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Aus der Neuen Solidarität Nr. 47/2002

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Aus den Landesverbänden der BüSo


Seminar mit Helga Zepp-LaRouche
Uwe Friesecke in Alteiselfing

BüSo-Kandidaten Lutz Schauerhammer und Ortrun Cramer besuchen Seniorenclub

Lothar Komp in Wiesbaden

Samstagsdemos der BüSo in Frankfurt und Wiesbaden

LaRouche-Jugendbewegung in Sachsen

Baden-Württemberg

Seminar mit Helga Zepp-LaRouche

Rund 20 Aktive und Kandidaten der BüSo trafen sich am 3.November in Stuttgart zu einem Tagesseminar mit der Bundesvorsitzenden Helga Zepp-LaRouche, um sich für die Diskussion mit dem Bürger "geistig aufzurüsten". Renate Leffek gab einen Überblick über die nachindustrielle Politik der vergangenen 30 Jahre, unter besonderer Berücksichtigung der Rolle des "Club von Rom". Helga Zepp-LaRouche betrachtete die Weltlage vom Standpunkt des Erhabenen: "Geschichte wird immer von Individuen gemacht. Die Geschichte zu verändern, heißt, die Kultur zu verändern." Hubert Mohs hielt einen Vortrag über die Bedeutung der Kernenergie, Niels Meyer stellte die Konsequenzen des "Ausstiegs" aus der Kerntechnik dar, und Holger Birke behandelte Schillers Dramen Wilhelm Tell und Die Räuber und stellte Schillers "Ästhetische Briefe" dem negativen Menschenbild des Club von Rom gegenüber.

Bayern

Uwe Friesecke in Alteiselfing

Etwa 35 Gäste kamen am 4.November nach Alteiselfing bei Rosenheim, um Uwe Friesecke zu hören, der über die Weltwirtschaftskrise, die drohende Kriegsgefahr und die Lage in Deutschland nach den Bundestagswahlen sprach. Unter der Überschrift "Berliner Parteien drücken sich", berichtete die Wasserburger Zeitung am 13.November: "Wie Josef Lebmaier, Listenkandidat der BüSo bei der letzten Bundestagswahl, in seiner Einleitung formulierte, werde nun deutlich, worüber im Wahlkampf wirklich hätte geredet werden müssen. Diesen Einstieg nutzte Friesecke, um den Berliner Parteien vorzuwerfen, sie seien nicht bereit, sich der eskalierenden Finanz- und Wirtschaftskrise zu stellen. Die globale Wirtschaftskrise sei letztlich auch die Ursache für die Kriegspläne der USA, um nicht das Versagen der Globalisierung eingestehen und einen Teil der Macht abgeben zu müssen. Ob die Vorschläge der BüSo auch in Deutschland breiter diskutiert würden, hänge im Wesentlichen vom Engagement des einzelnen Bürgers ab, so Friesecke."

Hessen

BüSo-Kandidaten Lutz Schauerhammer und Ortrun Cramer besuchen Seniorenclub

Lutz Schauerhammer, Landtagskandidat im Wiesbadener Westen, war am 6.November eingeladen, sich einem Seniorenclub in seinem Wahlkreis vorzustellen. Nachdem sich zunächst der aufgestaute Ärger der Senioren über ihre schlechte Lage und über "die Parteien" entladen hatte, gelang es ihm und seiner Ersatzkandidatin Ortrun Cramer, das Mißtrauen zu überwinden und das Programm der BüSo vorzustellen, das dann doch auf großes Interesse stieß.

Lothar Komp in Wiesbaden

Intensive Diskussionen unter den anwesenden Mitgliedern und Gästen löste ein Vortrag über das "Ende der Illusionen" aus, den Lothar Komp, Wirtschaftsexperte des Executive Intelligence Review, am 7.November vor der Wiesbadener Ortsgruppe der BüSo hielt. Unter anderem ging es dabei um die Rolle des Goldes in einem funktionierenden Weltfinanzsystem, um die Rolle großer Infrastrukturprojekte nach dem Vorbild der Tennessee Valley Authority in den USA in den 30er und 40er Jahren, aber auch um die Frage, welche Konsequenzen die zunehmende Ausschaltung der persönlichen Verantwortung der Unternehmer durch "Börsengänge" und Firmenübernahmen habe. Am 28.November wird Mark Burdman in Wiesbaden über die Lage in den USA nach den Kongreßwahlen vom 5. November berichten.

Samstagsdemos der BüSo in Frankfurt und Wiesbaden

In der Zeit bis Weihnachten veranstaltet die BüSo im Rahmen des hessischen Landtagswahlkampfs regelmäßig Samstags-Demonstrationen in den Innenstädten von Wiesbaden und Frankfurt, um auf die BüSo und ihr Programm aufmerksam zu machen. Näheres erfahren Sie in der Bundesgeschäftsstelle in Mainz (Telefon: 06131-237384).

Sachsen

LaRouche-Jugendbewegung in Sachsen

Die LaRouche-Jugendbewegung warb in der letzten Woche in mehreren sächsischen Städten für die BüSo. So trafen am Samstag in der Dresdner Innenstadt viele Passanten auf einen gut sichtbaren Büchertisch der BüSo unter einem großen Banner "LaRouche: Jetzt die eurasische Landbrücke bauen!" Vor den Schildern mit Texten wie "Eine große Krise braucht eine große Antwort" oder "Ist denken wirklich so schlimm, daß man es verbieten muß?" wurde heiß diskutiert. Bei einer Protestdemonstration gegen die Sparpläne des Dresdner Oberbürgermeisters Roßberg wurde der Offene Brief der BüSo-Vorsitzenden an Kanzler Schröder verteilt. Hier mußte vor allem der tief sitzende Pessimismus bekämpft werden, den die Menschen im Osten mittlerweile gegen der Politik haben. Zur Verblüffung so mancher Demonstranten ließen die jungen Leute diesen Frust einfach nicht gelten, und forderten die Älteren direkt auf, für eine Alternative zu kämpfen und sich dem Kampf der BüSo anzuschließen, anstatt nur zu protestieren.

 

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