Neue Solidarität
Nr. 47, 23. November 2005
 


AMERIKA

Unsere Aufgaben in
der Welt nach Cheney

Vor rund 240 Gästen in Washington skizzierte Lyndon LaRouche bei seinem Internetforum am 16. November die nach der Entmachtung von Vizepräsident Cheney anstehenden Aufgaben.
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Lyndon LaRouche (oben) bei seiner Internetveranstaltung am 16. November.
Die LaRouche-Jugendbewegung ist eine treibende Kraft in der Bewegung, die den Rücktritt Cheneys fordert. Im Bild eine Demonstration in Washington am 17. November 2005, an der sich auch zahlreiche Gewerkschafter der United Auto Workers beteiligten.

Der Senat muß Cheney entmachten!

Ein Vertreter der Führung der Demokratischen Partei im amerikanischen Kongreß befragte LaRouche zu den Ermittlungen gegen Cheney im Geheimdienstausschuß.
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Cheney wird "entbehrlich"

Nach der Serie von Niederlagen der Regierung Bush im US-Senat wird Vizepräsident Cheney immer mehr zur Belastung für die eigene Regierung. Immer mehr Republikaner wollen Cheney loswerden.
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General Motors vor dem Bankrott

Fast schon routinemäßig legt der Automobilbauer immer neue Horrorzahlen vor und bringt damit die Finanzwelt ins Schwitzen.
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Eulenspiegel
Hochprozentiges
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AUS ALLER WELT

Nein zum Freihandel!

Der Versuch der US-Regierung, die Verhandlungen über die Freihandelszone für die Amerikas wieder in Gang zu bringen, scheiterte am Widerstand der Mercosur-Staaten. Präsident Bush sah sich sogar veranlaßt, Argentiniens feste Haltung zu loben.
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"Entwicklung ist unsere wichtigste Aufgabe"

Die Weltöffentlichkeit erfuhr kaum etwas von dieser Rede, die der argentinische Präsident Nestor Kirchner am 4. November auf dem IV. Amerika-Gipfel in Mar del Plata in Argentinien hielt. Wir bringen Auszüge.
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Während des Gipfels: Der argentinische Präsident Nestor Kirchner im Gespräch mit US-Präsident Bush. Schon in seiner Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen am 14. September hatte Kirchner erklärt, das Finanzsystem sei zu wichtig, als daß man es der Kontrolle der Finanzinteressen überlassen dürfe.

Mexiko: Dialog mit der Universitätsgewerkschaft

Am 9. November diskutierte Lyndon LaRouche - via Internet - bei einer Veranstaltung in Mexico City vor mehr als 100 Gewerkschaftsvertretern mit dem Generalsekretär der Gewerkschaft der Mitarbeiter der Nationalen Autonomen Universität Mexikos (STUNAM), Agustin Rodriguez.
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Ahmed Chalabi in Washington

Der irakische Verbindungsmann der Cheney-Kabale, der im Vorfeld des Irakkrieges bei den Lügen zur Täuschung des amerikanischen Kongresses eine Schlüsselrolle spielte, ist wieder in Washington aufgetaucht.
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Amir Peretz: "Ich habe einen Traum"

Der neue Vorsitzende der israelischen Arbeitspartei ließ sich bei seiner Gedenkrede für den vor zehn Jahren ermordeten Ministerpräsidenten Rabin von Martin Luther King inspirieren.
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- Nachruf -

Gedenken an einen willensstarken Freund

Am 9. November starb der ehemalige indische Staatspräsident K.R. Narayanan, der seit über zwei Jahrzehnten mit dem Ehepaar LaRouche freundschaftlich verbunden war.
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Bei ihrem Indienbesuch 2001 wurde das Ehepaar LaRouche von Präsident Narayanan (2.v.l.) in seinem Amtssitz empfangen. Ganz links der indische EIR-Korrespondent Ramtanu Maitra, der den Nachruf schrieb.
Foto: Indisches Präsidialamt


BIBLIOTHEK

- Interview -

Die Prioritäten deutscher Außenpolitik - Teil II

Vor zwei Wochen veröffentlichten wir den ersten Teil des Interviews mit Oberst (a.D.) Eberhard Möschel, dem ehemaligen Militärattaché in Ägypten und China. Darin ging es um das deutsch-amerikanische Verhältnis. Im folgenden zweiten Teil werden Deutschlands Beziehungen mit Asien, insbesondere China, behandelt. Das Gespräch mit Oberst Möschel führten Gabriele und Michael Liebig am 18. Oktober 2005.
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Eberhard Möschel auf der Chinesischen Mauer bei Ba Da Ling, etwa 70 km nordwestlich der Hauptstadt Beijing.
Kalligraphische Darstellung des chinesischen Sprichworts. Möschel sagt dazu: "China zu reformieren ist so, als ob man durch einen reißenden Fluß geht und dabei mit den Fußsohlen vorsichtig Steine ertastet, auf denen man fest stehen und Pausen einlegen kann, bevor es weitergeht."

- Buchbesprechung -

Wiedervereinigung: Was Kohl nicht sagt

Michael Liebig kommentiert das Buch Wendemanöver von Ferdinand Kroh, das sich mit der Vorgeschichte und den Hintergründen der deutschen Wiedervereinigung beschäftigt.
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FEUILLETON

Glauben oder Wissen?

Bei einer Veranstaltung der Bosch-Stiftung zum Thema "Glauben und Wissen" in Berlin zeigte sich, daß sich die Postmoderne totgelaufen und die Suche nach einem neuen Paradigma begonnen hat.
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Warum Schiller unsterblich ist

In Form eines Rechtsstreits wurde am vergangenen Wochenende im Mainzer Schloß und im Bürgerhaus Sonnenberg in Wiesbaden darüber verhandelt, ob Friedrich Schiller tot und passé sei, oder ob er lebt, weil seine Ideen auch heute von Menschen geliebt und weitergetragen werden.
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Friedrich Schiller beim Wort genommen:
Die ästhetische Erziehung des Menschen

(aus dem Neunten Brief)
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Neue Broschüre im Dr. Böttiger-Verlag

Wo ist unsere Kultur geblieben?

Wie konnte es geschehen, daß Deutschland, das Land der Dichter, Denker und Erfinder, so weitgehend von seinen kulturellen und geistigen Wurzeln abgeschnitten worden ist?

Eine Antwort darauf gibt die dritte Broschüre über die Neokonservativen in der Regierung Bush und ihre historischen Vorläufer, die unter dem Titel Children of Satan III: Der (Sex)Kongreß für Kulturfaschismus in den USA erschienen ist und nun auch auf deutsch vorliegt.

Das Zusammenspiel zwischen dem amerikanisch gesteuerten Kongreß für kulturelle Freiheit (Congress of Cultural Freedom, CCF) und der Frankfurter Schule bei dieser Kulturzerstörung in der Nachkriegszeit ist höchst aufschlußreich.

Aus dem Inhalt