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LaRouche in 2004


Prominente Afroamerikaner fordern den Black Caucus auf, LaRouche einzuladen
Vertreter der LaRouche-Jugend sprechen bei Festakt der Demokratischen Partei in Mississippi

Prominente Afroamerikaner fordern den Black Caucus auf, LaRouche einzuladen

In einem Offenen Brief an die Mitglieder des Ausschusses der Afroamerikaner im US-Kongreß (Black Caucus), der am 3. Juni von LaRouches Sprecherin Debra Freeman veröffentlicht wurde, fordern prominente Abgeordnete und Bürgerrechtler den Ausschuß auf, Lyndon LaRouche zu den Debatten der Präsidentschaftsbewerber der Demokratischen Partei einzuladen, die der Black Caucus im Rahmen des Präsidentschaftswahlkampfs veranstalten will. In dem Brief wird darauf hingewiesen, daß LaRouche nach Angaben der Bundeswahlkommission nicht nur gemessen an der Summe der Wahlkampfspenden zu den führenden Kandidaten gehört, sondern, gemessen an der Anzahl der Spender und der Summe der Kleinspenden bis 200 Dollar, sogar der führende Kandidat sei, und daß er bereits während des Wahlkampfs 2000 vom Nationalen Ausschuß der farbigen Landtagsabgeordneten, dem mehr als 600 Landtagsabgeordnete angehören, eingeladen wurde. Dann heißt es in dem Offenen Brief:

"Der Black Caucus wird oft als das Gewissen des Kongresses bezeichnet. Kennzeichen des Black Caucus sind Fairness und Einbeziehung. Der Ausschuß entstand aus dem Kampf für die Bürgerrechte, in dem Menschen ihr Leben für die Freiheit und das Recht auf politische Meinungsäußerung gaben. Es wäre eine tragische Wende, wenn der Black Caucus den Errungenschaften dieses Kampfes den Rücken kehren würde. Wir fordern Sie dringend auf, Herrn LaRouche zur Teilnahme an den Debatten einzuladen, die der Black Caucus organisiert."

Zu den Unterzeichnern des Briefes gehören zahlreiche amtierende und ehemalige Mandatsträger der Demokratischen Partei, darunter der frühere Vorsitzende des Black Caucus Mervyn Dymally, die frühere Gesundheitsministerin Joycelyn Elders, der ehemalige Bundessenator und US-Präsidentschaftskandidat Senator Eugene McCarthy, der Vorsitzende des Black Caucus im Landtag von Nevada Joe Neal sowie die prominenten Bürgerrechtler Amelia Boynton Robinson und J.L. Chestnut.

Dymally verfaßte zusätzlich eine eigene Erklärung, in der er zwei weitere Gründe anführte, warum der Black Caucus LaRouche zu den Debatten einladen sollte: Erstens gehöre LaRouche zu den ganz wenigen Politikern in den USA, die den Mut hatten, gegen das systematische und rechtswidrige Vorgehen des Justizministeriums gegen afroamerikanische Mandatsträger anzugehen. Zudem habe er gegen die Aushöhlung des Wahlrechtsgesetzes angekämpft. Und zweitens kämpfe LaRouche schon sehr lange für wirtschaftliche Gerechtigkeit und gegen die "schreckliche Politik, die den armen Entwicklungsländern vom Internationalen Währungsfonds aufgezwungen wird". Außerdem seien seine Bestrebungen, die Arbeitsbeschaffungspolitik in der Tradition Franklin Delano Roosevelts wiederzubeleben, ein Grund, daß "seine Stimme in unserer Partei gehört werden sollte".

Vertreter der LaRouche-Jugend sprechen bei Festakt der Demokratischen Partei in Mississippi

Vertreter der LaRouche-Jugend waren am 31. Mai eingeladen, bei einer Veranstaltung des Landesverbands der Demokratischen Partei von Mississippi zu Ehren der früheren Präsidenten Thomas Jefferson und Andrew Jackson sowie der Bürgerrechtlerin Fannie Lou Hamer als Vertreter des Präsidentschaftskandidaten Lyndon LaRouche eine Grußbotschaft zu verlesen. Nachdem der Exekutivdirektor des Landesverbandes den Teilnehmern die beiden LaRouche-Repräsentanten vorgestellt hatte, beschrieb Kesha Rogers zunächst das enorme Wachstum der LaRouche-Jugendbewegung, bevor sie LaRouches Grußbotschaft verlas. Während einige der Gäste sich über die Anwesenheit der LaRouche-Vertreter ärgerten, dankten andere ihnen dafür, daß sie gekommen waren. Nach dem Festakt und dem anschließenden Dinner hatten sie Gelegenheit, mit vielen der 300 anwesenden Gäste zu sprechen. Mehrere Landtagsabgeordnete unterzeichneten bei dieser Gelegenheit eine Petition, LaRouche zu den Wahldebatten der US-Präsidentschaftskandidaten zuzulassen.

 

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