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Aus der Neuen Solidarität Nr. 22/2004

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Solidarité et Progrès zur Europawahl zugelassen

Die Solidarité et Progrès, der französische Zweig der weltweiten LaRouche-Bewegung, wird in der Region Ile-de-France an den Europawahlen teilnehmen. Rund sechs Millionen Wähler im Großraum der französischen Hauptstadt haben damit die Möglichkeit, ihre Stimme für die jeweils 14 Kandidaten und Ersatzkandidaten abzugeben, die die Ideen eines Neuen Bretton Woods und der Eurasischen Landbrücke vertreten. Neben dem früheren Präsidentschaftskandidaten Jacques Cheminade, der Chefredakteurin der Zeitung Nouvelle Solidarité, Christine Bierre, und der langjährigen LaRouche-Unterstützerin Odile Mojon stehen acht Mitglieder der LaRouche-Jugend und mehrere Bürger tunesischer, koreanischer und vietnamesischer Abstammung, Lehrer und Wissenschaftler auf der Liste.

Das französische Wahlrecht macht eine Teilnahme an der Europawahl recht schwierig. So sind nur Bürger ab 23 Jahren wählbar, was mehrere Mitglieder der LaRouche-Jugend an einer Kandidatur hinderte, außerdem muß die Partei auf eigene Kosten die Stimmzettel für ihre Liste und ein Wahlbulletin zur Information der Wähler drucken lassen. Deshalb konzentriert die Solidarité et Progrès ihre Mittel auf die Hauptstadt, wo sie sich von ihrem Einsatz die größte Wirkung verspricht.