Neue Solidarität
Nr. 42, 16. Oktober 2002
Leitartikel
  • Brasilien gegen IWF, für Wiederaufbau
  • Deutschland
  • Schlüsselrolle für Superminister
  • Kein Recht auf "Präventivkrieg"
  • Die Bündnispflicht Deutschlands
  • Wirtschaft
  • Frankfurt: Brennpunkt der globalen Bankenkrise
  • Wann kommt der "große Knall"?
  • Eulenspiegel
  • Club of Life
  • Ein menschenwürdiges Leben aller Menschen
  • Gründungsprinzipien des Club of Life
  • "Ein Krankenwagen für Zaire"
  • Die vielfältige Arbeit des Club of Life
  • Die moralische Krise des Judaismus
  • Eine neue, gerechtere Weltwirtschaftsordnung
  • Warum menschliches Leben unantastbar ist
  • Gründungsaufruf des Club of Life
  • Amerika
  • "Ein unkontrollierbares Sicherheitsrisiko"
  • Kein Grund für einen Krieg erkennbar
  • Aus aller Welt
  • Warnung vor neuem Massaker
  • Auf Friedenssuche in Palästina und Israel
  • Asien hat dazugelernt
  • "... und morgen könnte es Ihr Land sein"
  • Feuilleton
  • Die Schule von Athen
  • Kagame und der Völkermord in Ruanda
  • "Man kann die Wahrheit nicht ewig verstecken"
  • Kurznachrichten
     
    Jahrgangs-CD:
    Neue Solidarität
    Ibykus und
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              Leitartikel          

    Große Wende: Brasilien stimmte gegen IWF, für Wiederaufbau

    Die Wahlen in Brasilien am 6. Oktober waren ein politisches Erdbeben. Drei Viertel der Brasilianer stimmten gegen die verheerende neoliberale IWF-Politik, die das Land in den Ruin treibt. LaRouches Freund Dr. Eneas Carneiro erhielt für sein nationales Wiederaufbauprogramm 1,6 Millionen Stimmen, mehr als jeder andere Kongreßkandidat.
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              Deutschland          

    Schlüsselrolle für Superminister

    Hat Kanzler Schröder erkannt, daß in den heutigen turbulenten Zeiten wirtschaftspolitische Entscheidungen besser in gebündelten Entscheidungssträngen zusammenlaufen sollten?
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    Kein Recht auf "Präventivkrieg"

    Auszüge aus einer Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz zu dem drohenden Angriff der USA auf den Irak.
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    - Interview -

    Über die Bündnispflicht Deutschlands

    General a.D. Schultze-Rhonhof hat eine Generalstabsausbildung in der NATO absolviert. Er war in der NATO, im Verteidigungsministerium und in der Truppe tätig, außerdem Lehrgangsleiter an der Führungsakademie, Kommandeur einer Panzergrenadierbrigade sowie zweier Panzerdivisionen und zuletzt Befehlshaber im Wehrbereich Niedersachsen/Bremen.
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    In diesem 1997 im Resch-Verlag erschienenen Buch analysierte General a.D. Schultze-Rhonhof die zahlreichen Fehlentwicklungen, die Moral und Verteidigungsbereitschaft der Bundeswehr untergraben haben.


              Wirtschaft          

    Frankfurt im Brennpunkt der globalen Bankenkrise

    Deutsche Großbanken, die sich jahrelang als die großen Gewinner der Globalisierung sahen, stehen jetzt vor einem Scherbenhaufen. Jetzt geht es nicht mehr um "peanuts", sondern um die Existenz.
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    Gerüchte über ein geplatztes Kreditderivatgeschäft ließ die Aktien der Commerzbank (hier die Zentrale in Frankfurt) in den Keller stürzen.
    Foto: Christopher Lewis

    Schiller-Institut in Zürich:
    Wann kommt der "große Knall"?

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    Eulenspiegel

    Zehn goldene Regeln

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              Club of Life          

    Der Club of Life wird in dieser Woche 20 Jahre alt. Zwischen 20. und 22. Oktober 1982 fanden in Rom, Wiesbaden, Paris, New York, Philadelphia, Los Angeles, Mexiko-City, Guadalajara, Bogota, Medellin, Caracas und Buenos Aires parallel die Gründungskonferenzen statt. Eine neue Institution war entstanden, deren Mitglieder dem wirtschaftlichen und moralischen Zerfall unserer Zivilisation nicht tatenlos zusehen wollten. Für sie war das Recht auf Leben und das Recht auf Technologie und industrielle Entwicklung untrennbar miteinander verbunden. Auf den folgenden Seiten würdigen wir die Arbeit des Club of Life, dessen Ziele heute noch aktueller geworden sind. In der nächsten Ausgabe werden wir unsere Retrospektive mit Berichten über die Arbeit des Club of Life auf dem amerikanischen Kontinent fortsetzen.

    Für ein menschenwürdiges Leben aller Menschen auf diesem Planeten!
    Warum ein Gegenpol zu dem malthusianischen Club of Rome notwendig war

    Von Helga Zepp-LaRouche
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    Foto: Club of Life
    Gruppenbild der Gründungsmitglieder des Club of Life, aufgenommen in Wiesbaden am 22. Oktober 1982. Es war ein großartiges ökumenisches Projekt, das nicht nur Vertreter der verschiedenen Religionen, sondern auch der unterschiedlichsten sozialen Gruppen und Organisationen zusammenbrachte. Unter den Gründungsmitgliedern waren Gewerkschaftsführer und Unternehmer, Priester, Christdemokraten und kommunistische Funktionäre, Künstler, Wissenschaftler, Diplomaten, Stadträte, Ärzte, Juristen, Journalisten und Ingenieure aus den Ländern Argentinien, Ägypten, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Gabun, Indien, Iran, Italien, Kolumbien, Mexiko, Nigeria, Obervolta, Pakistan, Spanien, Schweden, USA und Zaire.

    Die Gründungsprinzipien des Club of Life

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    "Ein Krankenwagen für Zaire" und andere unvergeßliche Projekte

    Die Vorsitzende des Club of Life, Elisabeth Neudecker, wirft einen ganz persönlichen Blick zurück auf 20 Jahre COL.
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    Die vielfältige Arbeit des Club of Life

    An verschiedensten Fronten hat der Club of Life seit seiner Gründung für das Recht auf Leben und den Fortschritt der medizinischen Forschung gekämpft.
    Von Dr. Wolfgang Lillge
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    Die moralische Krise des Judaismus

    Der damals 74jährige John Weber gehörte zur Leitung des jüdischen Religionsinstituts Hebrew Union College in Los Angeles, Kalifornien. Seine Rede bei der Gründungskonferenz des Club of Life hat etwas Prophetisches. Wenn man die folgenden Auszüge liest, kann man sich denken, was er wohl heute sagen würde, wenn er noch lebte. - Übrigens schickte auch der damalige Präsident des Staates Israel, Jitzhak Navvon, ein Telegramm an den Club of Life: "Vielen Dank dafür, daß Sie uns auf Ihren ermutigenden und kühnen Kampf für Entwicklung, überall dort, wo sich der Pessimismus breitmacht, aufmerksam gemacht haben."
    Von John Weber
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    Für eine neue und gerechtere Weltwirtschaftsordnung

    Der inzwischen verstorbene Pedro Ignacio Rubio Romero aus Bogota war damals Vorstandsmitglied des kolumbianischen Gewerkschaftsdachverbandes UTC. Hier ein kurzer Auszug aus seiner Rede bei der Gründungskonferenz des Club of Life.
    Von Pedro Rubio Romero
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    Warum menschliches Leben
    unantastbar ist

    In ihrem Rechenschaftsbericht auf der Jahresversammlung des Club of Life am 20. Januar 2001 in Wiesbaden hatte Jutta Dinkermann die Position des COL in der Lebensrechtsdebatte anschaulich umschrieben. Hier einige Auszüge.
    Von Jutta Dinkermann
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    Aus dem Gründungsaufruf
    des Club of Life

    Im Januar 1982 schickte Helga Zepp-LaRouche einen längeren Aufruf um die Welt, in dem sie darlegte, warum ein "Club of Life" notwendig sei und worin seine Aufgaben bestehen sollen. Es folgen Auszüge.
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    Lesen Sie bitte auch unsere Berichte in der nächsten Ausgabe

     

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