|
|
|
|
|
| Kernthemen | Suchen | Abonnieren | Leserforum |
|
Aus der Neuen Solidarität Nr. 10/2006 |
|
|
|
Rund 140 Mitglieder und Unterstützer der LaRouche-Bewegung nahmen am 25. Februar an einer Veranstaltung teil, mit der Jacques Cheminade offiziell seinen Wahlkampf für die französischen Präsidentschaftswahlen 2007 eröffnete. In Clichy, wo Cheminades Partei, die Solidarité et Progrès, ihren Sitz hat, hatte die Stadtverwaltung zwei Tage zuvor einen seit Anfang Januar für diese Veranstaltung reservierten Raum unter fragwürdigen Vorwänden gekündigt. Auf Nachfrage wurde deutlich, daß dies vom Büro des Bürgermeisters von Clichy angeordnet worden war, der für seine diktatorischen Allüren berüchtigt ist.
Als am Samstag rund 70 Gäste feststellen mußten, daß die Behörden den Raum verweigerten, kam es spontan zu einer Demonstration vor dem Rathaus, wobei der Chant des Partisans, die Hymne der Résistance während der Nazizeit, gesungen wurde. Mit einem Flugblatt - überschrieben "Stille Tage in Clichy" - wurde die Bevölkerung darüber informiert, daß die Stadtverwaltung mit ihrer Entscheidung Cheminades Redefreiheit behindere.
Die Veranstaltung fand dann im nahegelegenen Büro der Solidarité et Progrès statt. Cheminade nahm in seiner Rede kein Blatt vor den Mund. Zunächst schockierte er seine Hörer mit der Darstellung der pestartigen Zustände, die entstehen können, wenn die Vogelgrippe auf die Menschen übergreift. Dann beschrieb er die Mittelmäßigkeit der französischen Eliten und die seiner Gegenkandidaten, indem er sie mit den beiden französischen Flugzeugträgern Clemenceau und Charles de Gaulle verglich: Der eine sei so rostig, daß er jederzeit sinken könne, und fahre ziellos durch die Gegend, der andere sei unterwegs in den Golf von Persien, um dort seine Muskeln spielen zu lassen. Europa müsse LaRouches Kampagne in den Vereinigten Staaten unterstützen, und diese Unterstützung komme von den Bürgermeistern, die sich hinter Cheminades Kandidatur stellen, weil sie über die Mittelmäßigkeit der französischen Eliten empört sind.
Helga Zepp-LaRouche, die Vorsitzende der Bürgerrechtsbewegung Solidarität, unterstrich in ihrem Grußwort die Bedeutung der Kampagnen der LaRouche-Bewegung in Deutschland und Frankreich, um die amerikanischen Institutionen wieder zur Vernunft zu bringen. Der iranische Fernsehsender IRIB filmte die Demonstration und die Veranstaltung und machte ein dreiminütiges Interview mit Cheminade, in dem dieser den französischen Außenminister Douste-Blazy scharf angriff.
Am 15. Februar veranstaltete das dänische Schiller-Institut ein Forum zum Thema: "Wer will einen Krieg zwischen dem Westen und der islamischen Welt?" Rund 60 Personen kamen zur Veranstaltung, die aufgrund der Karikaturenkrise kurzfristig angesetzt worden war. Tom Gillesberg beschrieb den strategischen Hintergrund der Karikaturenkrise, die von britischen Finanzinteressen eingefädelt wurde, um angesichts des bevorstehenden Zusammenbruchs des Weltfinanzsystems einen Krieg gegen den Iran herbeizuführen. Hussein Askary war aus Stockholm angereist. Er demonstrierte am Beispiel des Sykes-Picot-Abkommens und der Art, wie die Briten die Moslem-Bruderschaft benutzten, wie die Geschichte arbeitet. Zum Schluß berichtete Feride Gillesberg über die Aktivitäten der LaRouche-Jugendbewegung und lud insbesondere alle jungen Teilnehmer ein, sich aktiv zu beteiligen.
Die Notwendigkeit der friedlichen Nutzung der Kernkraft ist eines der Themen der LaRouche-Jugendbewegung (LYM) in Argentinien. Um die Armut zu überwinden, braucht Argentinien rund 50 Kernkraftwerke. Nur so ist es möglich, das Land zu industrialisieren und eine moderne Infrastruktur aufzubauen. Dafür wirbt die LYM sowohl auf der Straße als auch in ihrem regelmäßigen Radioprogramm Die Macht der Vernunft.
Da die LYM-Mitglieder dabei viele Menschen treffen, die aufgrund der verbreiteten "grünen" Propaganda Angst vor der Kernkraft haben, beschlossen sie, ihre Kenntnisse zu vertiefen, und besuchten das Kernkraftwerk Atucha I und das noch im Bau befindliche KKW Atucha II. Nach einer Führung, bei der sie gründlich über die Arbeitsweise des Kraftwerks informiert wurden, diskutierten sie mit den anwesenden Ingenieuren über LaRouches Vorschläge zur Entwicklung der Infrastruktur und die wirtschaftliche und kulturelle Perspektive des Landes. Die Mitarbeiter des Kernkraftwerks waren begeistert von dem großen Interesse, das die jungen Leute zeigten.
|
|
| Kernthemen | Suchen | Abonnieren | Leserforum |