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Aus der Neuen Solidarität Nr. 36/2006 |
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Sehr geehrter Herr Buchmann,
ich begrüße Ihren Entschluß, bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus als Spitzenkandidat unserer Partei anzutreten.
Kein Politiker der etablierten Parteien hat das Verständnis oder den Mut, dem bankrotten Wirtschafts- und Finanzsystem eine Absage zu erteilen und eine Wende einzuleiten - hin zu einem vernünftigen Handelssystem, das den Produzenten kostendeckende Preise garantiert, die Landwirtschaft nicht mehr von Subventionen dahinsiechen läßt und der Industrie die Produktion in heimischen Ländern ermöglicht.
Die Reindustrialisierung Berlins, Deutschlands und Europas, der industrielle Aufbau weltweit zur Schaffung von produktiven Arbeitsplätzen und Wohlstand für alle, ist allein durch unsere Politik und mit unseren Ideen zu verwirklichen.
Die Landwirtschaft muß vor den räuberischen Methoden der Nahrungsmittelkartelle geschützt und die Nahrungsmittelproduktion unter feudalen Bedingungen eingedämmt werden.
Die landwirtschaftlichen Betriebe müssen wieder investieren können - das belebt die Wirtschaft und sichert die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung mit qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln.
Dies war von Anbeginn eines der größten Anliegen der BüSo.
Politik für das Gemeinwohl ist Politik für das Volk. Positive Ansätze, die in unserem Sinne sind und hoffen lassen, gibt es bereits in Chile unter Präsidentin Bachelet oder in Argentinien unter Präsident Kirchner, der dem Freihandel, den Agrarkartellen und Finanzspekulanten den Kampf ansagt.
So produziert Argentinien nicht mehr Rindfleisch für den Export, um den Banken Schuldendienste zu leisten - wodurch bei uns noch die Rindfleischpreise unter Gestehungskosten gedrückt wurden -, sondern für den heimischen Markt.
Politik für das Gemeinwohl muß erkämpft und immer aufs Neue verteidigt werden.
Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Wahlkampf - damit Berlin wieder zum "Tor der Welt" und nicht zum Ende der Welt wird.
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Eichinger
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