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Aus der Neuen Solidarität Nr. 41/2005

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LaRouche: Cheney muß gehen!

Hohe Offiziere berichten, die amerikanischen und britischen Besatzungstruppen im Irak seien faktisch besiegt. Nur ein radikaler Wechsel in Washington kann Chancen für eine Lösung öffnen.

Im Kontext von Berichten hoher Militärs, die britischen und US-Truppen im Irak seien "faktisch besiegt", weil der immer stärkeren Widerstandsbewegung nicht mehr die Initiative entrissen werden kann forderte Lyndon LaRouche, den US-Vizepräsidenten Dick Cheney abzusetzen. Ein neuer 30jähriger Krieg in ganz Südwestasien sei nur abzuwenden, wenn sich Politik und Führungspersonal der USA sichtbar änderten, so LaRouche. Dazu müsse zunächst Cheney abtreten.

LaRouche verweist auf öffentliche Erklärungen hoher Militärs:

Gen. Odom, ehem. Chef des US-Geheimdienstes NSA, nannte den Irak die "größte strategische Katastrophe der US-Geschichte". Punkt für Punkt widerlegte Odom die Argumente der Regierung Bush, warum die USA ihre Truppen nicht aus dem Irak abziehen könnten. Die Präsenz der US-Truppen sei der wichtigste Faktor bei der Ausweitung des Aufstands und der Rekrutierung antiamerikanischer Terroristen, so Odom. Der hochdekorierte britische Oberst Tim Collins erklärte im Sunday Telegraph, die britische Armee habe im Südirak eine "historische Niederlage" erlitten, der Raum Basra sei ihrer Kontrolle entglitten.

Dies seien Hineweise darauf, so LaRouche, daß das Militärestablishment in Washington und London seine Sicht teile - daß es keine Grundlage mehr für den weiteren Verbleib der britischen und amerikanischen Truppen im Irak gebe.

Die Lage im Irak habe einen Wendepunkt erreicht, der sofortiges, einschneidendes Handeln erfordere. Eine fundamentale Richtungsänderung sei notwendig, damit sich die Truppen geordnet zurückziehen könnten. Da Cheneys Name von Anfang an und am eindeutigsten mit dem Irak-Desaster verbunden sei, sei eine "Wende" nur möglich, wenn Cheney aus dem Amt entfernt werde. Dann könne sogar Präsident Bush zu Führungen im Irak und der Region gehen und einen Neubeginn vorschlagen. Wenn man die Sunniten einbinde, frühere baathistische Militärs und Politiker - den inneren Kreis Saddams ausgenommen - eingeschlossen, könne man den Irak vor dem Zerfall bewahren. Alle Nachbarländer, auch Iran und Syrien, würden sich an einer solchen Stabilisierung beteiligen, denn eine Explosion der Region nütze niemandem.

 

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