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Aus der Neuen Solidarität Nr. 14/2003 |
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Jutta Dinkermann vom Vorstand des Club of Life antwortet auf einen Leserbrief, der wahrscheinlich die Gefühle und Gedanken zahlreicher Menschen ausdrückt. Wir meinen daher, daß Brief und Antwort von allgemeinem Interesse sind.
Der Leserbrief von Franz Denkmeister lautet:Ich habe den Artikel in der Neuen Solidarität über das Embryonenschutzgesetz, PID, [von J. Dinkermann] mit Aufmerksamkeit gelesen. Dazu folgendes: Es gibt zwei Wörter, die für allerlei Aussagen am meisten mißbraucht werden. Das sind die Wörter Menschenwürde und Demokratie. Solange junge, gesunde Soldaten für die Schürfrechte einiger weniger Imperialisten in den Krieg geschickt werden, ist jede Diskussion über Menschenrechte und -würde ein Betrug am Denkvermögen.
Zur PID-Problematik: vom Grund her ist das "Leben" die Anpassung des Individuums an die existierenden Bedingungen. Dazu sind alle Lebewesen mit den dazugehörigen Eigenschaften ausgestattet, um auch zu bestehen. Nun sind die Menschen technisch in der Lage, die Natur auszutricksen und so Lebensverhältnisse zu schaffen, die in der Natur nicht vorkommen.
Allen Lebewesen ist gemein, daß im "Rudel" den Schwächeren eine Mitexistenz gesichert wird. Das ist auch gut so und wird von der Spezies Mensch am meisten angewendet. Mir stellt sich die Frage, ob diese Fähigkeiten des Mitziehens endlos sind und vor allem: wie geht es den direkt Betroffenen?
Im Bekanntenkreis hat eine junge Frau ein Kind bekommen, bei dem schon bei der Geburt erkennbar war, daß die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn unterbrochen war. Nach wochenlangen Intensivbehandlungen wurde das Kind der Mutter nach Hause übergeben. Mittlerweile ist das Kind vier Jahre, fast blind und fast taub. Es spricht zwei Wörter: Opi und Mama. Dazu ist das Kind hyperaktiv, so daß die junge Mutter das Kind sogar zur Toilette mitnehmen muß. Das Kind muß auch noch gewickelt werden. Die junge Frau, 31 Jahre, sieht bereits aus wie 45. Die Ehe ist an der Kippe. Die Großeltern sind am Rande des Zusammenbruches, weil die psychische Belastung enorm ist. Nun ist es für Unbeteiligte oder Funktionäre leicht zu philosophieren, was es alles an öffentlichen Einrichtungen gibt, um Leid zu lindern.
Aber das ist alles Sch...! Stellen Sie sich vor, ihr Wunschkind kann ohne Kurzhalten nicht im Park spielen, weil es alle Fundgegenstände in den Mund nimmt. Sie müssen jedoch zusehen, wie gleichaltrige Kinder herumtollen und bereits sprechen können. Sie laufen von einem Arzt zum anderen und von einer Beratung zur anderen, aber es ändert sich nichts am Zustand ihres Kindes. Alle Tröstungen, seien es religiöse oder solche von Leuten, die gesunde Kinder haben, sind eine miese Heuchelei.
Im Laufe meines Lebens habe ich mehrere Familien kennengelernt, die ähnlich schwerstgeschädigte Kinder hatten. Man hat gemerkt, wie sie unter diesen Umständen gelitten haben. Doch aus Angst vor der vielzitierten öffentlichen Meinung, haben alle geschwiegen, um nicht in den Strudel der Diffamierung zu kommen. Die Reichen schieben solche Kinder meist in Heime ab oder können sich teure Pflegetanten leisten. Die Armen altern an den Umständen.
In meinem Beispiel, das leider kein Einzelfall ist, kann ich nirgends eine Menschenwürde erkennen, weil die eine gewisse Selbständigkeit und Entwicklung zur Grundlage hat. In solchen Fällen wäre es ratsamer, mehr Aufmerksamkeit auf die Familie zu richten und mehr Rücksicht auf sie zu nehmen. Denn eines ist klar, nach solch einem Schicksal ist der Wunsch nach mehr Kindern weg. Doch das kann nicht das Ziel sein.
Der größte Unsinn ist allerdings, vorbeugende medizinische Hilfen in die Nähe von Mordkommandos, Euthanasieprogrammen und ähnlichem zu rücken. Das ist verlogen und trifft die Falschen. Auf junge, betroffene Familien wird keine Rücksicht genommen.
Im Laufe der Zeit hat sich eine Behindertenindustrie etabliert, die das Gewerbe, die Medizin, wie auch den Dienstleistungssektor beschäftigt. Das sind Arbeitsplätze. In diesem Spannungsfeld: Arbeitsplätze - Würde des Menschen, sind jene Familien in der Mitte, die täglich mitansehen müssen, wie andere Kinder reifen und deren eigenes Wunschkind auf der Strecke bleibt. Der blanke Horror.
Liebe Frau Dinkermann, auch wenn Sie eine ganze Seite in der Zeitung schreiben, nützt das nichts, weil die Logik und die Natur gegen Sie ist.
Franz Denkmeister
Darauf antwortet Jutta Dinkermann vom Club of Life:
Vieles von dem, was Sie schreiben, brennt bestimmt auch anderen Lesern auf den Nägeln. Daher nehme ich Ihr Schreiben zum Anlaß für einige grundsätzliche Ausführungen. Ich werde hier nicht all das wiederholen, was ich bezüglich der PID-Praxis und der eugenischen Motivation dahinter bereits in diversen Artikeln gesagt habe, denn offenbar berührt dies nicht den Kern Ihres Schmerzes. Dennoch würde ich Ihnen empfehlen, die betreffenden Artikel auf der COL-homepage www.club-of-life.de noch einmal in Ruhe durchzulesen und insbesondere auch den Artikel "Gentechnik und Menschenwürde" in Ihre Überlegungen einzubeziehen. Sie werden dann fraglos erkennen, daß PID keine "vorbeugende medizinische Hilfe" ist, sondern eine gefährliche eugenische Praxis, die vornehmlich ganz anderen Zielen dient als Paaren zu gesunden Kindern zu verhelfen. Das ist nicht meine Interpretation, sondern ist von führenden "Vätern" der Gentechnik sowie der sog.Reproduktionsmedizin (nachlesbar) ganz offen so gesagt worden.
Sie fordern mich dazu auf, mir vorzustellen, wie es ist, ein Kind versorgen zu müssen, bei dem bei der Geburt die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn unterbrochen war; wie es ist, wenn das fast blinde und taube Wunschkind nicht im Park spielen kann, während andere Kinder herumtollen und bereits sprechen können; wie es ist, mit einem Kind von Arzt zu Arzt zu laufen und sich doch nichts am Zustand des Kindes ändert; wenn die Ehe zu zerbrechen droht und auch das helfende engste Umfeld sich am Rande des Zusammenbruchs befindet, weil die psychische Belastung zu hoch ist.
Sie haben recht, es muß schlimm sein. Doch billige Durchhalteparolen wollen und bekommen Sie nicht von mir, und den direkten Versuch des Tröstens und Helfens könnte ich nur dann unternehmen, wenn ich Sie, die betroffene Familie, das Kind, die Lebensumstände und Ihrer aller Biographie näher kennen würde. So kann ich nur versuchen, zwischen den Zeilen Ihres Briefes nach Anhaltspunkten Ausschau zu halten, die mir eine Intervention auf einer anderen Ebene erlauben.
Sie schreiben anfangs, daß es gut sei, auch den Schwächeren eine Mitexistenz zu sichern, und Sie sich nun fragen, ob diese "Fähigkeiten des Mitziehens endlos sind". Dann beklagen Sie, daß Sie bei dem betroffenen Kind keine Menschenwürde erkennen können, "weil die eine gewisse Selbständigkeit und Entwicklung zur Grundlage hat". In der Tat, ohne die Zuerkennung der Menschenwürde ist der Mensch eigentlich nicht viel mehr als ein Tier auf zwei Beinen, und die Fähigkeit des "Mitziehens", wie sie es nennen, erlischt sicher bei allem guten Willen schneller (wobei ich diesen Begriff des "Mitziehens" im Zusammenhang mit der Betreuung kranker Menschen unangebracht finde).
Doch zentraler scheint mir hier die Frage, warum Sie eigentlich die Menschenwürde an bestimmte Bedingungen koppeln und sich dadurch Ihr Leben noch schwerer machen, als es schon ist?
Dem Menschen ist die Menschenwürde von Natur aus mitgegeben - ob jung oder alt, krank oder gesund, geboren oder ungeboren - , nur unter dieser Prämisse läßt sich ein liebevolles, interessiertes und fürsorgliches Miteinander auf allen Ebenen (Arzt-Patient, Kind-Eltern, Staat-Bürger), dauerhaft und haltbar gestalten, ferner auch Willkür unter den Menschen verhindern. Andernfalls läßt sich alles begründen - man denke nur an die weitverbreitete Singersche Bioethik, die jedem Menschen das Lebensrecht abspricht, der nicht bestimmte bewußtseinsrelevante Fähigkeiten hat. Gemeint sind nicht nur ungeborene, sondern auch Neugeborene und überhaupt demente, komatöse Menschen.
Ganz unabhängig von einer ethischen Bewertung dieser Philosophie: Es lassen sich für keinen Bereich menschlichen Lebens mehr verläßliche Grenzen ziehen, auf die sich auch der heute noch gesunde Mensch oder dessen Kinder jemals werden verlassen können, wenn die Prämisse der unantastbaren Menschenwürde und des damit verbundenen Lebensrechts in den Herzen und Köpfen der Bürger und/oder durch staatliche Gesetze "aufgeweicht" wird. Leben, dessen Menschenwürde an Bedingungen geknüpft ist, wird immer davon abhängen, wer diese Bedingungen formuliert, wie sie ausgelegt werden, welche Interessen verfolgt werden und wer das Sagen hat.
Dann taucht aber auch die Frage auf: Ist die Sache mit der Menschenwürde nur eine Vereinbarung ohne tiefen Grund, eine Art Gesellschaftsvertrag, damit das Hauen und Stechen unter den Menschen nicht unkontrollierbar wird? Wenn ja, so hat dieses Modell jedenfalls nicht funktioniert, wie sie im Hinblick auf die aktuelle Weltlage und die innen- und sozialpolitischen Mißstände richtig bemerkten. Demgegenüber lehrt das Naturrecht, daß die Menschenwürde darin begründet ist, daß jeder Mensch ein Kind Gottes und nach seinem Bilde erschaffen ist und deshalb - ungeachtet seines äußeren Zustandes - etwas ganz besonders Achtens- und Schützenswertes darstellt. Das Naturrecht lehrt auch, daß es die Aufgabe jedes Menschen ist, Hüter und Bruder, Helfer seines Nächsten zu sein, damit alle zusammen eine Welt schaffen können, die wahrhaft menschenwürdig ist.
Wie paßt das wiederum mit der Wirklichkeit zusammen? Ist die Diskussion über Menschenwürde tatsächlich so lange ein "Betrug am Denkvermögen", wie Soldaten in irrsinnige Kriege geschickt werden, wie Achtlosigkeit und Lieblosigkeit im Umgang miteinander herrschen und behinderten Menschen und ihren Familien das ohnehin schwierige Leben zur Hölle gemacht wird?
Sicher, wir können mit unseren berechtigten Klagen über Mißstände ganze Bibliotheken füllen; wir können den naturrechtlich begründeten Begriff der Menschenliebe und -würde anzweifeln, leugnen oder ausklammern, weil er im Weltgeschehen mißbraucht und auch wir ihn in uns selber nicht mehr orten können. Doch das bedeutet nicht, daß dieser Begriff an Wahrheit, Gültigkeit und Inhaltsreichtum verloren hätte, in Wahrheit nie existierte oder uns aus unserer Verantwortung entließe. Doch er will verstanden und gelebt sein, nur dann hilft er in schwierigen Situationen - und er hilft nicht, wenn man ihn nur abstrakt benennt oder nachplappert, ohne ihn wirklich zu verstehen. Vielleicht wirken Diskussionen über Menschenwürde deshalb so oft wie "Phrasendrescherei".
Letztendlich bleibt aber die ganz praktische Frage: Verstehen wir wirklich, was es mit der Menschenwürde auf sich hat? Handeln wir entsprechend? Wie soll die Welt und die Zukunft aussehen, die wir gestalten wollen? Sehen wir im anderen Menschen nur den Wolf und stellen deshalb Gesellschaftsverträge auf, die doch immer nur kurze Zeit halten, da sie keine wirkliche Substanz haben? Oder sehen wir, daß in der Welt zwar fraglos Böses vorkommt, in der aber immer mehr Menschen die persönliche und tagtägliche Herausforderung annehmen, dem Guten zum Durchbruch zu verhelfen, auch wenn das zunächst aussichtslos erscheinen mag.
Sie haben durchaus recht: Die Welt spielt verrückt, ist widersprüchlich, unzureichend. Niemand kann das abertausendfache menschliche Leiden hinwegreden. Niemand kann leugnen, daß der Sozialstaat immer weiter abgebaut, mithin den schwächsten Mitgliedern dieser Gesellschaft die Unterstützung verwehrt wird. Viele Menschen sterben bereits heute an den Folgen einer ungenügenden medizinischen Versorgung und an brutalen Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen, weil beschlossen wurde, daß "Lohnnebenkosten" wichtiger sind als das Leben kranker und bedürftiger Bürger. Auch hier wird ja "Auslese" durch eine Politik der knappen Kassen betrieben. Die "Teuersten" zuerst, dann folgt "Patientengruppe" um "Patientengruppe".
Aber es gibt Sie und andere Menschen, es gibt die Gattung des "homo sapiens", also den zumindest potentiell "einsichtigen Menschen", der in seiner Enttäuschung und Trauer nicht notgedrungen in einen Tunnelblick verfallen muß, der Mißstände nicht klaglos hinzunehmen braucht, weder im Kleinen noch im Großen, der zwar immer wieder stürzen und zweifeln mag, sich aber auch immer wieder aufrichten kann - und sei es mit der Hilfe anderer Menschen. Die Grundemotion dafür ist besagte Menschheits- und Nächstenliebe, das Erkennen und Anerkennen der Menschenwürde und die Realisierung von deren Bedeutung in sich selbst und im anderen.
Hier liegt auch die einzige wirkliche Brücke zum kranken Menschen. Nur hierüber kann ein wirkliches Verständnis, eine stabile und haltbare Achtung und nicht nur ein "Aushalten" der Situation entstehen: Sondern vielmehr auch ein fruchtbares Miteinander für beide Seiten und insbesondere für den kranken Menschen, dem nur auf diese Art und Weise adäquat begegnet werden kann.
Das ist oft wahnsinnig schwer, ich weiß es. Und ich weiß auch, daß man in vielen, oft völlig kraftlosen Situationen, nichts mehr von dieser Verantwortung hören mag. Das ist menschlich und legitim, oft ist sogar das Eingeständnis der völligen Kraftlosigkeit der erste Schritt zur Erkenntnis, daß dringendst nach praktischen Mitteln und Wegen gesucht werden muß, um eine Verschnaufpause zu bekommen und die eigenen "Akkus" wieder aufzufüllen. Es ist nichts daran verwerflich, sich abgearbeitet zu haben, im Gegenteil. Der Mensch ist keine Maschine.
Aber: Es gibt in diesem Leben kein "Recht" auf ein Leben ohne Leid, und es gibt kein "Recht" auf ein gesundes oder überhaupt auf ein Kind, wenn man einmal davon absieht, was im Einklang mit einer naturrechtlich begründbaren Medizin unternommen werden kann und sollte. Wünschenswerte, erlaubte und mögliche Interventionen enden spätestens dann, wenn Gesundheit und Lebensrecht anderer menschlicher Leben bedroht werden.
Was wäre es denn für ein Armutszeugnis, was für eine Tragödie sondergleichen und mit welch weitreichenden Konsequenzen, wenn unsere Gesellschaft irgendwann zu dem Schluß käme, daß gar kein Leben besser sei als krankes menschliches Leben? Fest steht doch, daß es prinzipiell Mittel und Wege gibt, kranken Kindern und ihren Eltern Hilfe und Unterstützung zu geben, sofern der politische und gesellschaftliche Wille dazu vorhanden ist.
Das reicht von persönlicher und staatlicher Hilfe und Unterstützung bis hin zu Adoptionsangeboten von Menschen, die sich zutrauen, auch schwerstkranke Kinder großzuziehen. Wenn Krankenkassen und Staat hier "mauern", dann liegt es an unserer Solidarität mit den pflegenden Menschen und ihren Schützlingen, solch unhaltbare Mißstände zu beseitigen.
Ich möchte Ihnen abschließend berichten, was eine Schwester aus dem Orden Mutter Theresas auf die Frage antwortete, wie sie das tausendfache Leid um sich herum in den Straßen Kalkuttas überhaupt aushalten könne? Wie sie schwerstkranke, stinkende, eiternde Menschen pflegen, ihnen Tag für Tag Parasiten aus offenen Wunden entfernen, ihnen beim Sterben beistehen könne? "Ja, es fällt mir manchmal schwer", sagt sie. "Teilweise überkommen mich auch Verzweiflung und sogar Ekel. Dann versuche ich, im Gegenüber das Antlitz Gottes und das Antlitz des gekreuzigten Christus zu entdecken. Dadurch ändern sich zwar die äußeren Umstände nicht, mir aber fällt die Pflege leichter, wenn ich wieder erkennen kann, daß hier ein Kind Gottes liegt, das meine Liebe und Fürsorge braucht, ebenso wie ich und wir alle die Liebe und Fürsorge Gottes brauchen."
Zugegeben, das schafft nicht jeder, und ich bezweifle stark, daß ich dazu in der Lage wäre. Ich erwähne dies auch nicht, um sie irgendwie moralisch unter Druck zu setzen, das scheint mir angesichts der Aufgeregtheit Ihres Briefes überhaupt nicht angebracht. Ich möchte die Antwort dieser Schwester nur an Sie und andere Leser gewissermaßen "weiterreichen". Denn in dieser Schwester ist eben nicht ein hehres, exotisches, unverrückbares "Ideal" verkörpert, das man zur Kenntnis nimmt, um dann resigniert festzustellen, daß man es ohnehin nie verstehen oder gar erreichen kann, sondern ein Mensch mit seinen Zweifeln, auch Abscheu gegenüber Leid, Tod und Krankheit, der aber nach Wegen sucht, seine zwiegespaltene Menschlichkeit auf einer anderen, höheren und übergeordneten Ebene, die Menschen untereinander finden können, aufzulösen.
Daher ist die Antwort auch für nicht-religiöse Menschen interessant, weil sie zwar herausfordert, aber einen nicht an der eigenen menschlichen Schwäche verzweifeln läßt oder gar verurteilt.
Jutta Dinkermann
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