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Aus der Neuen Solidarität Nr. 8/2003

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Rumsfeld und der 11.September

Der frühere Staatssekretär im Verteidigungsministerium und Bundesforschungsminister Andreas von Bülow nutzte am 8.Februar ein Interview mit der Jungen Welt, um die amerikanischen Falken außerordentlich scharf anzugreifen. Über US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld sagte von Bülow u.a.:

"Er ist für mich mindestens seit dem 11. September 2001 der größte Versager in der US-Politik. Warum sind keine Kampfflugzeuge aufgestiegen, um die angeblich entführten Todesmaschinen mit Überschallgeschwindigkeit anzufliegen und vom Kurs abzubringen? Warum konnte etwa die Maschine American Airlines 77, nachdem das World Trade Center von zwei Flugzeugen getroffen worden war, noch geschlagene 40 Minuten ihren Flug fortsetzen und sich dann um 9.43 Uhr aufs Pentagon stürzen, obwohl sich rund um Washington ein Kranz von Militärflughäfen und Luftabwehrstellungen befindet, die die Hauptstadt und Regierungseinrichtungen wie das Pentagon schützen sollen? Rumsfeld hatte die Befehlsgewalt über die Luftabwehr, die Verfahren waren exakt festgelegt. Entweder er hat an diesem Tag vollkommen versagt, oder er wußte bereits, daß das 'Pearl Harbor' dieses Jahrhunderts in der Mache war. In beiden Fällen müßte er als Verteidigungsminister den Hut nehmen..."