepp-LaRouche teil. Frau Zepp-LaRouche stellte zunächst die weltpolitische Lage dar, die von einer allgemeinen Zusammenbruchskrise und der drohenden Gefahr eines Kriegs gegen den Irak gekennzeichnet sei. Ein solcher Krieg könnte zum Auslöser des von Huntington gewünschten Kriegs der Zivilisationen werden und einen Flächenbrand bis nach Asien entfachen, warnte sie. Um so wichtiger sei daher der Dialog der Kulturen, der voraussetze, daß die Deutschen sich wieder mit ihrer eigenen klassischen Kultur auseinandersetzten, um diesen Dialog auch führen zu können.

Frau Boynton Robinson unterstrich die Bedeutung der Arbeit von Herrn und Frau LaRouche nicht nur für Deutschland, sondern auch international. In ihrer unvergleichlich ermutigenden Art ermunterte sie alle Teilnehmer der Veranstaltung, mit der BüSo gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt zu kämpfen.

biv

 

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