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Aus der Neuen Solidarität Nr. 11/2003 |
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Bei diesem Krieg geht es nicht um die Entwaffnung eines "Schurkenstaates", und auch nicht nur um das Öl am Persischen Golf. Ein Krieg gegen den Irak öffnet die Pandorabüchse eines Krieges der Zivilisationen und eines Flächenbrandes, der sich nicht auf den Mittleren Osten beschränken würde. Ein weiteres Schlachtfeld zeichnet sich bereits ab: Korea.
Außerdem würde ein Irakkrieg nicht nur mit konventionellen und modernen Hightech-Waffen geführt. Es wäre zudem der erste Krieg, in dem die neue US-Nuklearkriegsdoktrin zur Anwendung käme, welche den Einsatz taktischer Atomwaffen miteinkalkuliert.
Die Opposition dagegen wächst - auch in Amerika. In der Demokratischen Partei haben neben dem Präsidentschaftsbewerber Lyndon LaRouche die Senatoren Edward Kennedy und Robert Byrd diesen Krieg und die verhängnisvolle neue US-Sicherheitsdoktrin angeprangert. LaRouches Hauptgegner in der Demokratischen Partei, Joe Lieberman, hingegen befürwortet den Irakkrieg.
Nötig sind jetzt einprägsame Aktionen hier in Europa, öffentliche Stellungnahmen u.a., die
2. vernünftigen Kräften im direkten Umfeld des US-Präsidenten deutlich machen, daß der Kriegskurs der "Cheney-Administration" (LaRouche) die Vereinigten Staaten selbst ins Verderben stürzen würde.
Bitte verbreiten Sie diesen Aufruf weiter!
Gabriele Liebig, Redaktion Neue Solidarität
Postadresse:
Neue Solidarität
Dr. Böttiger Verlag
Postfach 1611
65006 Wiesbaden
Fax 0611-7365-380
E-Mail: redaktion@solidaritaet.com
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