Club of Life

Der Club of Life wird in dieser Woche 20 Jahre alt. Zwischen 20. und 22. Oktober 1982 fanden in Rom, Wiesbaden, Paris, New York, Philadelphia, Los Angeles, Mexiko-City, Guadalajara, Bogota, Medellin, Caracas und Buenos Aires parallel die Gründungskonferenzen statt. Eine neue Institution war entstanden, deren Mitglieder dem wirtschaftlichen und moralischen Zerfall unserer Zivilisation nicht tatenlos zusehen wollten. Für sie war das Recht auf Leben und das Recht auf Technologie und industrielle Entwicklung untrennbar miteinander verbunden. Auf den folgenden Seiten würdigen wir die Arbeit des Club of Life, dessen Ziele heute noch aktueller geworden sind. In der nächsten Ausgabe werden wir unsere Retrospektive mit Berichten über die Arbeit des Club of Life auf dem amerikanischen Kontinent fortsetzen.
Für ein menschenwürdiges Leben
aller Menschen auf diesem Planeten!
Warum ein Gegenpol zu dem malthusianischen Club of Rome notwendig war
Von Helga Zepp-LaRouche
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Foto: Club of Life
Gruppenbild der Gründungsmitglieder des Club of Life, aufgenommen in Wiesbaden am 22. Oktober 1982. Es war ein großartiges ökumenisches Projekt, das nicht nur Vertreter der verschiedenen Religionen, sondern auch der unterschiedlichsten sozialen Gruppen und Organisationen zusammenbrachte. Unter den Gründungsmitgliedern waren Gewerkschaftsführer und Unternehmer, Priester, Christdemokraten und kommunistische Funktionäre, Künstler, Wissenschaftler, Diplomaten, Stadträte, Ärzte, Juristen, Journalisten und Ingenieure aus den Ländern Argentinien, Ägypten, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Gabun, Indien, Iran, Italien, Kolumbien, Mexiko, Nigeria, Obervolta, Pakistan, Spanien, Schweden, USA und Zaire.
Die Gründungsprinzipien des Club of Life
"Ein Krankenwagen für Zaire" und andere unvergeßliche Projekte
Die Vorsitzende des Club of Life, Elisabeth Neudecker, wirft einen ganz persönlichen Blick zurück auf 20 Jahre COL.
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Die vielfältige Arbeit des Club of Life
An verschiedensten Fronten hat der Club of Life seit seiner Gründung für das Recht auf Leben und den Fortschritt der medizinischen Forschung gekämpft.
Von Dr. Wolfgang Lillge
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Die moralische Krise des Judaismus
Der damals 74jährige John Weber gehörte zur Leitung des jüdischen Religionsinstituts Hebrew Union College in Los Angeles, Kalifornien. Seine Rede bei der Gründungskonferenz des Club of Life hat etwas Prophetisches. Wenn man die folgenden Auszüge liest, kann man sich denken, was er wohl heute sagen würde, wenn er noch lebte. - Übrigens schickte auch der damalige Präsident des Staates Israel, Jitzhak Navvon, ein Telegramm an den Club of Life: "Vielen Dank dafür, daß Sie uns auf Ihren ermutigenden und kühnen Kampf für Entwicklung, überall dort, wo sich der Pessimismus breitmacht, aufmerksam gemacht haben."
Von John Weber
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Für eine neue und gerechtere Weltwirtschaftsordnung
Der inzwischen verstorbene Pedro Ignacio Rubio Romero aus Bogota war damals Vorstandsmitglied des kolumbianischen Gewerkschaftsdachverbandes UTC. Hier ein kurzer Auszug aus seiner Rede bei der Gründungskonferenz des Club of Life.
Von Pedro Rubio Romero
Warum menschliches Leben unantastbar ist
In ihrem Rechenschaftsbericht auf der Jahresversammlung des Club of Life am 20. Januar 2001 in Wiesbaden hatte Jutta Dinkermann die Position des COL in der Lebensrechtsdebatte anschaulich umschrieben. Hier einige Auszüge.
Von Jutta Dinkermann
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Aus dem Gründungsaufruf des Club of Life
Im Januar 1982 schickte Helga Zepp-LaRouche einen längeren Aufruf um die Welt, in dem sie darlegte, warum ein "Club of Life" notwendig sei und worin seine Aufgaben bestehen sollen. Es folgen Auszüge.
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