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Aus der Neuen Solidarität Nr. 36/2002

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Die BüSo-Kandidaten stellen sich vor

Eine "Wirtschaftsstraße" von Rosenheim nach Beijing

Gerald Strickner, BüSo-Direktkandidat im Wahlkreis 224/Rosenheim, Baustoffkaufmann, 49 Jahre alt, verheiratet, drei Kinder.

Ich bin Unternehmer (Baustoffhandel) und waschechter Rosenheimer. Mein Großvater war nach dem 2. Weltkrieg Stadtkämmerer der Stadt Rosenheim. Jetzt bewerbe ich mich für die Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo) als Direktkandidat für den deutschen Bundestag im Wahlkreis Rosenheim.

Meine Branche, die Bauwirtschaft, steckt in einer schweren Krise. In Rosenheim gibt es immer weniger einheimische Bauunternehmen. In den letzten Jahren hat die Stadt gleich mehrere produktive Industriebetriebe verloren wie z.B. die Holzindustrie Aicher, die Fleischfabrik Marox, Stahlbau Wolf und andere. Statt dessen setzte man immer mehr auf den Konsum- und Dienstleistungssektor und auf Finanzanlagegesellschaften, und versuchte, mit Fusionen andere produktive Unternehmen zu kapern. Es gibt kein Geld für den Straßenbau bzw. einen dringend notwendigen Ausbau der Autobahn München-Salzburg auf sechs Spuren - gleichzeitig werden aber immer mehr Güter auf den überlasteten Straßen transportiert.

Um die Menschen von Wirtschaftskrise und Kriegsgefahr abzulenken, läßt man Vergnügungslokale wie Pilze aus der Erde schießen. Hiermit will man die finanzielle Notlage der städtischen Kassen ausgleichen. Wie auch anderswo verödet man die Jugendkultur durch Stadtfeste oder Techno-Veranstaltungen, um leichter an die Geldbeutel zu kommen. Damit aber sind die hochverschuldeten Kommunen nie und nimmer zu retten, und andererseits wird die klassische Kultur zerstört.

Deshalb Schluß mit der Spekulation, der Globalisierung und dem gesamten Börsenschwindel! Zurück zur Produktivität:

Wir brauchen ein stabiles Weltfinanzsystem (Neues Bretton Woods). Das marode Finanzsystem muß für bankrott erklärt werden. Die Maastrichter Verträge mit ihrer Einsparautomatik müssen ausgeschaltet werden.

Mit neuen niedrigverzinsten, langfristig angelegten Krediten und staatlicher Kreditschöpfung schaffen wir neue Arbeitsplätze wie z.B. für den Maschinenbau und den Transrapid.

Aus einem Herzstück des Wirtschaftsdreiecks Berlin-Paris-Wien soll eine Verbindung zum Fernen Osten hergestellt werden: die Eurasische Landbrücke, eine neue Seidenstraße, entsteht.

Stellen Sie sich eine "Wirtschaftsstraße" von Rosenheim nach Beijing mit vielen Infrastruktur- und Industrieprojekten vor. Das heißt Arbeitsplätze für unsere Arbeitslosen, eine blühende Perspektive für unsere Unternehmer - und auch die Stadtkassen werden wieder gefüllt.

Wir brauchen eine solche große Vision! Unterstützen Sie deshalb meine Kandidatur und die meiner Freunde! Helfen Sie mit, daß die BüSo in den Bundestag kommt!

Gerald Strickner


Ein ausführliches Interview mit Gerald Strickner unter der Überschrift "Es ist möglich, Milliarden neue Jobs zu schaffen" kann man auch auf der Rosenheimer Internet-Seite www.rosenheimer-nachrichten.de abrufen.

Gerald Strickner wird im Wahlkreis Rosenheim unterstützt durch die Landeslistenkandidaten Josef Lebmaier, Landwirt aus Alteiselfing bei Wasserburg und Curt Wiebel sen., Unternehmer aus Bad Endorf.

Regelmäßige Veranstaltungen (auch nach den Wahlen) in Rosenheim: jeweils letzter Mittwoch im Monat, 19.30 Uhr, Gaststätte "Höhensteiger", Westerndorf-St. Peter, Rosenheim.

 

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