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Aus der Neuen Solidarität Nr. 44/2005 |
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MAINZ: 12. November 2005, 17 Uhr
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WIESBADEN: 13. November 2005, 17 Uhr
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In diesem "Schillerjahr", in dem sich Schillers Todestag zum 200. Male jährte, haben die einen behauptet, Schiller sei tot, vergessen, hoffnungslos idealistisch und unzeitgemäß. Auf der anderen Seite ist von einer "Schiller-Renaissance" die Rede. Junge Leute entdecken Schiller neu, und seine Ideen sind lebendig - und in Krisenzeiten notwendiger denn je.
In der Tat ist trotz Unterhaltungsindustrie und Vermarktung der Kunst der "edle Sinn" nicht abhanden gekommen, der uns Schillers Ideenwelt erschließen läßt. Friedrich Schiller schrieb in den Horen: "Wo irgendein Name aus der Vergangenheit hervorblickt, der auf einen Punkt der Vollkommenheit traf, an den heften sich früher oder später die Namen derer, die sein Werk forttreiben." Diesen Optimismus teilen wir. Um Schiller lebendig zu halten, werden wir die schönsten Gedichte und Gedanken Schillers vortragen, wie z.B. Die Bürgschaft, Pegasus im Joche, Resignation, Hoffnung, Die Kraniche des Ibykus, Die Worte des Glaubens, Der Graf von Habsburg sowie aus theoretischen Schriften und Dramen.
Darüber hinaus führt die Frage nach der Unsterblichkeit des genialen Dichters auch auf die Frage, was an den Menschen überhaupt unsterblich ist: Was bleibt von uns, wenn wir gestorben sind? Wozu leben wir? Es ist kein Zufall, daß gerade Schiller, der die Geschichte der Menschheit vor allem als die Wirkgeschichte von Ideen sah, auf diese uns alle berührende Frage nach der Unsterblichkeit so tief und reichhaltig geantwortet hat.
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Unsterblichkeit Vor dem Tod erschrickst du? Du wünschest unsterblich zu leben?
Friedrich Schiller |
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Eintritt 9,- Euro. Karten können Sie bestellen bei:
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