|
Aus der Neuen Solidarität online
| |
Lyndon LaRouches Südwestasien-Doktrin
Vor mehr als zwei Jahren, im April 2004, legte Lyndon LaRouche seine "Südwestasien-Doktrin" vor, deren Kernstück eine regionale Lösung für den Irak ist. Der Weg zur politischen Stabilisierung und zur Wiederherstellung der Sicherheit im Irak sowie einem geordneten Abzug der US-Truppen aus dem Land führt über wirtschaftliche Entwicklung - im regionalen Rahmen.
Insbesondere die Türkei, der Iran, Syrien und Ägypten müssen mit der vollen politischen und wirtschaftlichen Unterstützung der Vereinigten Staaten in ein regionales Entwicklungsprogramm einbezogen werden, bei dem die Bereitstellung ausreichender Wasserressourcen mittels Kernenergie (Wasserentsalzung) eine zentrale Bedeutung hat. Auch das Israel/Palästina-Problem ist nur in diesem Rahmen regionaler Wirtschaftsentwicklung zu lösen, die zugleich in eine größere atlantisch-eurasische Wirtschaftskooperation einzubetten ist.
Die vergangenen zwei Jahre des Weiterwurstelns der Regierung Bush im Irak haben dort zum Bürgerkrieg und zum "größten strategischen Desaster in der Geschichte der Vereinigten Staaten" (US-General William Odom) geführt. Noch bietet sich für die leidgeplagten Iraker, ihre Nachbarn und die Weltmächte eine Chance - entlang LaRouches "Südwestasien-Doktrin" - , einen Ausweg aus einer scheinbar ausweglosen Lage zu finden.
(hml)