Neue Solidarität
Nr. 20, 18. Mai 2005
  • Banken fürchten
    neue Katastrophe
  • Die NRW-Wahl und der Wirtschaftskollaps
  • Radio Solidarität
  • Deutschlands Neocons vorgestellt
  • Kanzler und SPD müssen jetzt handeln!
  • SPD: an der Basis grummelt es gewaltig
  • Den Maschinenbau der Autoindustrie retten!
  • Kampagne für ein Neues Bretton Woods
  • Kirchner für neue Wirtschaftsordnung
  • Trittins Triumph: Obrigheim stillgelegt
  • E.on-Betriebsrat gegen grüne Ideologen
  • Schiller-Institut
    in Ungarn
  • EU-Verfassung
    oder Grundgesetz?
  • Mehr als eine Siegesfeier
  • Automobilarbeiter unterstützen LaRouche
  • Nein zur "Nuklear-Apartheid"
  • Eine Regierung,
    die keine ist
  • Nachruf: Jorge Carrillo Rojas
  • Warum feiern wir Schiller heute?
  • Verteidigt Schiller gegen das Regietheater
  • Der Menschheit Würde ist in Eure Hand gegeben...
  • Friedrich Schiller
    beim Wort genommen
  • Eulenspiegel
  • Rudolf von Laban
    und das 3. Reich
  • 200. Geburtstag Bournonvilles
  • Der Völkermord
    an den Armeniern (2)
  •  
    Jahrgangs-CD:
    Neue Solidarität
    Ibykus und
    FUSION


     
     


    AMERIKA

    Automobilarbeiter unterstützen
    Lyndon LaRouches Vorschläge

    Mark Sweazy, Präsident der Automobilarbeitergewerkschaft UAW in Columbus (Ohio) schreibt am 10. Mai in einem Brief an Lyndon LaRouche: "Im Namen unseres Exekutivrats haben wir einstimmig beschlossen, unsere Landtags- und Kongreßabgeordneten aufzufordern, Ihre Bemühungen zur Schaffung von Gesetzen zur Rettung der Wirtschaft und zur Unterstützung unserer notleidenden Autoindustrie zu unterstützen."
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    AUS ALLER WELT

    Nein zur "Nuklear-Apartheid"

    Die diesjährige Überprüfungskonferenz zum Kernwaffensperrvertrag steht unter einen schlechten Stern. Die USA wollen den Vertrag benutzen, um den Transfer von ziviler Nukleartechnik zu verhindern, während sie ihrerseits den atomaren Ersteinsatz erwägen und neue Kernwaffen entwickeln wollen.
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    Der Nachfolger John Boltons als Staatssekretär für Rüstungsfragen des US-Außenministeriums, Stephen Rademaker, hält an den radikalen Forderungen der USA fest.

    Eine Regierung, die keine ist

    Nach monatelangen Machtkämpfen ist im Irak eine Regierung gebildet worden, die diesen Namen nicht verdient. Gleichzeitig wird der bewaffnete Widerstand immer härter. LaRouche erklärte, nur ein geordneter Rückzug der US-Streitkräfte könne die Lage noch stabilisieren.
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    - Nachruf -

    Jorge Carrillo Rojas kämpfte für soziale Gerechtigkeit

    Am 20. März 2005 starb der frühere kolumbianische Gewerkschaftsführer und Arbeitsminister Jorge Carrillo, ein langjähriger Freund und Mitstreiter der LaRouche-Bewegung.
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    Foto: Stuart Lewis

    Jorge Carrillo
     


    FEUILLETON

    - Schiller-Gedenktag -

    Warum feiern wir Schiller heute?

    Bei der Gedenkstunde am 9. Mai vor der Schillerstatue am Mainzer Schillerplatz erinnerte Gabriele Liebig vom Schiller-Institut auch an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 60 Jahren.
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    Am 9. Mai hatten das Schiller-Institut zu einer Gedenkstunde am Mainzer Schillerdenkmal eingeladen. Gabriele Liebig hielt eine Ansprache und Lutz Schauerhammer trug die Worte des Marquis Posa aus "Don Carlos" vor und legte ein Bouquet weißer Rosen nieder. Der Chor des Schiller-Instituts sang, und Mainzer Bürger sangen mit, als Schillers "Ode an die Freude" und das Volkslied "Die Gedanken sind frei" angestimmt wurde. Gleich im Anschluß an diese Veranstaltung erschien der Mainzer Oberbürgermeister Beutel und hielt ebenfalls eine kurze Ansprache. Die "Allgemeine Zeitung" berichtete unter der Überschrift "Ideen sind noch immer aktuell": "Mit einer Feierstunde gedachten das Schiller-Institut und Oberbürgermeister Jens Beutel gemeinsam mit Mainzern des 200. Todestages von Friedrich Schiller am Denkmal auf dem Schillerplatz."

    Verteidigt Schiller gegen das Regietheater!

    Zehn Mitglieder der LaRouche-Jugendbewegungen stellten am 2. Mai 2005 das vorläufige Ergebnis ihrer Schiller-Projekte vor. Dabei ging es um Schillers Universalgeschichte, Don Carlos, Wilhelm Tell und eine Kriegserklärung gegen das Regietheater.
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    Der Menschheit Würde ist in Eure Hand gegeben...

    Die jungen Mitglieder des Schiller-Instituts von der LaRouche-Jugendbewegung erobern sich den vom Zeitgeist verdrängten Dichter zurück. Und die "Dichterpflänzchen" stellten Schillers Idee der ästhetischen Erziehung dar.
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    Friedrich Schiller beim Wort genommen:
    Inneres und Äußeres

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    Eulenspiegel
    Der Löwe, der
    eine Ente war
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    Rudolf von Laban und das Tausendjährige Reich

    Buchbesprechung - Laure Guilbert, "Danser avec le IIIème Reich", (Tanzen mit dem 3. Reich), Edition Complexe, Brüssel 2000. Auch wenn man sich durch fast 500 schlecht gebundene Seiten quälen muß: "Danser avec le IIIème Reich" ist eines der wenigen Bücher über den Tanz, das seit dem Zweiten Weltkrieg erschienen ist, das wirklich lesenswert ist.
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    "Der Tanzunterricht besteht zum größen Teil
    in der ständigen Beseitigung unnötiger Spannungen"

    In seinen Buch Balletomania druckte Arnold Haskell das folgende Gespräch mit Michail Fokine ab, das 1934 in Paris stattfand.
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    Zum 200. Geburtstag Auguste Bournonvilles

    Das Jahr 2005 ist nicht nur das Gedenkjahr Andersens, Einsteins oder Schillers, sondern auch das des Choreographen Auguste Bournonville (1805-1879), dessen Kunst dem Schillerschen Ideal des Tanzes wohl am nächsten kommt.
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    BIBLIOTHEK

    Der Völkermord an den Armeniern (2)

    Im ersten Teil ihres Berichts über den Völkermord an der armenischen Bevölkerung vor 90 Jahren in der Türkei beschrieb Muriel Mirak-Weißbach die Ereignisse anhand von Dokumenten aus ihrer Familie. Im zweiten Teil geht sie nun der Frage nach, wie es zu diesem Völkermord kam und auf welchem Weg eine Versöhnung zwischen Türken und Armeniern möglich ist.
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    Karte des Kaukasus


    KURZMELDUNGEN


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    Verschenken Sie Ideen!
    Seit über zehn Jahren beschäftigen sich die "Dichterpflänzchen" - der Poesiekreis im Schiller-Institut - in ihrer Freizeit mit klassischer Dichtung und arbeiten an der lebendigen Darstellung dieser Werke. Bei ihren Auftritten bringen sie nicht nur die beliebten Gedichte Schillers oder Goethes, sondern auch viele Texte zu Gehör, die der breiten Masse meist unbekannt sind, obwohl sie Ideen enthalten, die auch für unsere Zeit von größter Bedeutung sind.

    Um diese Ideen einem breiteren Kreis zugänglich zu machen, gibt es inzwischen Live-Mitschnitte verschiedener Rezitationen. Auch wenn die "Dichterpflänzchen" keine "Profis" sind, lohnt es, sich auf diese Weise mit den Gedanken der großen Dichter auseinanderzusetzen.

    Wenn Sie für Ihre Freunde oder Verwandten (oder sich selbst) ein besonderes Weihnachtsgeschenk suchen: Warum nicht die Ideen der Klassiker, rezitiert von den "Dichterpflänzchen"?

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    • Schillerfest 2001: Das Ideal und das Leben über Schillers philosophische Schrift: Über das Erhabene
    • Schillerfest 2002: Kassandra trifft Iphigenie ein aktueller Ausflug in antike Zeiten
    • Schillerfest 2003: Von der Menschheit... aktuelle Schillertexte (erscheint in Kürze)
    • Schillerfest 2004: Ich lebte still und harmlos... 200 Jahre Wilhelm Tell (Lieferung erst ab Januar 2005 möglich)

    Dialog der Kulturen (1 CD, 7,- EUR + Versandkosten)

    • Gedichte und Lieder aus dem West-Östlichen Diwan der Dialog Goethes mit Hafis
    • Weltpoesie allein ist Weltversöhnung Friedrich Rückert - ein Portrait in Gedichten und Liedern
    • Festival deutscher und persischer Dichtung in Düsseldorf und Wiesbaden, April 2002

    Portraits (1 CD, 7,- EUR + Versandkosten)

    • Küsse der deutschen Muse Heinrich Heine - ein Portrait in Gedichten, Prosa und Liedern

    Genius loci (1 CD, 7,- EUR + Versandkosten)

    • Das Ideal und das Leben aufgenommen in Schillers Gartenhaus in Jena am 31. Mai 2003

    Mitglieder des Schiller-Instituts erhalten auf jede CD 2,- EUR Ermäßigung.

    Zu bestellen bei:
    Dichterpflänzchen, c/o Lutz Schauerhammer, Rüdesheimer Str. 28, 65197 Wiesbaden
    Tel. : +49 611 801514, E-Mail: lutz.schauerhammer@t-online.de

    Neue Broschüre im Dr. Böttiger-Verlag

    Wo ist unsere Kultur geblieben?

    Wie konnte es geschehen, daß Deutschland, das Land der Dichter, Denker und Erfinder, so weitgehend von seinen kulturellen und geistigen Wurzeln abgeschnitten worden ist?

    Eine Antwort darauf gibt die dritte Broschüre über die Neokonservativen in der Regierung Bush und ihre historischen Vorläufer, die unter dem Titel Children of Satan III: Der (Sex)Kongreß für Kulturfaschismus in den USA erschienen ist und nun auch auf deutsch vorliegt.

    Das Zusammenspiel zwischen dem amerikanisch gesteuerten Kongreß für kulturelle Freiheit (Congress of Cultural Freedom, CCF) und der Frankfurter Schule bei dieser Kulturzerstörung in der Nachkriegszeit ist höchst aufschlußreich.

    Aus dem Inhalt