Neue Solidarität
Nr. 16, 20. April 2005
  • LaRouche fordert Notprogramm für US-Autoindustrie und Infrastruktur
  • Zwei Formen der politischen Kultur
  • Ist Peer Steinbrück ein Bertelsmann?
  • Neues, gerechteres Weltwährungssystem
  • Ohne Zusammen-
    arbeit keine Zukunft für Europa oder Amerika
  • Der Tod Terri Schiavos: Wie eine bösartige Inszenierung
  • US-Bischöfe für Abschaffung der Todesstrafe
  • Paul Wolfowitz:
    40 Jahre Kampf gegen Frieden im Nahen Osten
  • Schleimpilzkäfer nach Bush, Cheney und Rumsfeld benannt
  • Eulenspiegel
  • Indien und China "machen Geschichte"
  • Das große Potential der eurasischen Kooperation
  • In Memoriam
    Norbert Brainin
  • "Man muß in die Musik hineinhören - immer und immer wieder"
  • Maxim Ghilan, ein Leben für den Frieden
  • Kondolenzen
    aus Palästina
  • Warum ist das
    Schöne schön? (3)
  • Friedrich Schiller
    beim Wort genommen
  • Napoleons
    Niederlage in Spanien
  •  
    Jahrgangs-CD:
    Neue Solidarität
    Ibykus und
    FUSION


     
     


    AMERIKA

    Paul Wolfowitz: 40 Jahre Kampf
    gegen Frieden im Nahen Osten

    Schon in den 60er Jahren hatte US-Präsident Eisenhower vorgeschlagen, die Kernenergie im Nahen Osten zur Meerwasserentsalzung einzusetzen und damit die Grundlage für einen dauerhaften Frieden in der Region zu schaffen.
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    Präsident Dwight Eisenhower bei seiner berühmten Rede "Atome für den Frieden", die er am 8. Dezember 1953 vor der UNO- Vollversammlung hielt.
     
    Lyndon LaRouche legte 1975 seinen sogenannten "Osasenplan" vor, der eine wirtschaftliche Zusammenarbeit der Konfliktparteien vorsieht.

    Schleimpilzkäfer nach Bush,
    Cheney und Rumsfeld benannt

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    Eulenspiegel
    Die Sache mit
    dem Embargo
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    AUS ALLER WELT

    Indien und China "machen Geschichte"

    Die beiden volkreichsten Länder der Welt vertieften ihre strategische und wirtschaftliche Zusammenarbeit. Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao besuchte neben Indien auch Pakistan, Bangladesh und Sri Lanka.
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    Das große Potential der eurasischen Kooperation

    Auf der Hannover-Messe wurde die deutsch-russische Wirtschaftszusammenarbeit qualitativ intensiviert.
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    Auf der Karte sind die beiden wichtigen Infrastrukturprojekte eingezeichnet, die im Rahmen der Hannover-Messe zwischen den beteiligten Unternehmen beider Länder konkret vereinbart wurden.
    Karte: EIRNA/Lothar Komp


    FEUILLETON

    - Nachruf -

    In Memoriam Norbert Brainin

    Am 10. April 2005 starb Norbert Brainin, der große Geiger und Primarius des legendären Amadeus-Quartetts in seiner Wahlheimat London. Mit seiner enormen künstlerischen Ausstrahlung und moralischen Integrität haben Brainin und "sein" Quartett eine ganze Epoche geprägt.
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    Lyndon LaRouche (links) und Norbert Brainin verband eine persönliche Freundschaft.

    "Man muß in die Musik hineinhören - immer und immer wieder"

    Norbert Brainin gab Ortrun und Hartmut Cramer im Juli 2004 ein Interview, das in der Kulturzeitschrift Ibykus (Nr. 88/2004) erschien. Darin erklärt er, warum gerade Deutschland bzw. die "deutsche Musik" für den Werdegang des Amadeus-Quartetts so wichtig war, und wie dies einmalige Streichquartett, das fast 40 Jahre lang in unveränderter personeller Besetzung spielte, dem Geheimnis der Interpretation klassischer Musik auf die Spur kam. Es war Brainins letztes Interview überhaupt. Wir bringen Auszüge.
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    Maxim Ghilan, ein Leben für den Frieden

    Am 2. April starb der israelische Friedensaktivist und Dichter Maxim Ghilan.
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    Kondolenzbotschaften aus Palästina

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    Maxim Ghilan bei seinem letzten Besuch in den USA
    Foto: Stuart Lewis


    Warum ist das Schöne schön? (3)

    Im dritten Teil ihrer Serie über die geometrischen und physikalischen Grundlagen des Schönen zeigt Caroline Hartmann, wie Johannes Kepler die Lehren der Pythagoräer über die Musik wiederaufgriff und weiterentwickelte.
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    Friedrich Schiller beim Wort genommen: Die Teilung der Erde

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    BIBLIOTHEK

    Napoleons Niederlage in Spanien

    Steve Douglas dokumentiert in seinem Bericht über den erfolgreichen Aufstand der Spanier gegen Napoleons Besatzungstruppen, wie die gleiche Überheblichkeit, die wir heute in der Irak-Politik der Regierung Bush beobachten, Napoleons Untergang einleitete.
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    KURZMELDUNGEN


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    Seit über zehn Jahren beschäftigen sich die "Dichterpflänzchen" - der Poesiekreis im Schiller-Institut - in ihrer Freizeit mit klassischer Dichtung und arbeiten an der lebendigen Darstellung dieser Werke. Bei ihren Auftritten bringen sie nicht nur die beliebten Gedichte Schillers oder Goethes, sondern auch viele Texte zu Gehör, die der breiten Masse meist unbekannt sind, obwohl sie Ideen enthalten, die auch für unsere Zeit von größter Bedeutung sind.

    Um diese Ideen einem breiteren Kreis zugänglich zu machen, gibt es inzwischen Live-Mitschnitte verschiedener Rezitationen. Auch wenn die "Dichterpflänzchen" keine "Profis" sind, lohnt es, sich auf diese Weise mit den Gedanken der großen Dichter auseinanderzusetzen.

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    • Schillerfest 2002: Kassandra trifft Iphigenie ein aktueller Ausflug in antike Zeiten
    • Schillerfest 2003: Von der Menschheit... aktuelle Schillertexte (erscheint in Kürze)
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    • Gedichte und Lieder aus dem West-Östlichen Diwan der Dialog Goethes mit Hafis
    • Weltpoesie allein ist Weltversöhnung Friedrich Rückert - ein Portrait in Gedichten und Liedern
    • Festival deutscher und persischer Dichtung in Düsseldorf und Wiesbaden, April 2002

    Portraits (1 CD, 7,- EUR + Versandkosten)

    • Küsse der deutschen Muse Heinrich Heine - ein Portrait in Gedichten, Prosa und Liedern

    Genius loci (1 CD, 7,- EUR + Versandkosten)

    • Das Ideal und das Leben aufgenommen in Schillers Gartenhaus in Jena am 31. Mai 2003

    Mitglieder des Schiller-Instituts erhalten auf jede CD 2,- EUR Ermäßigung.

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    Dichterpflänzchen, c/o Lutz Schauerhammer, Rüdesheimer Str. 28, 65197 Wiesbaden
    Tel. : +49 611 801514, E-Mail: lutz.schauerhammer@t-online.de

    Neue Broschüre im Dr. Böttiger-Verlag

    Wo ist unsere Kultur geblieben?

    Wie konnte es geschehen, daß Deutschland, das Land der Dichter, Denker und Erfinder, so weitgehend von seinen kulturellen und geistigen Wurzeln abgeschnitten worden ist?

    Eine Antwort darauf gibt die dritte Broschüre über die Neokonservativen in der Regierung Bush und ihre historischen Vorläufer, die unter dem Titel Children of Satan III: Der (Sex)Kongreß für Kulturfaschismus in den USA erschienen ist und nun auch auf deutsch vorliegt.

    Das Zusammenspiel zwischen dem amerikanisch gesteuerten Kongreß für kulturelle Freiheit (Congress of Cultural Freedom, CCF) und der Frankfurter Schule bei dieser Kulturzerstörung in der Nachkriegszeit ist höchst aufschlußreich.

    Aus dem Inhalt