|
Aus der Neuen Solidarität Nr. 20/2006
| |
Helga Zepp-LaRouche erneuert Aufruf für Neues Bretton Woods
Die Vorsitzende des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, hat einen neuen Aufruf für ein Neues Bretton Woods zur Reorganisation des Weltfinanzsystems verfaßt. Sie beschreibt die Zwickmühle, in der die Zentralbanken stecken: Wenn sie weiter Liquidität ins Bankensystem pumpen, schüren sie die hyperinflationäre Dynamik auf den Energie- und Rohstoffmärkten; wenn sie versuchen, Liquidität abzuschöpfen, riskieren sie, daß die Finanzblasen platzen.
"Um den unerträglichen Schaden, den ein unkontrollierter Kollaps des Weltfinanzsystems auslöst, von der Bevölkerung abzuwenden, fordern wir, die Unterzeichner, die sofortige Einberufung einer Notkonferenz, die eine neue globale Finanzarchitektur in der Tradition des von Franklin D. Roosevelts initiierten Bretton Woods-Systems von 1944 beschließen muß."
Die Chancen, die Frage einer gerechten neuen Weltwirtschaftsordnung auf die Tagesordnung zu setzen, seien enorm gestiegen, schreibt Zepp-LaRouche. Denn immer mehr Länder setzten in Reaktion auf die Politik der neokonservativen Regierung Bush/Cheney auf Zusammenarbeit auf dem eurasischen Kontinent und in Lateinamerika. "Es wäre aber eine gefährliche Illusion zu meinen, daß eine erfolgreiche Reorganisation des bankrotten Weltfinanzsystems ohne oder gegen die USA erfolgen könnte. Deshalb sprechen sich die Unterzeichner für eine Zusammenarbeit mit dem wirklichen Amerika in der Tradition der Amerikanischen Revolution und der Unabhängigkeitserklärung aus, die mit Namen wie Alexander Hamilton, John Quincy Adams, Abraham Lincoln, Franklin D. Roosevelt und Martin Luther King verbunden sind und heute von Lyndon LaRouche inspiriert wird."
Den vollständigen Text des Aufrufs sowie eine PDF-Version zum Ausdrucken finden Sie hier. Wir schicken Ihnen aber auch gerne eine gedruckte Version zu (Fax 0611-77861-18).
Bitte unterstützen Sie den Aufruf mit Ihrer Unterschrift!