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Aus der Neuen Solidarität Nr. 8/2003

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Aus den BüSo-Landesverbänden


BüSo bei den Handwerkern
Alexander Hartmann tritt in Wiesbaden zur Oberbürgermeisterwahl an

Helga Zepp-LaRouche besucht Hannover

...und Hamburg

BüSo-Vertreterin spricht auf SPD-Friedenskundgebung in Dresden

Berlin

BüSo bei den Handwerkern

Zur zentralen Demonstration des deutschen Handwerks versammelten sich am 10. Februar Delegationen verschiedenster Innungen aus Sachsen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit ihren Berliner Kollegen auf dem Berliner Gendarmenmarkt, um anschließend durch die Innenstadt zu ziehen. Noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik war es gelungen, Handwerker zu einer "Demo" zu mobilisieren! Bei den zahllosen Bankrotten der letzten Jahre war so eine öffentliche Kundgebung allerdings längst überfällig - und so kamen etwa 5000 Handwerker an einem ganz normalen Montagmorgen hier zusammen. Es war allerdings wieder eine der vielen "Anti-Demos": gegen die Politik, den Staat, zu hohe Steuern etc. Man kann den Ärger und die Wut der zigtausend vom Bankrott bedrohten Handwerksmeister gut verstehen, aber eine wirkliche Lösung ihrer Probleme erfordert den Blick auf das Ganze.

Die Büso schaltete sich deswegen gezielt in die Kundgebung ein, und zwar mit dem größten Banner des ganzen Demonstrationszuges, auf dem zu lesen war: "Mittelstand und Handwerk fordern: Transrapid von Berlin nach Peking"! 2000 Extrablätter der BüSo mit dem Titel "Produktive Vollbeschäftigung durch den Transrapid" wurden unter die Teilnehmer verteilt, und sie gingen "weg wie warme Semmeln".

Große Zustimmung bekam die Büso für die Idee der Großprojekte mit dem Transrapid. Gleichzeitig stimmte es viele Handwerker nachdenklich, wenn die Mitglieder der BüSo ihnen sagten, das Handwerk könne nur in einem neuen Finanzsystem überleben, denn das alte sei längst bankrott. Wir warten gespannt darauf, wann diese Themen auch von den Kammern und Innungen aufgegriffen werden.

Hessen

Alexander Hartmann tritt in Wiesbaden zur Oberbürgermeisterwahl an

Am 13. Februar nominierte die BüSo den Journalisten Alexander Hartmann als ihren Kandidaten für die Wahl des Wiesbadener Oberbürgermeisters, die am 11. Mai stattfinden wird. Hartmann war bereits bei den Bundestags- und Landtagswahlen für die BüSo angetreten. Schwerpunkt seines Wahlkampfs wird es sein, in dem fortschreitenden weltweiten Finanzkollaps, der auch den in Wiesbaden stark vertretenen Versicherungs- und Banksektor hart treffen wird, das Gemeinwohl gegen die Spar- und Privatisierwut der etablierten Parteien zu verteidigen.

Niedersachsen

Helga Zepp-LaRouche besucht Hannover

Am 30. Januar 2003 sprach Frau Zepp-LaRouche auf der Abschlußveranstaltung des niedersächsischen Landtagswahlkampfs der BüSo in Hannover. In ihrer Rede nahm die unmittelbare Gefahr eines Militärschlages gegen den Irak und die Zuspitzung des europäischen Widerstandes gegen einen ungerechtfertigten Krieg einigen Raum ein. Selbst Leute, die nicht als Irak-freundlich gelten, wie General Zinni oder der frühere Waffeninspekteur Butler, hätten entschiedenen Widerspruch gegen die Kriegs-Falken-Argumentation erhoben. Dies gebe - zusammen mit der Aussage der katholischen Kirche, die einen Angriffskrieg als ein Verbrechen gegen das Völkerrecht beurteilt hatte - besonders Deutschland und Frankreich Mut, alles zu versuchen, einen Krieg zu verhindern. Gerade Rumsfelds "Ausrutscher" vom "alten Europa" habe dieses gezwungen, mehr Weisheit in der Erkenntnis zu beweisen, daß ein Krieg keine Lösung der Krise sei.

Frau Zepp-LaRouche diskutierte dann ausführlich die Lösung - Vollbeschäftigung durch den Ausbau der Eurasischen Landbrücke, die die BüSo seit langem zur Umsetzung vorgelegt hat. In diesem Zusammenhang berichtete sie über ihre Begegnung mit der entsetzlichen Armut, die sie auf ihrer kürzlichen Indienreise in Kalkutta erlebte. "Dort habe ich gesehen, was Armut ist", sagte sie. "Wenn Sie einmal am Tag ein bißchen Reis zu essen haben, ein Stückchen Plastik über dem Kopf und ein Handtuch als Lager; wenn Sie ohne Dach über dem Kopf, ohne Wasser, ohne Elektrizität, neben Schweinen, Hunden und Ziegen leben, dann sind Sie arm." Etwa drei Millionen Menschen leben allein in Kalkutta unter solchen Bedingungen. "Das große Thema unserer Zeit ist Armut", sagte Frau Zepp-LaRouche und stellte dieses Elend den Möglichkeiten gegenüber, die die Menschheit hätte, wenn die richtige Politik durchgesetzt würde. Die BüSo-Wahlkämpfer gaben ihr nicht nur viel Applaus, sondern auch das Versprechen, an diesem großen Ziel nach Kräften mitzuwirken.

Hamburg

...und Hamburg

Am folgenden Tag entwickelte sich in Hamburg nach Frau Zepp-LaRouches Rede eine lebhafte Debatte, wie die Wirtschaftskrise in den Griff zu bekommen sei. Sie betonte in der Diskussion, daß besonders der Mittelstand in Deutschland, der ein kostbares Gut sei, sich die Mühe machen müsse, die Konzepte produktiver Kreditschöpfung und staatlicher Ankurbelungsprogramme zur Überwindung der Arbeitslosigkeit in der Tiefe zu verstehen, um sich als politische Kraft verstehen zu lernen und in die verfahrene deutsche Wirtschaftspolitik eingreifen zu können.

Sachsen

BüSo-Vertreterin spricht auf SPD-Friedenskundgebung in Dresden

Überall in Deutschland finden derzeit Kundgebungen gegen den Krieg statt, veranstaltet von Kirchen, Friedensgruppen oder auch Parteien - so am 27. Januar auch von der Dresdner SPD. Während die rund tausend Teilnehmer auf den Hauptredner der Kundgebung, Pfarrer Schorlemer, warteten, erhielt Birgitta Gründler von der BüSo Gelegenheit, einige Worte an die Versammlung zu richten. In ihrer Ansprache wies sie die Anwesenden darauf hin, daß LaRouche recht behalten hat: daß der Finanzkrach nun eingetreten ist und der Krieg nur aufzuhalten ist, wenn auch die Wirtschaftskrise gelöst wird. Auch das Extrablatt der BüSo stieß auf großes Interesse im Publikum - auch bei einigen, die zuvor über die BüSo nur Verleumdungen gehört hatten.

 

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