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Aus der Neuen Solidarität Nr. 47/2003
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LaRouche-Sprecher in Seoul
Am 31.10. hielt Dr. Jonathan Tennenbaum von EIR in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul auf der Konferenz "Die Vision für Korea als Weltwarenumschlagsplatz" die Eröffnungsrede über die Pläne des US-Präsidentschaftskandidaten Lyndon LaRouche für die Eurasische Landbrücke und ein Neues Bretton Woods. Veranstalter war der Koreanische Handelsforschungsverband KTRA, eine Vereinigung von 2000 koreanischen Wirtschaftsprofessoren. 500 Professoren und Studenten aus dem ganzen Land nahmen teil.
Weitere Redner waren u.a. der südkoreanische Handels- und Industrieminister Yoon Jin-Sik, der italienische Botschafter in Südkorea Francesco Raussi, der KTRA-Präsident Dr. Song Hee-Young und Dr. Ahn Choong-Yong vom Koreanischen Institut für internationale Wirtschaftspolitik. Andere wichtige Beiträge lieferten der Experte für internationalen multimodalen Transport Anthony Beresford von der Universität Cardiff (Wales), Dr. Yukiko Fukagawa von der Universität Tokio, der Handelsexperte am METI (ehem. MITI) ist, sowie der Direktor des Beijinger Zentrums für Transnationale Wirtschaftsforschung am Institut für Weltwirtschaftsstudien Kang Xie.
Der Plan, die Koreanische Halbinsel zum Hauptumschlagsplatz des Welthandels zu machen, ist eng verbunden mit der Eisernen Seidenstraße, d.h. der kürzlich wiederverbundenen Transkoreanischen Eisenbahn (TKR). Wenn diese Bahn wieder regulär arbeitet, werden die beiden südlichen Häfen Busan (Pusan) und Mokpo die östlichen Terminale der Transsibirischen Bahn und des Beijinger Zweigs der Transchinesischen Bahnen bilden. Dann wird Korea der Ort sein, an dem Güter aus ganz Eurasien über den Pazifik in ASEAN-Länder, nach Australien, den USA und Südamerika verschifft werden und umgekehrt.