Neue Solidarität
Nr. 43, 26. Oktober 2005
 


LEITARTIKEL

Polit-Hurrican in Washington:
Jetzt neue Politik in Berlin!

In Berlin laufen die Verhandlungen über das Regierungsprogramm einer Großen Koalition, während in den USA führende Vertreter der neokonservativen Kabale im Weißen Haus unter schweres Feuer geraten sind. Die Bundesvorsitzende der BüSo, Helga Zepp-LaRouche, plädiert für ein neues transatlantisches Bündnis, das auf den Werten der europäischen Kultur und der Anerkenntnis der Leistungen des jeweils anderen beruhen sollte.
Weiterlesen (13 KB): frei

Im Fall der Enttarnung der CIA-Mitarbeiterin und Ehefrau des früheren Botschafters Wilson, Valerie Plame, ist nicht nur mit Anklagen gegen Cheneys Stabschef
Libby (links) und den "Chefstrategen" des Weißen Hauses Karl Rove (Mitte) zu rechnen: Auch für Vizepräsident Cheney (rechts) wird es eng und enger.

3 Monate zur Probe! Die Neue Solidarität online


DEUTSCHLAND

Ein Vertreter des "wirklichen Amerika"

Eine neue transatlantische Allianz: Amerikanischer UAW- Gewerkschaftsführer auf Einladung der BüSo zu Besuch in Deutschland.
Weiterlesen (6 KB): frei


Mark Sweazy zu Gast
bei der Bürgerrechtsbewegung
Solidarität in Berlin
Foto: Wolfgang Lillge

Besuch eines Gewerkschafters aus Ohio

Mark Sweazy ist Ortsvorsitzender der United Auto Workers UAW (Local 969) und koordiniert die Arbeit der Autoarbeitergewerkschaft für alle 23 Standorte der Firma Delphi in den USA. Er ist Mitglied der Demokratischen Partei und war Bürgermeister und Stadtrat seiner Heimatgemeinde Powell in Ohio. Bob Bowen leitet die Arbeit von LaRouches Political Action Committee im Mittleren Westen der USA. Die Fragen stellten Gabriele Liebig von Radio Solidarität und Elke Fimmen vom BüSo-Bundesvorstand. Es folgen Auszüge aus dem Interview mit Radio Solidarität vom 17. Oktober 2005.
Weiterlesen (32 KB): im Abo


Am 17. Oktober schalteten die beiden Gewerkschaften NGG und ver.di ausgerechnet in der neoliberalen "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" eine Anzeige, in der sie an die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in den USA durch Roosevelt 1938 erinnern. US-Präsident F.D. Roosevelt hatte damals gesagt: "Unternehmen, deren Existenz lediglich davon abhängt, ihren Beschäftigten weniger als einen zum Leben ausreichenden Lohn zu zahlen, sollen in diesem Land kein Recht mehr haben, weiter ihre Geschäfte zu betreiben. Mit einem zum Leben ausreichenden Lohn meine ich mehr als das bloße Existenzminimum - ich meine Löhne, die ein anständiges Leben ermöglichen." - Alles klar, Herr Miller und Frau Merkel?

Aufruf an die Leser der Neuen Solidarität
Werben Sie neue Leser: 4 Wochen kostenlos zur Probe

Große Koalition: Mit welchem Programm?

Die Große Koalition sieht sich "zum Erfolg verdammt", aber eine Wende in der Wirtschaftspolitik ist nicht zu sehen. Die BüSo sagt: "Nicht Kleckern, Klotzen!" - für ein Investitions- und Wachstumsprogramm in Industrie und Infrastruktur.
Weiterlesen (10 KB): im Abo

ARD-Enthüllungen über deutsche Neocons

Weiterlesen (5 KB): im Abo
Eulenspiegel
Witz und Wirklichkeit
Weiterlesen (6 KB): im Abo


WIRTSCHAFT

Was ist eine hyperinflationäre Stoßwelle?

Im September 2005 warnte der amerikanische Ökonom und Oppositionspolitiker Lyndon LaRouche vor einer "hyperinflationären Zerstörung" des Dollarsystems und zog Parallelen zur Vorphase der Hyperinflation in der Weimarer Republik im Frühjahr 1923. Dr. Jonathan Tennenbaum erläutert diesen Vergleich und das Prinzip einer Stoßwelle.
Weiterlesen (23 KB): im Abo

Die Finanzspekulation hat eine hyperinflationäre Schockwelle entfacht, die nun eine Abfolge von Verheerungen in der Realwirtschaft anrichtet. Man kann dies mit der Wirkungsweise einer Überschallschockfront vergleichen. An der Spitze der Front findet man die Derivataktivitäten der Hedgefonds. Der Aufprall der kegelförmigen Schockfront in der Erdoberfläche entspricht der Ölpreisexplosion, an die sich sodann Preisinflationen bei anderen Rohstoffen und Konsumgütern anschließen.

Vor zehn Jahren führte der amerikanische Ökonom Lyndon LaRouche seine "typische Kollapsfunktion" in den wirtschaftspolitischen Diskurs ein, um den unheilvollen Trend in die nachindustrielle Kasinowirtschaft zu veranschaulichen: beschleunigtes inflationäres Wachstum bei Finanztiteln (z.B. Aktienkurse, Finanzderivate, Schulden) und umlaufendem Geld bei gleichzeitig schrumpfender Realwirtschaft (physische Produktion, Infrastruktur, Lebensstandard).
In der zweiten Fassung der "Kollapsfunktion" überholt die Rate der Erzeugung "künstlichen Geldes" das Wachstum der Finanzwerte.

Derivathändler Refco bankrott

Am Fall Refco sieht man, daß solche Fonds dem Finanzestablishment nicht nur zur Durchführung von Finanzgeschäften, sondern als unregulierte "Kapitalsammelstellen" auch dem Bilanzbetrug dienen.
Weiterlesen (14 KB): im Abo


EUROPA

Eine Dosis Wirklichkeit für die Dänen

An den Kommunalwahlen am 15. November dieses Jahres nehmen auch die Freunde des Schiller-Instituts teil. Sie sehen ihre Hauptaufgabe darin, etwas Realität in das Wunschdenken zu bringen, das derzeit das Königreich im Norden Europas kennzeichnet.
Weiterlesen (5 KB): im Abo

"Wenn die Blase platzt... ein neues Bretton Woods" lautet der Slogan auf dem Wahlplakat der "Freunde des Schiller-Instituts" bei den dänischen Kommunalwahlen. In der Blase stehen die Begriffe "Derivate", "Immobilienblase" und "Inflation".

- Sonderdruck -

Europa nicht als Großstaat,
sondern als "Republik der Republiken" organisieren

Ein Interview mit Prof. Karl Albrecht Schachtschneider über die EU-Verfassung

Prof. Karl Albrecht Schachtschneider vertritt die Verfassungsklage des Abgeordneten Dr. Peter Gauweiler gegen den EU-Verfassungsvertrag. Er lehrt Öffentliches Recht an der Universität Erlangen-Nürnberg und gehört zu den besten Kennern des Europarechts und der Europäischen Verfassung. 1992 führte er die Verfassungsbeschwerde gegen den Maastrichter Vertrag, 1998 klagte er, zusammen mit den Professoren Hankel, Nölling und Starbatty, gegen die Einführung des Euro. Gabriele Liebig und Alexander Hartmann führten im Mai ein Gespräch mit Prof. Schachtschneider, das am 1. Juni in der Neuen Solidarität veröffentlicht wurde.

Den Text des Interviews können Sie beim Verlag als A4-Sonderdruck (12 Seiten) zum Preis von 1,- Euro zzgl. Porto bestellen.

Dr. Böttiger Verlag, Postfach 1611, 65006 Wiesbaden
verlag@solidaritaet.com oder Fax: 0611-77861-18

Lesen - und verschenken - Sie den Ibykus!

- Schiller-Institut -

Wer wir sind, was wir wollen,
was wir tun...

Live-Debatte auf der letzten Konferenz des Schiller-Instituts im März 2003 in Bad Schwalbach über die Eurasische Landbrücke, die Kriegstreiber in Washington und die Internationale LaRouche-Jugendbewegung - alles in diesem Buch, das soeben frisch vom Drucker eingetroffen ist.

Wiederaufbau einer kaputten Welt

260 S. 12,80 Euro plus Versand

Zu bestellen bei Dr. Böttiger-Verlag:
Fax 0611-77861-18 oder
E-Mail: verlag@solidaritaet.com