Aktuelle Ausgabe Diese Ausgabe Gehe zu ... Kernthemen Suchen Abonnieren Leserforum

Artikel als
=eMail=
weiterleiten

Aus der Neuen Solidarität Nr. 35/2006

Jetzt
Archiv-CD
bestellen!

  Physische Wirtschaft
  Produktive Kreditschöpfung 
  Neues Bretton Woods
  Eurasische Landbrücke
  Transrapid
  Kernenergie
  Die Kriegsfraktion
  Südwestasienkrise
  11. September und danach
  Terror - Cui bono?
  Letzte Woche
  Aktuelle Ausgabe
  Ausgabe Nr. ...
  Heureka!
  Das Beste von Eulenspiegel
  Erziehungs-Reihe
  PC-Spiele & Gewalt 
  Diskussionsforum
  Wirtschaftsgrafiken
  Animierte Grafiken

Ein welthistorischer Moment

LaRouches Political Action Committee (LPAC) kündigt für den 6. September 2006 eine Veranstaltung in Berlin mit Lyndon LaRouche an, die im Internet übertragen wird.

Am 6. September 2006, inmitten der größten strategischen Krise seit 1989, gibt sich das LaRouche Political Action Committee (LPAC), LaRouches politische Organisation in der Demokratischen Partei, die Ehre, den früheren Präsidentschaftskandidaten und bekannten Ökonomen Lyndon H. LaRouche als Hauptredner einer dreistündigen, international im Internet übertragenen Veranstaltung anzukündigen. LaRouche wird eine auf 50 Jahre angelegte, positive strategische Perspektive zusammenfassend darlegen und erörtern, wie man mit der sich rasch verschärfenden kombinierten Gefahr einer wirtschaftlich-finanziellen Zusammenbruchskrise und einem allgemeinen asymmetrischen Krieg, die jetzt das Weltsystem ergriffen hat, fertigwerden kann.

LaRouche ist vielen noch wegen seiner Pressekonferenz im Berliner Hotel Kempinski vom 12. Oktober 1988 in Erinnerung, als er den bevorstehenden Zusammenbruch des Ostblocks (RGW/Comecon) und der nachfolgenden Wirtschaftskrise des sowjetischen Systems selbst prognostizierte. Er selbst wird am 6. September von Berlin aus vor ausgewählten Persönlichkeiten sprechen, die zu dieser Gelegenheit in Berlin und Washington zusammenkommen werden. Herr LaRouche spricht als hochrangige politische Persönlichkeit, die innerhalb des krisengeschüttelten politischen Prozesses in den USA eine wichtige Rolle spielt.

LaRouches Rede, die aus Berlin übertragen werden wird, wird vor allem die besondere weltstrategische Bedeutung Berlins als Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und, wie sich immer deutlicher abzeichnet, als europäischer Knotenpunkt einer langfristigen eurasienweiten Zusammenarbeit zwischen West- und Mitteleuropa, Rußland, China und Indien im Rahmen einer auf 50 Jahre angelegten Perspektive gemeinsamer gegenseitiger Entwicklung behandeln.

LaRouche wird auch darauf eingehen, daß eine am Vorbild Franklin D. Roosevelt orientierte Zusammenarbeit der USA mit den eurasischen Bemühungen um wirtschaftliche Entwicklung die sichtbare, positive Alternative zu der sich wechselseitig bedingenden unmittelbaren Gefahr einer allgemeinen Zusammenbruchskrise des derzeitigen Weltfinanzsystems und der allgemeinen asymmetrischen Kriegführung darstellt, die sich z.B. auf Grund der sich zunehmend verschlechternden strategischen Lage in Südwestasien abzeichnet.

Zugleich soll LaRouches Berliner Rede maßgeblichen europäischen Persönlichkeiten vor Augen führen, daß eine solche Initiative zur Zusammenarbeit von Seiten Amerikas mit den eurasischen Nationen durchaus im Bereich des Möglichen liegt, obwohl die USA zugegebenermaßen eine schwere innere Krise durchmachen.

LaRouche betont, daß die sich derzeit anbahnende Zusammenbruchskrise des Weltwährungs- und -finanzsystems praktisch unvermeidlich sei, wenn nicht sehr bald eine umfassende Reorganisation des Systems durchgesetzt wird, die die derzeit drohende Katastrophe zumindest solange aufschiebt, bis ein neues System errichtet ist, das an die besten und erfolgreichsten Aspekte des ursprünglichen Bretton Woods-Systems anknüpft. Weiter bemerkte er, Lösungen für die doppelte Krise (die wirtschaftlich-finanzielle Systemkrise und der nahende asymmetrische Krieg) dürften sich nicht nur gegen etwas richten, sondern müßten sich als deutliche, positive und nachhaltige Alternative auf den Geist des erfolgreichen Westfälischen Friedens von 1648 gründen.

Das Chaos aus der Kombination weltweiter Wirtschaftskrise und Konflikte könne zudem nur durch einen allgemeinen Wirtschaftsaufschwung vermittels langfristiger Investitionen auf der Grundlage einer über die Spanne zweier Generationen vereinbarten realwirtschaftlichen Zusammenarbeit bewältigt werden. Daher bilde der eurasische Kontinent das Zentrum potentieller Kapitalbildung für die weltwirtschaftliche Entwicklung der kommenden 50 Jahre und darüber hinaus. Die Zusammenarbeit mit den USA bei dieser Entwicklung sei unverzichtbar, um diese dringend benötigte Perspektive jetzt erfolgreich auf den Weg zu bringen.

Der Westfälische Friede sollte uns daran erinnern: Nur die Einigung auf eine hoffnungsvolle, technisch machbare und politisch praktikable Lösung kann Nationen und ihre Bevölkerungen dazu bewegen, der heute die ganze Welt bedrohenden, heranflutenden Welle wachsenden gegenseitigen Hasses wirksam zu begegnen. Um Menschen, die gegeneinander aufgehetzt werden, zu einer friedlichen Zusammenarbeit zu bewegen, muß jetzt für alle deutlich spürbar werden, welche großen Vorteile dies für alle bietet und deshalb im gemeinsamen Interesse liegt. Die wirtschaftliche Erholung unserer derzeit stark gefährdeten Erde als ganzer ist der gebotene Standpunkt, um die immer rascher über uns hereinbrechende Existenzkrise unseres Planeten zu meistern.

LaRouche wird in Berlin sprechen, die Veranstaltung wird für ein weiteres Publikum in Washington übertragen. Nach Herrn LaRouches einführender Stellungnahme ist eine zweistündige Diskussion vor allem mit den anwesenden Persönlichkeiten auf beiden Seiten des Atlantiks geplant. Man kann sich aber auch über das Internet daran beteiligen.

Die Veranstaltung beginnt in Berlin um 16 Uhr (bzw. in den USA um 10 Uhr Ortszeit). Über das Internet kann die Veranstaltung auf den Internetseiten www.larouchepac.com sowie www.larouchepub.com verfolgt werden.

 

Aktuelle Ausgabe Diese Ausgabe Kernthemen Suchen Abonnieren Leserforum