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| Nr. 9, 26. Februar 2003 |
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Die Mehrheit der Welt
Am 15. Februar gingen in mehr als 600 Städten in 72 Ländern der Erde zwischen 50 und 100 Millionen Menschen für den Frieden auf die Straße. Es sind Störfaktoren im Getriebe, die am Ende den Krieg vereiteln könnten. Die Kriegstreiber treffen unerwartet auf eine ganz andere "Supermacht": das moralische Gewissen der Weltöffentlichkeit.
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Skandal mit doppeltem Boden
Die zwölf Jahre alten "Informationen", die Colin Powell vor dem UN-Sicherheitsrat als "exquisites" Geheimdienstmaterial präsentierte, stammen aus höchst dubiosen Quellen in Israel und Amerika.
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Die Trompeten von Glasgow
Tony Blair nahm Reißaus vor den Friedensdemonstranten. Sein politischer Rückhalt im Land ist jetzt ähnlich dünn wie sein Nervenkostüm.
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Eurasien ist gegen Irakkrieg
Bei der 39. internationalen Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik mit ihren etwa 300 Teilnehmern zeigte sich die tiefe Kluft zwischen der anglo-amerikanischen Wüstenkriegsfraktion und der jüngst durch Rußland und China verstärkten deutsch-französischen Allianz.
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Vatikan vermittelt im Irakkonflikt
Papst Johannes Paul II. und sein Sondergesandter Kardinal Etchegaray suchen nach einer Verhandlungslösung, die den Krieg verhindert, aber beide Präsidenten George W. Bush und Saddam Hussein das Gesicht wahren läßt.
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Demonstranten nahe der US-Botschaft in Moskau am 15. Februar, als Millionen Menschen weltweit gegen einen Irakkrieg protestierten. Auf den Plakaten von links nach rechts steht: "Putin, sei härter mit Amerika. Die Völker der Welt vertrauen Rußland", "Statt Krieg LaRouches Neues Bretton Woods", "Mögen die Killer verurteilt werden!"
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Foto: Narod Rossij
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Marc Rich: "Pate" der KriegsparteiMit einem Aktionstag machte das Schiller-Institut in Frankreich auf die mafiosen Verbindungen anglo-amerikanischer Kriegsfalken aufmerksam. Mit Flugblättern, Stellschildern, Transparenten und einer gut besuchten Pressekonferenz wurde die französische Öffentlichkeit über die Machenschaften des anrüchigen Finanziers Marc Rich aufgeklärt, der mit der amerikanischen Kriegsfraktion zusammenhängt.Weiterlesen (
Die "Stürzt-den-Kanzler-Kampagne" 1931 und heuteWer aus der Geschichte lernt, braucht sie nicht zu wiederholen. Schröder muß nicht enden wie Reichskanzler Müller 1930 und Brüning zwei Jahre später - wenn er das tut, was die Regierung 1931 gegen die Massenarbeitslosigkeit hätte tun sollen.Weiterlesen (
Deutsche Banken im KreuzfeuerIm darwinistischen Kampf ums Überleben in einem zum Untergang verurteilten Weltfinanzsystem versuchten im letzten Herbst anglo-amerikanische Finanzkreise deutsche Banken gezielt durch Gerüchte und sogar Falschmeldungen zu diskreditieren.Weiterlesen (
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