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Aus der Neuen Solidarität Nr. 4/2002 |
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Der augenblickliche Stand der Zusammenarbeit zwischen China und Indien sei "der Stärke und dem Status beider Länder in keiner Weise angemessen", fuhr Zhu fort. Er rief dazu auf, den Austausch zu vertiefen, um das gegenseitige Verständnis zu verbessern, die Komplementarität der beiden Volkswirtschaften zu nutzen und bei der Ausweitung der Zusammenarbeit "in die Zukunft zu schauen".
Es gebe eine "eindeutige Komplementarität" der chinesischen und indischen Wirtschaft, ergänzte Zhu. China sei im Maschinenbau und bei Elektroprodukten, der Textil- und Leichtindustrie sowie im Ingenieurs- und Bauwesen stärker, während sich Indien im Softwarebereich und anderen Branchen sehr schnell entwickele. Der gemeinsame Handel, der jetzt 3 Mrd. Dollar betrage, könne in naher Zukunft 10 Mrd. Dollar erreichen. Er verwies in diesem Zusammenhang auf den chinesisch-russischen Handel, der inzwischen 20 Mrd. Dollar erreicht habe.
Zhu Rongji lud auch den indischen Außenminister Jaswant Singh ein, am 28. März mit dem ersten Direktflug, den die China Eastern Airlines wieder zwischen Delhi und Beijing einrichtet, nach China zu kommen.
mmc