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Aus der Neuen Solidarität Nr. 20/2005

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E.on-Betriebsrat gegen "grüne Ideologen"

Mit eine bundesweiten Anzeigenkampagne gegen die Grünen will der Gesamtbetriebsratsvorsitzende der E.on Energie AG Ulrich Otte in die letzten Wochen des Landtagswahlkampfes in Nordrhein-Westfalen eingreifen. In einem Brief an "die Vorsitzenden der Konzern- und Gesamtbetriebsräte deutscher Konzerne" heißt es: "Leider werden gewisse Teile der wirtschaftlichen Entwicklung durch eine kleine, ideologisierte Partei gebremst oder verhindert." Nicht nur die Energiebranche, sondern auch "Kollegen" aus der Bio- oder Gentechnologie würden öffentlich ungerechtfertigt an den Pranger gestellt.

In der letzten Wahlkampfwoche sollen dann verschiedene Anzeigen geschaltet werden. In einem vorbereiteten Anzeigentext heißt es: "Wir brauchen mehr Offenheit für die Entwicklung neuer Technologien, denn sonst werden noch mehr Arbeitsplätze ins Ausland verlagert. In unserem Lande muß die Vernunft regieren, nicht grüne Ideologen."