Aktuelle Ausgabe Diese Ausgabe Gehe zu ... Kernthemen Suchen Abonnieren Leserforum

Artikel als
=eMail=
weiterleiten

Aus der Neuen Solidarität Nr. 35/2003

Jetzt
Archiv-CD
bestellen!

  Produktive Kreditschöpfung 
  Neues Bretton Woods
  Glass-Steagall
  Physische Wirtschaft
  Kernenergie
  Eurasische Landbrücke
  Transrapid
  Inflation
  Terror - Cui bono?
  Südwestasienkrise
  11. September und danach
  Letzte Woche
  Aktuelle Ausgabe
  Ausgabe Nr. ...
  Heureka!
  Das Beste von Eulenspiegel
  Erziehungs-Reihe
  PC-Spiele & Gewalt 
  Diskussionsforum
  Wirtschaftsgrafiken
  Animierte Grafiken

Zwischenruf

Wir müssen sparen: Keine kostenlose Muttermilch für Junge-Union-Vorstandsmitglieder!

Da hat die ältere Generation wohl gerade noch mal Glück gehabt, daß sie "zufälligerweise" Deutschland aus den Trümmern wieder aufbaute, sonst ließe so mancher Vorsitzende der Jungen Union am Ende gar keine Begründung mehr gelten, warum auch nicht mehr ganz so blutjunge Bürger ein Recht auf eine angemessene medizinische Behandlung und ihre verdiente Rente haben - kurz gesagt: ein Recht auf Gleichberechtigung!

Es wird gespart und gespart und gespart (weil wir sparen müssen?!), vor allem aber bei den "Alten". Wenn das keine Diskriminierung ist, was dann? Das fragen sich viele Menschen, ganz egal, welcher Generation sie angehören. Und doch denkt sich ein Herr Mißfelder - vielleicht schon bestückt mit Chauffeur, wie es sich für einen Politiker gehört - , er könne es sich und seiner Generation auf Kosten der "Alten" etwas bequemer machen.

Es hat schon einmal Zeiten gegeben, in der kranke und alte Menschen als unnötige Belastung für den Staat angesehen wurden. Man sann auf Abhilfe, das Ergebnis ist bekannt.

Ich spreche hier als 19jährige, als Vertreterin der jüngeren Generation also, und gehe davon aus, daß ich die Mehrheit der Jugendlichen in dieser Frage auf meiner Seite habe, Herr Mißfelder.

Helga Klatt