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Aus der Neuen Solidarität Nr. 34/2002

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Asharq Al-Awsat: BüSo-Programm ist "Keim für einen Dialog der Kulturen"

In der weltweit größten arabischen Wirtschaftszeitung Asharq Al-Awsat erschien am 12. August ein Artikel der in Deutschland lebenden Irakerin Iqbal Al-Qazwini über die politischen Vorstellungen Lyndon LaRouches und der BüSo.

Dort heißt es: "In den vergangenen Jahren wurden immer häufiger Forderungen nach einem neuen Finanzsystem als Ausweg aus der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise laut... Einer der prominentesten Fürsprecher eines neuen Systems ist der Wirtschaftswissenschaftler und Politiker Lyndon LaRouche, der sich um die US-Präsidentschaftskandidatur 2004 bewirbt. Er meint, die Krise könne mit Hilfe des gigantischen Projektes einer Landbrücke, die Asien, Afrika und Europa verbindet - einer neuen Seidenstraße - , behoben werden. Nach den jüngsten Finanzskandalen in Amerika und der Bankrottwelle, die viele große US-Unternehmen getroffen hat, rücken jetzt LaRouches Ideen immer mehr in das Zentrum der Aufmerksamkeit." LaRouche und das von ihm begründete Magazin Executive Intelligence Review seien angesichts der bevorstehenden katastrophalen Entwicklungen darauf gekommen, den Bau eines Systems eurasischer Transport- und Verkehrsnetze vorzuschlagen, schreibt Al-Qazwini. Der Nahe Osten bilde bei der Verbindung der Kontinente über ein eurasisches Transport- und Verkehrsnetz im Rahmen der Neuen Seidenstraße einen Dreh- und Angelpunkt.

Das Besondere an LaRouches Konzept sei seine Sichtweise des arabisch-israelischen Konfliktes, die sich gänzlich von allen anderen Auffassungen unterscheide, denn LaRouche nenne die Politik Ariel Scharons und der israelischen Armee gegenüber den Palästinensern beim Namen.

Die Ideen von LaRouche bildeten auch "das Rückgrat des politischen Programms der deutschen Partei Bürgerrechtsbewegung Solidarität", die unter Führung der mit Lyndon LaRouche verheirateten früheren Journalistin Helga Zepp-LaRouche, an den Wahlen in Deutschland teilnehme. "Im politischen Leben Deutschlands gebe es zwar linke und sogar liberale Parteien, die Israels Vorgehen gegen die Palästinenser kritisierten, doch die Aufrichtigkeit, mit der Frau LaRouche und ihre Partei die Situation im Nahen Osten beurteilten, ist einzigartig." Weiter heißt es: "Wenn diese Partei in Deutschland ins Parlament kommt, wird Deutschland ein wichtiges Stadium seiner Nachkriegsgeschichte abgeschlossen haben und eine neue aktive Rolle bei der Gestaltung der internationalen Politik spielen... Die [von LaRouche und der BüSo] vorgeschlagenen Wirtschaftsprojekte könnten zu einem ersten Keim für einen Dialog der Kulturen werden, der der menschlichen Gesellschaft den Weg zu einem wirklichen Frieden ebnet."


Lesen Sie dazu bitte auch Al-Watan: Die Kriegslunte wird gezündet in dieser Ausgabe.

 

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