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Aus der Neuen Solidarität Nr. 23/2004 |
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Lyndon LaRouche reiste am 21. Mai in den Bundesstaat New Jersey, wo er eine Pressekonferenz abhielt und in der Stadt Teaneck rund drei Stunden lang mit etwa 50 Unterstützern über die Weltlage sprach. Unter den Zuhörern waren Delegierte LaRouches aus den Staaten New Jersey und New York, ein amtierender und ein ehemaliger Landtagsabgeordneter aus New Jersey sowie mehrere arabische und moslemische Vertreter.
Nach dem jüngsten Monatsbericht der US-Bundeswahlkommission (FEC) für April lag LaRouche gemessen an der Anzahl der Spenden in vier der fünf Bundesstaaten, in denen die Vorwahl noch bevorstand, vor seinem Konkurrenten John Kerry. In Idaho (Vorwahl am 25. Mai), Alabama (1. Juni) und Montana (8. Juni) bekam LaRouche häufiger Geld von seinen Unterstützern als Kerry, in Süd-Dakota lag er sogar in der Gesamtsumme (69 645 $) vor Kerry (37 825 $). Aus Nord-Dakota erhielt LaRouche ebenfalls mehr Geld als Kerry. Und auch in sechs weiteren Bundesstaaten - Alaska, Delaware, Indiana, Nebraska, Utah und Wyoming - , in denen die Vorwahl entweder schon stattgefunden hat oder abgesagt wurde, hat LaRouche die meisten finanziellen Unterstützer.
Die ausführliche Berichterstattung über die LaRouche-Doktrin für Südwestasien hält in arabischsprachigen Medien weiter an. In den letzten Tagen veröffentlichten folgende Medien den Text in Gänze oder berichteten darüber: die jordanische Zeitung Al Urdun; die Internetzeitungen Arab Renewal und Middle East Online, Tahrir.net, die Internetausgabe der ägyptischen Zeitung Al Jumhurijja, die ebenfalls ägyptische Zeitung Al Shaab und die syrische Zeitung Al Baath.
In der saudischen Zeitung Al Rijadh erschien ein Artikel von Dr. Noura Al Saad über die Mißhandlungen im Gefängnis Abu Ghraib und die neokonservativen Hintermänner der amerikanischen Kriegspolitik. Darin wird darauf hingewiesen, daß LaRouche u.a. in dem Pamphlet Children of Satan bereits vor einem Jahr die menschenverachtende Geisteshaltung von US-Vizepräsident Dick Cheney, Verteidigungsminister Donald Rumsfeld u.a. beschrieben habe. Auch Dr. Achmed Kedidi aus Qatar verweist in einem Artikel zum gleichen Thema auf LaRouche, der die ehrenwerte Tradition Amerikas repräsentiere. Am 24. Mai kam LaRouches Mitarbeiterin Muriel Mirak-Weißbach im nationalen ägyptischen Fernsehen Nile TV in der bekannten Talkshow Nahal Saad zu Wort.
Lyndon LaRouche gab dem Internetmagazin World Affairs Monthly am 19. Mai ein ausführliches Interview, worin er sich u.a. zum israelisch-palästinensischen Konflikt und der Möglichkeit eines Friedens in der Region äußerte. Die USA müßten den Irakern den Irak zurückgeben. "Wenn wir gleichzeitig unseren Einfluß daransetzen, ein Abkommen zwischen Palästinensern und Israelis zustandezubringen - entlang der Linien, die z.B. Rabin vorgeschlagen hat - , dann können wir meiner Meinung nach ein Sicherheitsabkommen für Südwestasien bekommen, das halten würde."
Die Entscheidung liege vor allem beim amerikanischen Volk. "Wir sind im Wahlkampf, und die Popularität von Bush, Cheney und dem, wofür er steht, fällt von Tag zu Tag... Wir sind in einer Depression... Wir sind uns auch in einem Krieg, der aussichtslos ist... Diese negative Seite - die Tatsache, daß man diese Politik unmöglich fortsetzen kann - ist Anregung für bestimmte Leute, zu sagen: ,Finden wir endlich eine Lösung.' Ich kann Ihnen versichern, es gibt im Establishment der Vereinigten Staaten, im Militär, in den Geheimdiensten, im Kongreß, viele solche Leute... Sie stimmen mir vielleicht nicht in allen Einzelheiten und Zeitvorstellungen zu, aber sie bewegen sich in diese Richtung. Und zwar jetzt."
Das Interview führte der Chefredakteur des World Affairs Monthly, Thomas Pochari, der zahlreiche Aufsätze über den Nahen Osten und den Islam veröffentlicht hat, die z.T. auch ins Arabische übersetzt wurden. Pochari ist auch Mitglied des Unternehmerbeirats des National Republican Congressional Committee (NRCC) und wurde 2003 von diesem Beirat zum Unternehmer des Jahres gewählt.
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