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Aus der Neuen Solidarität Nr. 4/2003

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Ein Volk der Tagelöhner?

Die BüSo-Kandidaten stellen sich vor

Wolfhard Peters, 52 Jahre, Industriekaufmann, Kandidat für den Niedersächsischen Landtag im Wahlkreis 5 - Peine

Sehr geehrte Wählerinnen und Wähler, warum kandidiere ich für die BüSo? Weil ich es nicht mehr mitansehen kann, wie die altbekannten und nicht bewährten Parteien unseren Staat als Bühne für ihre schlechten schauspielerischen Leistungen mißbrauchen. Als Industriekaufmann kann ich es nicht mitansehen, wie Unternehmen, die Deutschland zu einer führenden Industrienation gemacht haben, zerschlagen oder verscherbelt werden. Wenn an Rhein und Ruhr 1000000 Industriearbeitsplätze vernichtet wurden und der Landesvater, der jetzige Superminister Clement, es nicht schlimm findet, daß eine gleiche Anzahl Dienstleistungsarbeitsplätze - im wesentlichen wohl im Billiglohnbereich - entstanden sind, dann weiß nicht nur ich, wohin die Reise geht: in die Zeit der vorindustriellen Revolution, zu einem Volk der Tagelöhner. Morgen Fenster putzen in Frankreich, übermorgen Werkhallen reinigen in Ungarn. Die Europäische Union macht es möglich.

Wollen Sie das? Ich nicht und die Büso auch nicht. Wir wollen eine Werte schaffende Produktionswirtschaft, wie z.B. die der Salzgitter AG mit den nötigen Rahmenbedingungen zum Ausbau von Kapazitäten und Arbeitsplätzen und keine weiteren Umbaumaßnahmen wie bei Preussag in TUI. Die Folgen haben wir in unserer Region vor Augen.

Wir wollen die Umsetzung deutscher Ingenieurleistungen, wie z.B. den Transrapid oder Hochtemperaturreaktor nicht nur in China, sondern auch in Deutschland und in anderen Staaten dieser Erde. Mit diesen Maßnahmen wird auch unser Gesundheitswesen wieder finanzierbar. Denn es gibt keine Kostenexplosion, sondern es fehlen die Einnahmen durch wegrationalisierte produktive Arbeitsplätze. Wir wollen ein Bildungssystem, welches die individuellen Fähigkeiten eines jeden Schülers fördert. Wir wollen eine starke mittelständische Landwirtschaft mit der Leistungsfähigkeit der noch vorhandenen bäuerlichen Familienbetriebe und keine Agrarfabriken. Wir wollen einen Dialog der Kulturen, um diese besser verstehen zu können und damit einen Beitrag zum Frieden zu leisten.

Ein Chinese namens Laotse soll vor 3000 Jahren gesagt haben:

Wenn ich wirklich weiß, was es heißt, im großen Sinn zu leben, so ist es vor allem die Geschäftigkeit, die ich fürchte. Wo die großen Straßen schön und eben sind, aber das Volk Seitenwege liebt; wo die Hofgesetze streng sind, aber die Felder voll Unkraut stehen; wo die Scheunen ganz leer sind, aber die Kleidung schmuck und prächtig ist; wo jeder eine scharfes Schwert im Gürtel trägt; Wo man heikel ist im Essen und Trinken und Güter im Überfluß sind. Da herrscht Verwirrung, nicht Regierung.

Diese Verwirrung herrscht heute in diesem unserem Lande vor. Machen Sie dieser in Ihrem eigenen Interesse ein Ende. Wählen Sie die Bürgerrechtsbewegung Solidarität!

Ihr Kandidat Wolfhard Peters

 

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