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Aus der Neuen Solidarität Nr. 23/2004

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Dokumentarfilme zum 11.9. erregen Aufmerksamkeit

Die Anschläge vom 11. September 2001 waren auf den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes ein heißes Thema. Neben dem Dokumentarfilm Fahrenheit 911 von Michael Moore, der mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde, zeigte man die zweistündige unabhängige Dokumentation 9/11 - die größte aller Lügen von Anthony Hilder. Dieser Film enthält mehrere Ausschnitte aus Lyndon LaRouches Pressekonferenz vom 11. September 2003 in Los Angeles (zum Jahrestag der Angriffe), worin er die amtlichen Lügen über den 11.9. anprangert und die Neocons um Cheney angreift.

Moores Film war bereits im Vorfeld der Filmfestspiele in die Schlagzeilen geraten, als der ursprüngliche Vertriebspartner Disney versuchte, eine Verbreitung des Films in den USA zu verhindern, weil er für ein Wahljahr "zu politisch" sei. Moore selbst erklärte, er wisse nicht, welchen Einfluß sein Film auf den Wahlausgang haben werde, aber "diese Leute [Bush, Cheney u.a.] waren von Anfang an außer Kontrolle, und wir Amerikaner tragen die Verantwortung dafür, das zugelassen zu haben". Er kritisierte auch die Demokraten, meinte aber, es gebe eine Chance, Bush aus dem Amt zu wählen, wenn die Demokraten ein bißchen mehr Rückgrat bewiesen.

amv