Bei seiner Begrüßung des neuen belgischen Botschafters beim Heiligen Stuhl hat Papst Johannes Paul II. erneut vor den Gefahren der Euthanasie gewarnt. Der Mensch sei von Gott geschaffen und damit zur Teilhabe am göttlichen Leben berufen. Die Anerkennung des geheiligten und unverletzbaren Charakters menschlichen Lebens, welches vom Schöpfer geschenkt wird, sei wirklich die einzig wahre Verteidigung gegen mögliche Verletzungen, so der Papst. Eine Gesellschaft, welche diese Fundamente aufs Spiel setzte, begäbe sich in schlimme Gefahren, vor allem in jene, die fundamentalen Werte vom sich ständig wandelnden "Konsens" abhängig zu machen.