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Aus der Neuen Solidarität Nr. 38/2002

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Die BüSo-Kandidaten stellen sich vor

Schutzmaßnahmen aufbauen!

Monika Hahn, Direktkandidatin in Berlin, Wahlkreis Pankow-Weißensee, Landesvorsitzende der BüSo in Berlin

Ich habe schon einige Wahlkämpfe in Berlin mitgemacht, aber dieser Wahlkampf zeigt mir, daß vielen Berlinern bewußter geworden ist, was "die Stunde geschlagen hat". Nicht nur, daß die Räume, die wir früher für die Veranstaltungen hatten, zu klein werden, nein, auch das Denken wird größer: Die Berliner Bankenkrise hat klargemacht, daß es keine "kleine Lösung" für die Probleme gibt.

Tatsache ist, daß durch den industriellen Kahlschlag inzwischen jeder fünfte Berliner arbeitslos ist. Dazu kommt, daß im Familienbericht des Senats festgestellt wird, jedes sechste Kind in Berlin lebe unter der Armutsgrenze. Sind diese Zahlen nicht Anlaß genug, um die Probleme anzupacken?

Im Kleinen wie im Großen bedeutet das für mich: Sowohl das Weltfinanzsystem als auch die Berliner Bankgesellschaft muß einem ordentlichen Konkursverfahren unterzogen werden, um die Spekulation zu beenden, die vor allem im Immobilienbereich ihre Wurzeln hatte. Dann müssen wir mit langfristigen Krediten den industriellen Wiederaufbau Berlins in Gang setzen. Sollte ich in den Bundestag gewählt werden, werde ich sofort dafür sorgen, daß diese Ideen im Parlament aufgegriffen und durch eine Bundesratsinitiative auch mit den anderen Bundesländern besprochen werden, so daß daraus eine bundeseinheitliche Kampagne zur Entschuldung von Bund, Ländern und Gemeinden wird.

Dies ist natürlich gerade für die von der Flut betroffenen Bundesländer wichtig. Damit können notwendige Schutzmaßnahmen gegen die Finanz- und Wirtschaftskrise entwickelt werden. Die BüSo hat auf internationaler Ebene viele Unterstützer in Parlamenten gefunden, die ein neues Bretton Woods, also ein neues Weltwährungssystem durchsetzen wollen. Diese Netzwerke müssen zusammengeführt werden. Dies sind alles verantwortliche Persönlichkeiten, die wissen, daß es ein Leben nach dem IWF gibt und daß es auf Ihre und unsere Tatkraft ankommt, den Finanzkollaps zu stoppen und einen damit einhergehenden Krieg zu verhindern.

Liebe Wähler, wenn auch Sie deutlich sehen, daß wir hier in Berlin, Deutschland und weltweit eine Änderung der Politik brauchen, dann tun Sie das für Sie bisher Unmögliche: Geben Sie der BüSo Ihre Stimme!

 

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