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Aus der Neuen Solidarität Nr. 36/2002

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Die BüSo-Kandidaten stellen sich vor

Wir sollten alle mündige Bürger sein!

Franz Maier, BüSo-Direktkandidat im Wahlkreis 226/Traunstein, Schlosser in Tyrlaching, 39 Jahre alt, verheiratet, drei Kinder.

Bis vor kurzem erkannten nur wenige, daß wir uns auf eine wirtschaftliche, politische und besonders auf eine kulturelle Krise zubewegen bzw. uns mitten darin befinden. Die BüSo und das weltweit vertretene Schiller-Institut sind wohl die ersten und Aktivsten unter den wenigen, die die Gründe für diese Entwicklung nennen, aufzeigen, wohin uns dies alles führen wird und, was besonders wichtig ist, Konzepte als Ausweg aus der Krise anzubieten haben. Aber jetzt beschleicht die meisten Menschen ein ungutes Gefühl. Man hat keine rechte Vorstellung darüber, warum die Lage so ist, oder sieht keinen Ausweg. Die Mitglieder der Eliten aus Politik, Kultur und Öffentlichkeit sind traurige Vorbilder und als Führung denkbar ungeeignet. Aus Hilflosigkeit zieht man sich zurück in den Alltag und in seine Welt, in Urlaub, Spaß oder Extreme. Die Gesellschaft mit ihrer Zwangsjacke aus "political correctness" ist erstarrt in einer Art Neo-Biedermeier. Dabei sollten wir doch alle mündige Bürger sein.

Ich bin 39 Jahre alt, von Beruf Instandhaltungsschlosser in einem Kraftwerk, verheiratet und habe drei Kinder. Außerdem bin ich ausgebildeter Landwirt. Ich kandidiere für die BüSo, weil ich ein mündiger Bürger sein will. Natürlich halte ich dieses Engagement für die Gesellschaft und unsere Nachkommen für meine Pflicht. Aber dankbar erkenne ich auch, daß ich etwas bekomme: eine Aufgabe, die mich als Individuum mit den Menschen der Vergangenheit verbindet und mich in die Zukunft trägt - sich vielleicht einreihen zu können, irgendwo zwischen großen Entdeckern, Humanisten, Forschern und einfachen Menschen, die "einfach" nur gearbeitet haben, damit es ihren Nachkommen besser geht.

Die enge Verknüpfung von Bildung, Wirtschaft und Kultur macht es mir unmöglich, mich einzelnen Themen schwerpunktmäßig zu widmen. Zwei Bereiche, die mir besonders am Herzen liegen, möchte ich jedoch trotzdem besonders ansprechen: einmal die Befreiung der Presse von ihrer Kontrolle. Die "Antisemitismus-Debatte" um Karsli/Möllemann spricht Bände. Dabei wurde die wirkliche Frage, nämlich die völlig unakzeptable israelische Politik und ihre Gefahren für den Weltfrieden, komplett verdrängt und zum Tabuthema gemacht. Und ganz besonders möchte ich den Bürgern wieder einen Bezug geben zu ihrem souveränen Nationalstaat, seiner Verfassung und dem Naturrecht, damit sie als selbstbewußte Individuen die Gesellschaft mitgestalten. Denn die meisten Menschen sind sich der Bedeutung dieses Nationalstaats nicht mehr bewußt.

Franz Maier


Im Wahlkreis Traunstein kandidieren auf der Landesliste der BüSo die Landwirte Josef Perschl aus Tyrlaching und Alois Krumbacher aus Halsbach sowie der selbständige Netzwerktechniker Stefan Müller aus Grassau.

Jeden ersten Dienstag im Monat finden - auch nach den Wahlen - Veranstaltungen in der Gaststätte Zur Post in Kirchweidach statt, Beginn jeweils 20.00 Uhr.

 

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