Neue Solidarität
Nr. 42, 19. Oktober 2005
 


AMERIKA

LaRouche-Forum bewegt Washington

17 Jahre nach seiner berühmten Berliner Rede mobilisierte LaRouche seine Landsleute mit einer Veranstaltung in Washington, einem Live-Internetforum, Amerika durch den Sturz des Vizepräsidenten Cheney zurückzugewinnen.
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Amerika neu entdecken

Am "Columbus-Tag", dem 12. Oktober 2005, hielt Lyndon LaRouche vor mehr als 200 Zuhörern in Washington eine Rede, die wir hier in Auszügen wiedergeben. Sie wurde im Internet live übertragen und ist weiterhin abrufbar unter www.larouchepac.com. Das Internet-Forum begann mit einem Videofilm von LaRouches Berliner Pressekonferenz vor 17 Jahren, als er die
deutsche Wiedervereinigung vorausgesagt hatte.
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Lyndon LaRouche ging in seiner Rede ausführlich auf die Zerstörung der amerikanischen Realwirtschaft ein, die er anhand animierter Graphiken verdeutlichte.

Folgt auf Delphi-Bankrott der GM-Konkurs?

Der Konkursantrag des Autozulieferer Delphi droht auch General Motors in den Abgrund zu ziehen. LaRouche verlangt, daß der Kongreß jetzt endlich handelt, um die Industriebasis der USA zu retten.
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"Ein heftiger Schlag" lautet die Überschrift auf der Titelseite der Sonntagsausgabe der Detroit News am 9. Oktober. Die amerikanische Automobilindustrie sei in ihren Grundfesten erschüttert.

Ronald Gettelfinger, der Präsident der Autogewerkschaft UAW, bezeichnete das Vorgehen Millers als "abstoßendes Spektakel".


AUS ALLER WELT

Die Irak-Politik von Bush und Cheney ist am Ende

Die katastrophale Lage im Irak wirkt sich nun auch auf die amerikanische Innenpolitik aus. Bushs Umfragewerte sinken stetig, und bezüglich seiner Irak-Politik sind sie bereits im Keller. Einen Ausweg gibt es nur, wenn Bushs Vize sein Amt verliert und so der Welt ein Neuanfang - gerade bezüglich des Irak - signalisiert wird.
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Der kommandierende General der
US-Truppen im Irak, General Casey
Foto: MNF

Syrien braucht Stabilität in der Region

Ob der Tod des syrischen Innenministers Ghasi Kanaan im Zusammenhang mit der Untersuchung des Mordes an dem früheren libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri steht, ist unklar. Klar ist jedoch, daß Syrien kein Interesse an einer weiteren Destabilisierung der Region hat.
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Ghasi Kanaan

Brasilien muß in die eigene Entwicklung investieren

Die Brasilianer haben offenbar ähnliche Sorgen wie wir. Davon zeugen diese Auszüge aus dem Parteiprogramm der brasilianischen PMDB vom August 2005. Es wurde von einem Team von Ökonomen unter der Leitung von Dr. Carlos Lessa erstellt, des früheren Direktors der Nationalen Bank für wirtschaftliche und soziale Entwicklung (BNDES).
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BIBLIOTHEK

- Serie -

Wie war das mit dem Wiederaufbau?
- II: Die Wende in der Besatzungspolitik -

Der Wiederaufbau Deutschlands aus den Trümmern des Hitlerregimes und des Zweiten Weltkriegs konnte erst nach einer grundsätzlichen Kehrtwende der Besatzungspolitik beginnen. Der Wiederaufbau in Europa war das Ergebnis eines zähen Kampfes zwischen zwei grundverschiedenen Ansätzen: dem destruktiv ausgerichteten Denkschema des Kalten Krieges und dem Aufbauprinzip der Marshallplan-Idee. In der historischen Realität vermischt sich beides, aber der Kampf als solcher ist bis heute nicht zuende.
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Vom 25. Juni 1948 bis zum 12. Mai 1949 wurden drei Millionen Westberliner ausschließlich über die "Luftbrücke" versorgt. Alle 2 bis 3 Minuten landete eine Maschine auf einem der drei West-Berliner Flughäfen. "Rosinenbomber" wurden die Flugzeuge im Volksmund genannt. Ein Exemplar eines solchen Flugzeuges ist heute - sozusagen freischwebend - vor dem Technischen Museum in Berlin zu sehen.

Zeittafel

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FEUILLETON

Etwas dazusteuern
können Sie alle!

Gedanken zu einer Rezitations-
veranstaltung der Dichterpflänzchen
im Oktober des Schillerjahres 2005.
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"Schiller-Renaissance würde
zum Zeitgeist passen"

Pressestimme - Wolfgang Schneider, "Freude an geflügelten Worten - Glaubhaftes Pathos: Friedrich Schiller zum Hören und Staunen", Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 8. Oktober.
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Friedrich Schiller beim Wort genommen:
Pegasus im Joche

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Seit über zehn Jahren beschäftigen sich die "Dichterpflänzchen" - der Poesiekreis im Schiller-Institut - in ihrer Freizeit mit klassischer Dichtung und arbeiten an der lebendigen Darstellung dieser Werke. Bei ihren Auftritten bringen sie nicht nur die beliebten Gedichte Schillers oder Goethes, sondern auch viele Texte zu Gehör, die der breiten Masse meist unbekannt sind, obwohl sie Ideen enthalten, die auch für unsere Zeit von größter Bedeutung sind.

Um diese Ideen einem breiteren Kreis zugänglich zu machen, gibt es inzwischen Live-Mitschnitte verschiedener Rezitationen. Auch wenn die "Dichterpflänzchen" keine "Profis" sind, lohnt es, sich auf diese Weise mit den Gedanken der großen Dichter auseinanderzusetzen.

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  • Weltpoesie allein ist Weltversöhnung Friedrich Rückert - ein Portrait in Gedichten und Liedern
  • Festival deutscher und persischer Dichtung in Düsseldorf und Wiesbaden, April 2002

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  • Küsse der deutschen Muse Heinrich Heine - ein Portrait in Gedichten, Prosa und Liedern

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Neue Broschüre im Dr. Böttiger-Verlag

Wo ist unsere Kultur geblieben?

Wie konnte es geschehen, daß Deutschland, das Land der Dichter, Denker und Erfinder, so weitgehend von seinen kulturellen und geistigen Wurzeln abgeschnitten worden ist?

Eine Antwort darauf gibt die dritte Broschüre über die Neokonservativen in der Regierung Bush und ihre historischen Vorläufer, die unter dem Titel Children of Satan III: Der (Sex)Kongreß für Kulturfaschismus in den USA erschienen ist und nun auch auf deutsch vorliegt.

Das Zusammenspiel zwischen dem amerikanisch gesteuerten Kongreß für kulturelle Freiheit (Congress of Cultural Freedom, CCF) und der Frankfurter Schule bei dieser Kulturzerstörung in der Nachkriegszeit ist höchst aufschlußreich.

Aus dem Inhalt