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Aus der Neuen Solidarität Nr. 21/2006
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Ford-Stiftung zahlte 325 000 Dollar an LaRouche-Verleumder
Aus dem Jahresbericht der Ford-Stiftung 2002 geht hervor, daß die Stiftung Chip Berlets Gruppe "Political Research Associates" in jenem Jahr mit 175 000 Dollar unterstützte. Zweck der Spende sei es, so wörtlich, "die Führungs- und Organisierungsprogramme großer nationaler Organisationen und sozialer Bewegungen in Colleges und Universitäten und ihr Verhältnis zum politischem Umfeld auf dem Campus zu studieren".
Dieser John Foster "Chip" Berlet hat sich seit Jahrzehnten als Verleumder Lyndon LaRouches hervorgetan - angefangen mit seiner Zeit als Washingtoner Büroleiter der Pro-Rauschgift-Zeitschrift High Times und bei der von der CIA geförderten Studentengruppe National Student Association.
Die Spende der Ford-Stiftung 2002 fällt genau in die Zeit, als die LaRouche-Jugendbewegung (LYM) an den amerikanischen Hochschulen voll in Gang gekommen war. Seither werden Berlets Verleumdungen an Universitäten weithin verbreitet. 2004 stellte die Stiftung weitere 150 000 Dollar zur Verfügung.
Die Ford-Stiftung steht schon seit Ende der 60er Jahre in direkter Kontroverse mit LaRouche, als der die Stiftung und ihren Leiter McGeorge Bundy scharf angriff, weil sie den Wertewandel der 68er und die faschistische Bewegung für "lokale Kontrolle" in den USA massiv förderte. Seit einigen Jahren spielt Kathryn Fuller, langjähriges Vorstandsmitglied des World Wildlife Fund (Worldwide Fund for Nature, WWF), im Vorstand der Ford-Stiftung eine bedeutende Rolle. 2004 wurde sie Vorsitzende der Stiftung.
ahc