Neue Solidarität
Nr. 41, 12. Oktober 2005
 


AMERIKA

LaRouche: Cheney muß gehen!

Hohe Offiziere berichten, die amerikanischen und britischen Besatzungstruppen im Irak seien faktisch besiegt. Nur ein radikaler Wechsel in Washington kann Chancen für eine Lösung öffnen.
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"Unter Bush und Cheney haben die USA keine Chance"

Am 29. September 2005 gab Lyndon LaRouche Jack Stockwell vom Radiosender KTKK in Salt Lake City wieder einmal ein umfassendes Interview. Berühmt geworden war LaRouches Auftritt in Stockwells Sendung am Morgen des 11. September 2001, während der Anschläge in New York und Washington, die LaRouche spontan als eine Art Putschversuch in den USA bezeichnete.
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Jack Stockwell

LaRouche-Internetforum am Jahrestag des 12. Oktober 1988

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Auf dieser Veranstaltung im Berliner Hotel Kempinski am 12. Oktober 1988 schlug Lyndon LaRouche vor, Washington solle der Sowjetunion Unterstützung bei der Bewältigung der damaligen verheerenden Versorgungskrise im gesamten Ostblock zusagen und dafür als Gegenleistung
Konzessionen hinsichtlich der Westbeziehungen Polens und der deutschen Wiedervereinigung verlangen. Damals besichtigte er auch die Mauer am Brandenburger Tor.

Der Entwurf einer neuen
amerikanischen Nukleardoktrin

Ohne Rücksicht auf Völkerrecht und UN-Charta arbeitet das US-Verteidigungsministerium gegenwärtig an einer neuen Doktrin für den präemptiven Einsatz von Atomwaffen.
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Der frühere Militärattaché in Bagdad
Oberst a.D. Jürgen Hübschen
Foto: Wolfgang Lillge

"Schreckenswochen" für Cheney und Bush

Den US-Institutionen platzt der Kragen angesichts der Unfähigkeit und Korruption des Weißen Hauses und seiner Verbündeten im Kongreß. Das äußert sich in mehreren Gerichtsverfahren, die in den
Sturz der Regierung Bush-Cheney münden können.
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Schon seit einiger Zeit mobilisiert die LaRouche- bewegung in den USA gegen den ehemaligen Fraktionschef der Republikaner im Repräsentantenhaus Tom Delay

Senat erhebt sich gegen das Weiße Haus

In offener Konfrontation mit dem Regime Bush-Cheney-Rumsfeld verabschiedete der Senat mit 90:9 Stimmen ein eindeutiges Folterverbot für das amerikanische Militär.
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Führerbunker"-Reden aus dem Weißen Haus

Die katastrophale Lage im Irak rückt immer mehr ins Zentrum der amerikanischen Politik. Mit Durchhalteparolen und neuen Kriegsdrohungen versuchen Bush, Cheney und Rumsfeld sich Luft zu verschaffen.
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AUS ALLER WELT

Überraschender Verhandlungserfolg

Die Sechs-Mächte-Gespräche führten zu einer ersten Gemeinsamen Erklärung, worin ein militärisches Vorgehen der USA gegen Nordkorea ausgeschlossen wird.
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Wird es den Irak noch geben?

Nur die Zusammenarbeit der vernünftigen Kräfte im Land mit den Nachbarstaaten und den USA kann die Voraussetzungen für einen gesichtswahrenden Rückzug der US-Truppen aus dem Irak schaffen. Sonst droht das Land in einem Bürgerkrieg der verschiedenen ethnischen Gruppen auseinanderzubrechen.
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Geht es nach dem Willen der USA soll der Irak
entlang der Grenzen seiner ethnischen und
religiösen Gruppierungen auseinanderfallen


BIBLIOTHEK

- Serie -

Wie war das mit dem Wiederaufbau?
- I: Die Jahre der Not nach 1945 -

Die deutsche Nachkriegsgeschichte beginnt mit dem Wiederaufbau aus den Trümmern des Hitlerregimes und des Zweiten Weltkriegs. Am Anfang der Bundesrepublik Deutschland stand das "Wirtschaftswunder", dessen Erfolgsprinzipien von neoliberaler Seite wahlweise verfälscht oder heftig attackiert werden. Wie sich zeigen wird, führen Trümmer und Elend keineswegs zwangsläufig zum Wiederaufbau, sondern erst eine gezielte Wiederaufbaupolitik.
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Das Titelbild von Zuckmayers "Deutschlandbericht" (Wallstein Verlag 2004) zeigt den Kurfürstendamm in Berlin um 1946

- Interview -

"Der Finanzdrache muß gezähmt werden!"

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Carlos Lessa


FEUILLETON

Friedrich Schiller beim Wort genommen:
Die Gunst des Augenblicks

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Verschenken Sie Ideen!
Seit über zehn Jahren beschäftigen sich die "Dichterpflänzchen" - der Poesiekreis im Schiller-Institut - in ihrer Freizeit mit klassischer Dichtung und arbeiten an der lebendigen Darstellung dieser Werke. Bei ihren Auftritten bringen sie nicht nur die beliebten Gedichte Schillers oder Goethes, sondern auch viele Texte zu Gehör, die der breiten Masse meist unbekannt sind, obwohl sie Ideen enthalten, die auch für unsere Zeit von größter Bedeutung sind.

Um diese Ideen einem breiteren Kreis zugänglich zu machen, gibt es inzwischen Live-Mitschnitte verschiedener Rezitationen. Auch wenn die "Dichterpflänzchen" keine "Profis" sind, lohnt es, sich auf diese Weise mit den Gedanken der großen Dichter auseinanderzusetzen.

Wenn Sie für Ihre Freunde oder Verwandten (oder sich selbst) ein besonderes Weihnachtsgeschenk suchen: Warum nicht die Ideen der Klassiker, rezitiert von den "Dichterpflänzchen"?

Schillerfeste (je 2 CDs, 10,- EUR + Versandkosten)

  • Schillerfest 2001: Das Ideal und das Leben über Schillers philosophische Schrift: Über das Erhabene
  • Schillerfest 2002: Kassandra trifft Iphigenie ein aktueller Ausflug in antike Zeiten
  • Schillerfest 2003: Von der Menschheit... aktuelle Schillertexte (erscheint in Kürze)
  • Schillerfest 2004: Ich lebte still und harmlos... 200 Jahre Wilhelm Tell (Lieferung erst ab Januar 2005 möglich)

Dialog der Kulturen (1 CD, 7,- EUR + Versandkosten)

  • Gedichte und Lieder aus dem West-Östlichen Diwan der Dialog Goethes mit Hafis
  • Weltpoesie allein ist Weltversöhnung Friedrich Rückert - ein Portrait in Gedichten und Liedern
  • Festival deutscher und persischer Dichtung in Düsseldorf und Wiesbaden, April 2002

Portraits (1 CD, 7,- EUR + Versandkosten)

  • Küsse der deutschen Muse Heinrich Heine - ein Portrait in Gedichten, Prosa und Liedern

Genius loci (1 CD, 7,- EUR + Versandkosten)

  • Das Ideal und das Leben aufgenommen in Schillers Gartenhaus in Jena am 31. Mai 2003

Mitglieder des Schiller-Instituts erhalten auf jede CD 2,- EUR Ermäßigung.

Zu bestellen bei:
Dichterpflänzchen, c/o Lutz Schauerhammer, Rüdesheimer Str. 28, 65197 Wiesbaden
Tel. : +49 611 801514, E-Mail: lutz.schauerhammer@t-online.de

Neue Broschüre im Dr. Böttiger-Verlag

Wo ist unsere Kultur geblieben?

Wie konnte es geschehen, daß Deutschland, das Land der Dichter, Denker und Erfinder, so weitgehend von seinen kulturellen und geistigen Wurzeln abgeschnitten worden ist?

Eine Antwort darauf gibt die dritte Broschüre über die Neokonservativen in der Regierung Bush und ihre historischen Vorläufer, die unter dem Titel Children of Satan III: Der (Sex)Kongreß für Kulturfaschismus in den USA erschienen ist und nun auch auf deutsch vorliegt.

Das Zusammenspiel zwischen dem amerikanisch gesteuerten Kongreß für kulturelle Freiheit (Congress of Cultural Freedom, CCF) und der Frankfurter Schule bei dieser Kulturzerstörung in der Nachkriegszeit ist höchst aufschlußreich.

Aus dem Inhalt