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Aus der Neuen Solidarität Nr. 35/2006 |
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Beinahe täglich erreicht uns nun Post aus aller Welt, freundliche und ermutigende Unterstützungsschreiben derjenigen, die unsere weltweite Anstrengung für eine gerechte Weltwirtschaftsordnung mittragen. Der Umfang dieser Zeitung läßt leider nicht zu, der Fülle der Gedanken aller Verfasser den ihr zustehenden Platz einzuräumen. Stellvertretend für viele andere Schreiben möchte ich Ihnen, liebe Leser, hier eine dieser Ermutigungen wiedergeben, einen Gedanken, der für Sie alle mindestens so wichtig ist wie für Daniel Buchmann und mich selbst:
"Daniel Buchmanns Bürgermeisterkandidatur in Berlin berührt genau das, was in der Welt heute am meisten gebraucht wird. Da er die Philosophie Lyndon LaRouches repräsentiert, trägt er im Herzen die Liebe zur Menschheit und im Kopf das Wissen darum, was für eine große Stadt und ihre Bevölkerung richtig ist. Als Mitglied des Vorstandes der Demokratischen Partei im Staate Nevada in den USA weiß ich, daß solche Kämpfe schwer sind, und es oft nicht willkommen ist, die Wahrheit zu sagen. Diejenigen, die mutig genug sind, das in revolutionären Zeiten der Veränderung zu tun, die willens sind, in solchen Zeiten menschlich und mutig zu handeln, werden in den Herzen und Gedanken der Menschen ewig leben. Es wäre angemessen, daß der erste in ein hohes politisches Amt gewählte Vertreter der weltweiten LaRouche-Jugendbewegung in Deutschland gewählt werden sollte, dem Lande Beethovens und Schillers."
Als Leser dieser Zeitung wissen Sie sicherlich mehr über die dramatische, aber nicht hoffnungslose Situation unserer Welt als diejenigen unter uns, deren Wissen über weltweite Entwicklungen sich auf das beschränkt, was leidig aus Fernsehen oder Deutschlands verkommener Zeitungslandschaft quillt. Für Sie, und für uns, bedeutet das Verantwortung. Versetzen Sie sich in die Lage unserer Freunde in Mexiko, den Philippinen, Argentinien: dort ist die Frage, welche Zukunft die Kinder in ihren Ländern haben werden, eine öffentlich gestellte Frage, um die gekämpft wird. Unlängst habe ich auch hier in Berlin die folgenden Worte gehört: "Was derzeit hier passiert, ist ein Verbrechen an unserer Jugend!"
Darin liegt in gewisser Weise der Schlüssel: Der Gedanke an die Zukunft darf nicht Opfer der Aufregung über die derzeitigen Zustände werden. Wir haben in den letzten zwei Monaten etwa 400 000 Stück Literatur unter die Berliner gebracht, verschiedene Demonstrationen und vor allem Veranstaltungen organisiert, um die Lösungen für die heutige Krise zu lebendigen Gedanken der Menschen hier zu machen - und damit zu Taten.
Wenn Sie diese Zeitung in der Hand halten, sind es noch knapp drei Wochen bis zur Wahl in Berlin. Was haben Sie getan, und weit wichtiger, was werden Sie tun, um dieser Wahlkampagne zu einem Durchbruch zu verhelfen, den Berlin, Deutschland und die Welt brauchen? Verfügen Sie über einen Internetzugang, dann werden Sie die Unterstützungsschreiben auf unserer Webseite www.daniel-buchmann.de in Ruhe lesen können. Doch, haben Sie sich auch gefragt, was Sie schreiben würden? Mit wem diskutieren Sie seit Jahren über Fragen der Politik, der diese Zeitung lesen sollte, die Sie eben in der Hand halten? Sie wissen sicher von einigen Ihrer Bekannten, welche Partei sie wählen wollen - "weil", wie man oft hört "ich SPD-CDU-PDS-oder-sonstwas-Wähler bin".
Allein im Lichte der letzten Wahlveranstaltungen der sogenannten großen Parteien, kann das eigentlich nicht ernst gemeint sein. Klaus Wowereit sagte im Duell mit Herrn Pflüger, er finde Berlin "arm, aber sexy". Gregor Gysi tut, was er kann: er polemisiert, er ironisiert, sagt einige schöne Sätze, und kommt es zur Frage von Lösungen, die in der heutigen Situation natürlich nicht einfach sind und Mut erfordern, muß er schlagartig weg - das hat gewissermaßen Tradition bei ihm. Friedbert Pflüger hat in seinem Wahlspot außer "Berlin kann mehr" nichts zu sagen, und die Fraktions-Grünen begehen ihren Wahlkampfauftakt in Form eines 24-stündigen Fernsehmarathons.
Fragen Sie nach den Gründen, aus welchen man diesen Parteien eine Stimme geben sollte, aber seien Sie auf eine gute Portion Wunschdenken gefaßt. Vergessen Sie aber bei der Lautstärke, die bei solchen Diskussionen oft mit ihrer Ideenlosigkeit wetteifert, nicht die Menschen, die gar nicht mehr wählen gehen, sie sind sicher auch Teil Ihres Bekanntenkreises. Sind sie auch mit der BüSo bekannt? Kennen sie die LaRouche-Jugendbewegung? Wir machen sieben Tage die Woche Wahlkampf. Wir tun, soviel wir können, aber selbst knapp 30 junge Erwachsene können in einer Stadt wie Berlin nicht überall sein.
Vor diesem Hintergrund, fragen Sie sich noch einmal, was Sie Daniel Buchmann schreiben würden. Wie könnten Sie ihn unterstützen? Fragen Sie es sich vom Standpunkt, was Sie für Ihre Zukunft, die Zukunft der Jugend, zu tun bereit sind.
Stefan Tolksdorf, LYM
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Lesen Sie hierzu bitte auch:
Amelia Boynton Robinson unterstützt Daniel Buchmann Unterstützungserklärungen für Daniel Buchmann Daniel Buchmanns Internetseite |
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