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Aus der Neuen Solidarität Nr. 28/2004

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Amelia Robinson erinnert sich an Sylvia Olden Lee

Am Sonnabendmorgen, dem 10. April, früh um 1 Uhr, besuchte ein Engel meine liebe Freundin Sylvia Olden Lee, berührte ihren Körper mit seinem unsichtbaren Taktstock und trug ihren Geist sanft von der Mühe zum Lohn. Einen Ruheort, an dem es keine Krankheiten mehr gibt, keine Sorgen und Schmerzen, keinen Tod.

Sylvia berührte Instrumente mit magischen Händen, so daß es Menschen begeisterte und ihnen den Willen, den Wunsch und die Fähigkeit gab, große Musiker zu werden.

Sylvia, die ein schönes Leben lebte, deren Musik von einem Meer zum anderen gelehrt wurde, von den Pinienhainen bis zu wiegenden Palmen, überall auf der Welt, wurde nun von der Arbeit zur Belohnung gerufen. Sie gab der Welt ihr Bestes, und als sie ihren Flug über diese geplagte Welt hinaus nahm, wurde sie von Verwandten und Freunden begrüßt, dort, wo alle in den himmlischen Chor einstimmen können.

Was für eine schöne Hinterlassenschaft für jene, die noch hier sind.

Amelia Boynton Robinson, Vizepräsidentin des Schiller-Instituts