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Aus der Neuen Solidarität Nr. 47/2005 |
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Ein Vertreter der Führung der Demokratischen Partei im amerikanischen Kongreß befragte LaRouche zu den Ermittlungen gegen Cheney im Geheimdienstausschuß.
Gleich die erste Frage im Anschluß an LaRouches Internetrede am 16. November 2005 kam von der Fraktionsführung der Demokraten im Kongreß: "Mr. LaRouche, wie Sie wissen, haben wir von Senator Roberts die Zusage erhalten, daß die Phase II der Untersuchung im Senatsgeheimdienstausschuß sich nicht auf die Durchsicht von Dokumenten beschränken wird. Viele von uns sind zunehmend sicher, daß bei dieser Untersuchung die Hauptfrage sein wird, welche Rolle Vizepräsident Dick Cheney und sein Büro dabei gespielt haben, diese Nation durch Betrug in einen Krieg zu führen." Offenbar hätten Cheney und seine Freunde "parallele Strukturen, eine Art Parallelregierung unter seiner Kontrolle" errichtet. "Sollte der Vizepräsident auf die eine oder andere Art sein Amt verlieren, so fragen wir Sie: Reicht das? Wird die Struktur, die er zurückläßt, nicht zu einer fortdauernden Gefahr werden, wenn man sie nicht gleich mit ausschaltet?"
LaRouche antwortete, auf jeden Fall müsse man Cheney loswerden: "Jeder im Senat weiß, daß dies nötig ist. Wir müssen es tun, und wir werden es tun." Cheney habe den Senat durch seine Lügen zum Lügen angestiftet. "Es geht nicht um ,schlechte' Informationen oder ,fehlinterpretierte' Informationen, sondern um Lügen! Er [Cheney] hat John Kerry und andere belogen, direkt und persönlich. Die Beweise liegen vor."
Zugleich müsse man sich vor Augen halten, wer hinter Cheney steht. "Wer hat diese Administration aufgebaut - seit etwa 1996? Das geschah unter der Oberaufsicht von George Shultz. George ist bekannt als früherer US-Außenminister. Unter Nixon, bei der Azoren-Konferenz, versenkte er das Bretton-Woods-System. Er ist ist ein Tunichtgut mit besten Beziehungen zu den Mächtigen der Finanzwelt. Wir haben es hier nicht mit einem einfachen Verbrecher zu tun, sondern mit einem Werkzeug, das benutzt wurde, um Verbrechen Vorschub zu leisten. George Shultz war ein Werkzeug, und Cheney war wiederum ein Werkzeug von George Shultz... Wir haben es mit einem internationalen Finanzkartell zu tun und mit einer Politik, die darauf abzielt, die USA zu zerstören", so wie Shultz das Bretton-Woods-System zerstört habe.
Cheney, als "Subalterner von Shultz", habe als Vizepräsident einen Apparat geschaffen, "der sich auf ein faschistisches Element in der US-Regierung, die Neocons, stützt. Diese Faschisten stehen mit Faschisten anderswo in Verbindung, z.B. der P2-Loge in Italien", die für den internationalen Terror der 70er und 80er Jahre verantwortlich war. Diese "Cheney-Gang", nicht die CIA, habe die falschen Geheimdienstinformationen fabriziert, die benutzt wurden, um den Irakkrieg herbeizuführen. Die CIA sei nur zu feige gewesen, dem offen zu widersprechen. "Wir wissen das doch alle! Wenn wir das im Senat nicht sagen können, dann haben wir es nicht verdient, diese Krise zu überstehen. Es gibt Zeiten, da erfordert Überlebensfähigkeit Mut und Gehirn, und eine solche Zeit haben wir jetzt!"