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Aus der Neuen Solidarität Nr. 50/2002

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Der italienische Durchbruch

Pressestimme: Sergej Dyschlewskij in Waljutnij Spekuljant, Ausgabe vom 11. November 2002.

Die monatlich erscheinende russische Finanzzeitschrift Waljutnij Spekuljant (Der Devisenhändler) berichtet in der November-Ausgabe in einem zweiseitigen Artikel über die Resolution 6-00030 des italienischen Parlaments Zur Wirtschaftskrise in Argentinien. Der Artikel von Sergej Dyschlewskij mit dem Titel "Der italienische Durchbruch" wird illustriert durch zwei Abbildungen: die Spanische Treppe als Wahrzeichen der Stadt Rom und ein Porträt Lyndon LaRouches als geistiger Vater der politischen Inhalte der Resolution.

Gleich am Anfang betont Dyschlewskij, daß in der Resolution eine neue internationale Finanzarchitektur gefordert wird. "Die italienischen Parlamentarier nennen dieses neue System der Finanzbeziehungen 'neues Bretton Woods' - was auf eine Initiative des amerikanischen Ökonomen Lyndon LaRouche zurückgeht, dessen Ansichten den VS-Lesern bereits bekannt sind", heißt es weiter.

Dyschlewskij stellt die Resolution in den Zusammenhang der anderen Prognosen und politischen Vorschläge LaRouches: "Lyndon LaRouche ist weithin bekannt für zwei langfristige Prognosen. In der ersten vom Ende der 50er Jahre sagte er das Ende des Bretton-Woods-Systems voraus, das dann tatsächlich 1971 abgeschafft wurde. Die zweite war seine Vorhersage einer Systemkrise - eines allgemeinen Zusammenbruchs des Weltwirtschaftssystems. Und tatsächlich erlebten die weltweiten Devisen- und Finanzmärkte im letzten Jahrzehnt den Beginn eine andauernde Serie ,seismischer Erschütterungen', ein Beweis dafür, daß eine globale Systemkrise der Weltwirtschaft begann."

Weiter heißt es in Waljutnij Spekuljant: "Nach der Veröffentlichung eines Artikels über Lyndon LaRouche und eines Interviews mit ihm [in VS Nr. 11 und 12/2001] äußerten sich einige VS-Leser skeptisch darüber, ob man einen neuen Goldreservestandard einführen könne: Dieses 'archaische System', sagten sie, sei aus gutem Grund ersetzt worden und sollte nicht erneuert werden. Dennoch verabschiedete man nicht nur in Italien, sondern auch im Europaparlament Resolutionen, die zur Unterzeichnung eines neuen Bretton-Woods-Abkommens aufriefen."

Dyschlewskij erläutert viele Einzelheiten der Resolution und zitiert Auszüge daraus, und er verweist darauf, daß der Abgeordnete Giovanni Bianchi während der Parlamentsdebatte darüber LaRouches treffende Vorhersage der Krise und Lösungsvorschläge lobte. Der VS-Artikel endet mit einem Verweis auf die Konferenz der Finanzakademie der russischen Regierung vom 9.-10. Oktober, wo der Vorsitzende des Bankenrates und frühere Zentralbankchef Viktor Geraschtschenko die italienische Resolution begrüßte und die Duma aufrief, diesem Beispiel zu folgen.

 

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