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Aus der Neuen Solidarität Nr. 7/2005
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Arbeit schaffen mit neuen Technologien!
Was den Fernverkehr anbelangt, schlägt die BüSo seit langen vor, für Hochgeschwindigkeitsstrecken z.B. auf der Route Berlin-Warschau-Moskau usw. die deutsche Magnetschwebebahn Transrapid einzusetzen. Mit Tempo 500 km/h böte die Magnetbahn im Entfernungsbereich bis 1500 km eine angenehme Alternative zum Flugzeug.
Für den Gütertransport im Rhein-Ruhr-Ballungsraum bietet sich zur Entlastung der stets verstopften Autobahnen das an der Uni Bochum entwickelte CargoCap-System an. Der Stückguttransport auf Europaletten wird in ein Fahrrohrleitungsnetz unter die Erde verlegt, in dem computergesteuerte Kabinen 24 Stunden täglich viele Stationen anfahren. In ein Cap passen zwei Europaletten. Firmen, die heute täglich mit LKWs beliefert werden, könnten einen eigenen Anschluß bekommen. Die Fahrrohre mit 160 cm Durchmesser werden im bewährten Rohrvortriebsverfahren verlegt, ohne daß dafür die Erde aufgerissen werden muß.
Eine neue Verkehrsoption für das ganze Land wäre die Neue Bahntechnik Paderborn. Das an der Uni Paderborn entwickelte Konzept verbindet die Vorteile der Transrapid-Leittechnik mit der Nutzung herkömmlicher Gleistrassen. Das einzelne Rail Cab für Güter oder Personen läßt sich ganz unabhängig von Fahrplänen steuern, da der Antrieb wie beim Transrapid in den Schienen liegt. Nah- und Fernverkehr sind nicht mehr getrennt, die Rail Cabs fahren mit 200 km/h ohne Umsteigen zum individuell bestimmten Zielort. Sie nutzen die vorhandenen Gleise, die jedoch wie beim Transrapid mit einem Linearantrieb ausgestattet sind.
kmv