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Aus der Neuen Solidarität Nr. 49/2005

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Amelia Boynton Robinson kommt nach Deutschland

Alle Leser der Neuen Solidarität sind herzlich eingeladen zu den Vortragsveranstaltungen mit der großen alten Dame der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Die Trägerin der "Martin-Luther-King-Freiheitsmedaille" und Vizepräsidentin des Schiller-Instituts in den USA, Amelia Boynton-Robinson, berichtet über ihre Zusammenarbeit mit Dr. Martin Luther King im Lebenskampf für die Menschen- und Bürgerrechte.

Die Begegnung mit Amelia Boynton Robinson ist aber nicht nur ein Rückblick in die Vergangenheit. Bis heute hält ihr Kampf für soziale Gerechtigkeit an, den sie gemeinsam mit der LaRouche-Bewegung führt. Ein erster Erfolg ist die Anklage gegen Lewis Libby, den ehemaligen Stabschef des Vizepräsidenten Cheney, und der wachsende Druck auf Cheney selbst. Das neokonservative Regime Bush-Cheney kam ja nur an die Macht, weil das hart erkämpfte Wahlrechtsgesetz von 1965 bei den letzten Präsidentschaftswahlen, am offensichtlichsten im Bundesstaat Ohio, mit Füßen getreten wurde. Ein anderes aktuelles Beispiel ist die Vernachlässigung der meist afroamerikanischen Bevölkerung bei der Flutkatastrophe von New Orleans.

Frau Amelia Boynton Robinson zeigt den Weg, den sie gegangen ist, als Beispiel für uns alle auf. In ihrem Nachruf auf die jüngst verstorbene Rosa Parks schreibt sie: "Wäre Rosa Parks nicht im Bus sitzen geblieben, bis man sie mit Gewalt herausholte und ins Gefängnis warf, hätte es vielleicht keinen Martin Luther King gegeben, der die ganze Welt bewegte, als er ein Licht anzündete, einen Funken Gewissen, der Haß in Liebe verwandelte und Gewalt in Gewaltlosigkeit."

Hannover
Mittwoch, 14. Dezember 2005
Näheres unter 0511-868327

Düsseldorf
Donnerstag, 15. Dezember 2005, 19 Uhr
Auxilium, Mindenerstr. 24 (am Oberbilker Markt)
Näheres unter 0211-7337862 oder nrw@bueso.de

München
Samstag, 17. Dezember 2005, 16 Uhr
Evangelisches Pfarramt Philippuskirche,
Bodelschwingh-Str./Ecke Chiemgauer Str. (U1 Haltestelle Quirinplatz)
Näheres unter 089-7254219, Schiller-Institut

Frankfurt
Mittwoch, 21. Dezember 2005, 19.30 Uhr
Saalbau Dornbusch (Clubraum3), Eschersheimer Landstr. 248
Näheres unter 06131-237384 oder hessen@bueso.de

 

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