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Aus der Neuen Solidarität Nr. 51-52/2005 |
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Die große alte Dame der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, Amelia Boynton-Robinson, wurde am 9. Dezember von der neuen Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Katrin Göring-Eckardt, offiziell empfangen.
Frau Boynton-Robinson gehörte in den 60er Jahren zum engsten Kreis um Martin Luther King - u.a. stellte sie ihm und seinem Stab ihr Haus in Alabama zur Verfügung. Heute ist sie eine legendäre Persönlichkeit, die seit Jahren unermüdlich weiter für die Idee der Gewaltfreiheit, aber auch für das Recht auf wirtschaftliche Entwicklung wirbt. In der Arbeit des amerikanischen Staatsmanns und Ökonomen Lyndon LaRouche sieht sie die Weiterführung der Ideen Dr. Kings.
Frau Göring-Eckardt ist in ihrem politischen Engagement seit ihrer Jugend nicht zuletzt auch von den Ideen Martin Luther Kings geprägt worden. So hatte sie sich u.a. in ihrem Abituraufsatz mit Dr. King beschäftigt.
Natürlich kam das Gespräch bald von der Vergangenheit auf die Gegenwart - nämlich auf die revolutionären Veränderungen im heutigen Amerika, wie sie sich im Kampf der Demokraten gegen Cheney und noch mehr im Streben nach einer Wiederbelebung des New Deal zeigen. Frau Göring-Eckardt zeigte sich über die inneramerikanische Diskussion außergewöhnlich gut informiert. Ob Mitkämpfer oder Bewunderer Martin Luther Kings - beide Damen fühlten sich geehrt: Frau Boynton-Robinson durch den herzlichen Empfang im Deutschen Bundestag und Frau Göring-Eckardt durch einen nicht gerade alltäglichen Besuch einer mutigen Kämpferin für Wahrheit, Liebe und gelebten Glauben.
fh